Bett aus Rosen

Wie eine Rose
aus Knospen erblüht,
die Liebe so zärtlich,
sie hat mich berührt.

In zart rosa Farben,
mit Engelsmusik,
das Leben als Traum fast,
versprach ach so viel.

Ein Fels in der Brandung,
ein Netz vor dem Fall,
ein Herz voller Tiefe,
ich gab mich ihm hin.

Ich fühlt’ mich geborgen,
ich fühlt’ mich zuhaus…
doch dann wankt der Boden,
es flutet das Meer.

Erst fehlt nur der Halt, doch
dann fehlt noch mehr.
Da ist nirgends Wärme,
es ist nur noch kalt.

Ich stehe am Abgrund,
ich blicke hinab.
Ich sehe ins Dunkel,
es ist wie ein Bett.

Es ruft mich leis zu sich,
es wirkt sanft und still,
es wirkt wie ein Heim mir,
es scheint, was ich will.

©Sandra Matteotti

4 Comments

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      • Ich danke dir von Herzen, bei mir fällt Ostern flach, zum Glück mache ich mir aus den ganzen Feiertagen nichts da ich viel wichtiger finde unter dem Jahr für einander da zu sein und aneinander zu denke. Ich kümmere mich seid über 10 Jahren Tag und Nacht, um (meine Oma), 97 Jahre jung ist sie jetzt, zwinker, sie leidet an Demenz und kann gar nicht mehr alleine bleiben.

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        • Das klingt nach einer sehr anspruchsvollen Aufgabe. Meine Hochachtung!

          Mir sagen Feiertage so gesehen auch wenig, trotzdem geniesse ich es, den Anlass vielleicht gleich dazu zu nutzen, mal etwas Aufwändigeres zu kochen oder ähnliches.

          Liebe Grüsse
          Sandra

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