Liebst du mich?
Das frag ich mich,
und gäbe viel,
dass du es tust.
Bin ich so gut?
Müsst’ ich was tun?
Was willst du denn,
wo reich ich nicht?
Ein Wort von dir,
ein Blick danach,
schon fühl ich mich
in meiner Pflicht.
Es wög wohl schwer,
wär ich noch mehr,
doch das, was ist,
scheint schlicht mir Mist.
Ich würde gern
in Normen passen,
wäre gern so
ein Gewinn.
Ich würde gern
die Welt bespassen,
bin doch aber
manchmal ernst.
Ich wär so gern der,
den man mag,
doch bleib ich schliesslich
doch nur ich.
Ich würd so vieles
tun für dich, doch
bleiben muss ich
letztlich ich.
©Sandra Matteotti