Es ist wieder soweit: Der Freitag ist da und damit auch der Freitagsfüller. Es war eine sehr bewegte Woche mit vielen Tiefschlägen, aber auch dem wunderbaren Gefühl, Menschen um mich zu haben, die da sind, denen ich nicht egal sind. Die vielen aufbauenden Worte, die mich erreicht haben, taten mir sehr gut. Dafür bin ich sehr dankbar. Und los geht es:
- Heute könnte mal wieder raus zum Zeichnen – es ist wunderbares Wetter, noch ist alles grün und die umliegenden Gärten sind voller wundervoller Blumen.
- Es heißt, am Ende wird alles gut. Darauf hoffe ich nun in ganz verschiedenen Bereichen in meinem Leben, die gerade schwierig sind. Ich dachte schon vor einiger Zeit, ich sei am Rand meiner Kräfte, mehr ginge nicht. Aber es kommt immer noch was dazu und es geht trotzdem weiter. Es muss ja auch. Eine Alternative gibt es nicht.
- Bald können wir die Sommerkleider wieder versorgen, heute Morgen sah es schon sehr herbstlich aus draussen. Nebel hing über dem Boden, es war eher kühl. Nun scheint aber die Sonne, es wird ein schöner Tag!
- Es ist nicht immer alles Gold, was glänzt. Wie oft sieht man – vor allem auf Facebook und Instagram – Bilder von schönen Menschen mit schönen Häusern und schönen Autos und schönen Leben und schönen… was auch immer. Und dann denkt man sich: Wow, die stehen auf der Sonnenseite des Lebens. Bis man mal per Zufall hinter die Fassade sieht. Das sollte man sich immer vor Augen halten, wenn es einem mal nicht gut geht: Bei anderen sieht man die schwierigen Dinge oft nicht, bei sich kennt man sie. Es ist nicht gesagt, dass nichts ist, nur weil man nichts sieht. Das soll nicht dazu gedacht sein, Schadenfreude zu empfinden oder ähnlich negative Gefühle, sondern es hilft vielleicht, zu sehen, dass man nicht alleine ist mit Problemen.
- Berlin steht schon lange auf meiner Wunschliste der zu besuchenden Städte. Ich war vor einigen Jahren mal da und habe die Stadt geliebt mit ihrer Atmosphäre, ihrer Kultur, ihren vielen unterschiedlichen Gesichtern.
- Vor langer Zeit habe ich mal begonnen, vermehrt zu zeichnen und malen und hatte viel Freude daran. Zu der Zeit verlagerten sich meine Interessen etwas weg von der Literatur und mehr hin zur Kunst. Ich habe dann irgendwann aufgehört, weil ich mir selber mit meinen Selbstzweifeln im Weg stand. Als es mir in letzter Zeit immer schlechter ging, merkte ich, wie mir das Zeichnen fehlt. Und ich habe wieder angefangen. Es tat/tut mir gut. Ich will nun wieder vermehrt in die Richtung gehen und freue mich auf den Weg. Lesen werde ich immer gerne und auch sicher weiter drüber schreiben dann und wann, aber ich möchte da den Druck rausnehmen von „du musst nun eine Rezension schreiben“, „du musst nun ein Bücherbild auf Instagram stellen“ und dergleichen, denn das hätte mir fast die Lust am Lesen genommen.
Die Nummer sieben kann ich eigentlich meistens übernehmen:
- Was das Wochenende angeht, heute Abend freue ich mich auf einen ruhigen Abend mit einem Glas Wein, morgen habe ich geplant, neben allen Wochenenderledigungen wie putzen, einkaufen und dergleichen mit dem Hund spazieren zu gehen, viel zu zeichnen, zu lesen und dann den Tag ausklingen zu lassen. Am Sonntag möchte ich wieder viel zeichnen, lesen, meinen Sonntagsfilm schauen (vermutlich „Meine Zeit mit Cezanne“) und hoffentlich viel Ruhe haben.
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Danke für die Inspiration an Barbara, die diese tolle Aktion gestartet hat. Ihr Ursprungspost: HIER


Nach welchen Kriterien suche ich meine Zeichenmaterialien: Eine Frage, die ich mir immer wieder stelle. Natürlich schaue ich, was empfohlen wird, probiere Dinge aus. Sehr gerne zeichne meist in Sketchbooks, selten auf loses Papier. Da benutze ich am liebsten Moleskine-Bücher, sowohl die Sketchbooks wie auch die Aquarell-Bücher. Leider sind die nicht ganz günstig und so probiere ich auch Alternativen. Mehr als nicht griff ich dabei daneben, so dass ich die Bücher schliesslich nicht füllte oder gar wegwarf. Also doch nicht wirklich was gespart. Neuerdings überlege ich, ob ich mal versuchen soll, Bücher selber zu binden. Bei meinen Bastelqualitäten wird das wohl eher schwer. Aber probieren werde ich es vielleicht mal.
In meinem Bett liegt gerade ein Hundetier. Zuerst hat er alle Kissen durcheinandergebracht, um alles so hinzulegen, wie es dem Herrn genehm ist, dann hat er sich hineingebettet und liegt nun da. Selig schlafend
Taschenbuch: 96 Seiten


Ich werde neu jeden Samstag 10 Artikel hier vorstellen, über die ich die Woche durch im Netz gestolpert bin. Allen gemeinsam ist, dass sie sich um Literatur im weitesten Sinne drehen.