Ein Substantiv beklagt sich bitter,
es wäre gern ein wenig fitter.
Zu tun fällt ihm so manches ein,
nur müsst’s dazu ein Verb sein.
©Sandra Matteotti
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Veröffentlicht von Sandra von Siebenthal
Denkerin mit abgeschlossenem Philosophie- und Germanistikstudium, Promotion in Philosophie, Yoga- und Meditationslehrerin mit buddhistischer Ermächtigung, spirituelle Sinnsucherin und Lebens-Künstlerin mit Philosophischer Praxis.
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Es ist tragisch….das arme Substantiv!
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Gefangen in seiner Statik – ein grammatikalischer Käfig quasi.
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Wer kann das Substantiv denn retten? Welch Silbenritter kann herbeieilen?
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Die Idee dieses Gedichts gefällt mir ausgesprochen gut. Erinnert mich an Malmsheimer, wenn er über das Treffen der Wörter in einer Kneipe schreibt.
Interessant finde ich die Silbenzahl der letzten Zeile. Mein harmoniesüchtiges Sprachgefühl möchte die Irritation sofort auflösen und dem Verb zuflüstern: dein Kindername war Tuwort.
Dem Substantiv selbst nützt das natürlich gar nichts.
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