Die Insel

Den ganzen Tag Ärger, und nie auch nur Ruh,
und wenn du’s nicht glaubst, zieh an meinen Schuh.
Nur immer noch mehr, wenn alles schon voll,
nur immer mehr Plagen, wo Trost kommen soll.
Bleibt nur noch Trauer in mir besteh’n,
sie weckt dann den Wunsch, einfach zu geh’n.

Dann träum’ ich von Blumen und blauem Meer,
Sehe nur mich und keinen sonst mehr.
Die einsame Insel, mehr brauche ich nicht,
nur der Gedanke, bringt schon mehr Licht.

Der nächste Tag kommt, bin immer noch hier,
die grasgrüne Insel verblasst schon in mir.
Ich steige hinein, die Hoffnung steigt mit,
so geh’n wir ihn an, geh’n Schritt für Schritt.
Möge er besser und wohlgesinnt sein,
frei von den Sorgen und frei von der Pein

seinen Lauf nehmen, mehr will ich nicht,
ansonsten die Insel – im Schacht ist dann Schicht.

Und irgendwann dann, das weiss ich genau,
fahr’ ich dorthin, denn: Selbst ist die Frau.
Dann lebe ich da und liebe die Ruh,
was vielleicht fehlt, das bist dann nur du.
Doch wärst du bei mir, es fehlte so sehr,
die Ruhe für mich, ich brauche nicht mehr.

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