Du bist der Zucker im Kaffee und
die Butter auf dem Brot.
Bist das Salz in meiner Suppe,
und das Dressing am Salat.

Du bist der Pfeffer im Gericht und der
Sahneklecks beim Kuchen.
Bist schlicht das, was erst das Essen
zu viel mehr als Nahrung macht.

Du bist die Würze meines Lebens,
bist mein Lebenselixier.
Du bist die Liebe meines Lebens,
bis mein Glück – das bist du mir.

Drum lass uns dies zusammen leben,
dieses kunterbunte Festtagsmahl.
Lass uns schwelgen, schlemmen, lieben,
denn wir leben nur dies eine Mal!

©Sandra Matteotti

War es mal Liebe,
was nun nur in Trümmern?
War da mal mehr
als Scherbengericht?

War da mal Nähe,
wo nun nur noch Mauern?
War da mal mehr
als nur Distanz?

Wo ging das hin,
was hier einmal war?
War alles gar
nie wirklich da?

Ich blicke zurück –
ein bisschen Wehmut.
Sehe was war,
und was nur gedacht.

Ich blick zurück –
bin etwas dankbar,
für die Hoffnungsschimmer
am Firmament.

Zwar sind sie zerplatzt,
sie leuchteten kurz.
Wir suchten das Licht,
und fanden es nicht.

Wir suchten das Licht,
für uns gab es das nicht.
Nun ziehen wir weiter,
und nehmen viel mit.

Nun ziehen wir weiter,
und nehmen das mit,
was einmal gut war,
und machen den Schnitt.

Wir sehen nach vorne,
es fängt was neu an,
wir sehen nach vorne,
und kommen hier an.

Ich dank’ dir für alles,
was einmal war,
ich dank dir für alles,
es macht’ mich startklar

für eine Zukunft,
die mir ganz entspricht,
wir lernen aus allem,
wir nehmen es mit.

Drum lass uns nicht hadern,
erfreuen wir uns,
schauen wir vorwärts,
was war, ist vorbei.

Und: das was kommt,
das wird ein Fest!

©Sandra Matteotti

Du wolltest, dass ich dichte,
hier kommt’s in Vers ohn’ Reim.
Ich dachte, dass das reiche,
es kann nicht immer alles sein.

Doch was ich dir zu sagen,
das sage ich dir gleich,
ich denk’, ich kann es wagen,
und ja, es sind drei Dinge auf nen Streich:

Ich liebe dich, ich brauche dich,
ich will dich nie mehr missen,
ich liebe dich, ich küsse dich,
all das würd ich vermissen.

Und sieh auch da, was ist passiert?
Nun reimt es eben doch.
Wenn sich erst der Druck verliert,
ist Reimen nicht mehr Joch,

es passiert so quasi nebenbei,
wenn Worte purzeln fromm und frei.
Es mag kein grosses Dichtwerk sein,
doch eines ist es, nämlich dein!

©Sandra Matteotti

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Ich dichte auch auf Auftrag, Anfragen gerne HIER

Sind zwei Saiten
auf der Geige,
und zwei Tasten
am Klavier.
Sind zwei Schlägel
auf der Trommel,
und so schlagen wir
den gleichen Takt.

Sind die Töne
eines Liedes,
und die Worte
des Gedichts.
Sind zusammen
so ein Ganzes,
das durch die Kunst
der Liebe spricht.

©Sandra Matteotti

Wenn jeder Blick
zum Danke ruft
und jeder Ton
zum Tanz.

Wenn Worte nur mehr
Zeichen sind
und draussen das,
was zählt.

Wenn gestern schon
Geschichte ist,
und morgen noch
nicht da.

Dann lebst du so
im Wirklichen
und weißt, dass dies
nur zählt.

Denn gestern ist
gestorben schon
und morgen noch
nicht da.

Wir haben nur
den Augenblick,
und das ist das,
was zählt.

Drum lebe jetzt,
vergiss den Rest,
er ist Geschichte,
Phantasie

Denn: Was noch kommt,
wer weiss es schon,
geniessen wir,
was ist.

©Sandra Matteotti

Ich hab genug von
nur bierernsten
hinterfragern
selbsternannten
wissensträgern
so gefühlten
grosshirnstemmern

hab genug von
diesen einen
die so wirklich
endlich meinen
es zu wissen
und auch besser
als die andern einen

ich hab genug von
zeigefingern
augenrollern
lehrerminen
grossgekotzten
scheinmaschinen
von allen diesen

ich hab genug
von ihnen

©Sandra Matteotti

 

Sätze aus Worten,
hart und auch schwer,
strömen mir zu und
werden zum Meer.

Zieh’n mich herab
und decken mich zu
ziehn mich herab
und aus meiner Ruh.

Bin ach so müde
und fühle mich leer,
Sätze aus Worten,
sie lasten gar schwer.

Und wenn dann bei Ebbe
die Wogen wegziehn,
bleibt oft der Wunsch nur:
Ich möchte nun fliehn.

Ich möchte mich nicht mehr
den Worten aussetzen,
sie sollen mich niemals
mehr weiter verletzen.

Sätze aus Worten,
zerstören zu viel.
Drum frage dich stets:
„Was steht auf dem Spiel?“

Nicht jedes Wort muss
ausgesagt sein,
so manches davon
verursacht nur Pein.

Frage dich darum,
ob gut, nötig, wahr,
und wenn alles nicht,
dann schweige ganz klar.

©Sandra Matteotti