26. April

„Die Welt kann nur gut und rein sein, wenn unser Leben gut und rein ist. Sei rein und gelassen, die gereizte Seele kann das Innere nicht widerspiegeln.“ (Swami Vivekananda)

Bist du auch schon einmal an einem klaren Bergsee gesessen und hast bis zum Grund geschaut? Hast du die Steine gesehen, Fische, die schwammen, und einfach die Ruhe genossen, die in dem See lag und die sich auf dich übertrug? Und hast du auch irgendwann einen Stein genommen, ihn ins Wasser geworfen? Hast dann zugesehen, wie die Kreise sich zogen, wie das Wasser in Unruhe geraten war und der Durchblick zum Grund nicht mehr möglich war?

Mit unserer Seele verhält es sich wie mit diesem Bergsee: Ist sie in Ruhe, ist sie gelassen, ist ein Blick bis zum Grund möglich. Dann erkennen wir uns selber, sehen bis in unsere tiefsten Tiefen hinein. Oft lassen wir eine solche Ruhe gar nicht entstehen. Gedanken rasen durch unseren Kopf, wir hasten von einem zum andern, im Innen wie im Aussen und verschliessen so den Blick auf uns selber. Als ob wir uns fürchteten vor dem, was wir da sehen könnten. Tun wir es?

Wieso nicht einmal innehalten, zur Ruhe kommen und dann hinschauen, was sich zeigt? Wer bin ich tief drin? Was wünsche ich mir? Was treibt mich an? Wer will ich sein? Die Antworten warten nur darauf, gesehen zu werden.

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google Foto

Du kommentierst mit Deinem Google-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s