Hier im Dort

Alles schreit
und alles drückt,
alles fällt
und alles stirbt.

Was mal war,
ist längst nicht mehr.
Was mal war,
ist längst passé.

Drum lass uns ziehen,
lass uns geh’n.
Ferne Lande,
weit von hier.

Lass uns sehen
was noch geht,
lass uns fühlen,
was noch ist.

Wenn das Ende
ist gekommen,
gibt es nur
den Neuanfang.

Lass ihn packen,
lass uns träumen,
lass den Zauber
wirken nun.

Und so ziehen wir
wir brechen auf,
um im Dort
im Hier zu sein.

Nicht nur wollen, was man will

Du willst was tun. So wirklich. Und du malst es dir aus und es wäre genau das, was du dir für dich vorstellen könntest. Wäre da nicht… Die Aufzählung dessen, was nun kommt, ist lang. Schliesslich finden sich immer mehr Gründe, die dagegen sprechen als solche, die unterstützen. Da wir rein mathematisch darauf getrimmt werden, dass Quantität immer siegt, so will es ja auch die Demokratie (die Mehrheit siegt über die Minderheit), stehen wir zurück. Wir linsen ab und an zum Wunsch und schauen gleich wieder verschämt weg. Wir denken Dinge wie „schön wäre es ja schon“ und „irgendwann werde ich es tun“. Wir sind dann die, welche immer denken, was sie nach der Pensionierung alles tun werden, merken aber erst dann, dass sie gar nie gelernt haben, es zu tun – und lassen es auch dann.

Die meisten Träume sterben nicht daran, weil die äusseren Umstände sind, wie sie sind. Sie sterben daran, dass wir immer wieder Umstände finden, die der Umsetzung der Träume im Wege stehen. Sobald das Kriterium „wenn…. dann“ ins Spiel kommt, kann man davon ausgehen, dass es nie der Fall sein wird. Es gibt immer wieder neue, noch nicht erfüllte Wenns. Das Dann kommt gar nie zum Zug.

Wenn du also wieder mal was willst, dann frag dich nicht, wieso es grad nicht geht, sondern schaue, was du brauchst, es zu tun. Und dann gilt es nicht mehr, Dinge auszuräumen, die im Weg sind (es ist immer was da), sondern Möglichkeiten zu schaffen, es zu tun! Und – ganz wichtig: Man muss es tun! Einfach anfangen. Und natürlich merkt man dann, dass es vielleicht nicht so leicht ist. Und es Hindernisse gibt. Auch da gilt wieder: Nicht die Hindernisse betrauern, Wege suchen!

Wünsche brauchen Zeit und Raum. Die muss man sich einräumen. Dann können sie gedeihen. Das klappt selten „wenn – dann“, sondern nur „so – jetzt“. Und nein, ich sage nicht, alles ist immer möglich. Das ist schlicht nicht so. Es gilt durchaus zu prüfen, ob der Wunsch einem wirklich auch entspricht. Es bringt nichts, sich gegen den Strich kämmen zu wollen. Wenn der Strich aber stimmt, dann findet sich ein Weg – wenn man es denn will.

Entweder – oder

Ich sah das grad im TV so ähnlich, ich fand das witzig. Macht ihr mit? Ich würde mich freuen:

1 Stadt oder Land?
2 Kaffee oder Tee?
3 Hund oder Katze?
4 Schwarz oder weiss?
5 Buch oder E-Reader?
6 Bester Freund oder beste Freundin?
7 Serie oder Film?
8 Sofasitzer oder Esstischplauderer?
9 Bier oder Wein?
10 Einsame Insel oder Partystrand?
11 Fleisch oder Gemüse?
12 Marmeladenbrot oder Müesli?
13 Flip Flops oder Sandalen?
14 Twitter oder Facebook?
15 TV oder Kino?
16 Malerei oder Plastik?
17 Krimi oder Liebesroman?
18 Hochzeit oder wilde Ehe?
19 Natur oder Kultur?
20 Kopf oder Herz?
21 süss oder salzig?
22 lieb oder frech?
23 weich oder hart?
24 Hand oder Fuss?
25 kalt oder warm?
26 gleich und gleich oder unterschiedlich?
27 denken oder fühlen?
28 Mutter oder Vater?
29 Einsiedler oder Herdentier?
30 Wald oder Bäume?
31 stricken oder häkeln?
32 Auto oder Bus?
33 Spaziergang oder Radtour?
34 Morgenmensch oder Nachteule?
35 Entweder oder oder und?