«We don’t see things as they are, we see things as we are.» Anaïs Nin
Es gibt den schönen Spruch, dass Schönheit im Auge des Betrachters liegt. Wenn zwei Menschen das Gleiche sehen, sehen sie oft nicht dasselbe. Jeder sieht, was er durch sein So-Sein, seine Prägungen, Muster, Gewohnheiten, Erfahrungen hineinlegt. Hockney bezog sich auf diesen Umstand, als er die Kamera als Gefahr für die Kunst sah. Viele Maler kämen vom gegenständlichen Malen ab, weil sie dächten, die Kamera erfasse die Dinge genauer. Aber, und der Gedanke findet sich schon bei Cézanne, eine Kamera erfasse nicht gleich viel wie der Mensch. Die Wirklichkeit ist mehr, als ein aus einer Perspektive abgelichtetes Objekt.
Übertragen auf das Leben könnte man sagen, dass das Urteil anderer oft mehr über sie als über einen selbst aussagt. Nicht, dass man es ignorieren sollte, aber man sollte im Bewusstsein behalten, dass dies nur eine Sicht von vielen ist – die, eines anderen.
Habt einen schönen Tag!
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Wahre Worte. Und ich wünschte an meinen bad hair days würde ich so entzückend aussehen wie das Vögelchen 😎
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Ich habe zum Glück nie bad hair days, da ich eigentlich nie eine Frisur auf dem Kopf habe, sondern immer nur ein zum Schwanz gebundenes Gewusel/Gefädel an Haaren 😉
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