Der Freitagfüller geht in die 12. Woche für mich. Ich bin sehr müde heute. Ich schlafe momentan schlecht, die Gedanken drehen, die Nacht ist zu Ende – zumindest was den Schlaf betrifft. Aber: So hat man mehr Zeit für all die Dinge, die man tun möchte. Und los geht es:

  1. Wenn ich heute  mit dem Finger schnippen könnte und ein Wunsch wäre erfüllt, würde ich mich irgendwohin wünschen, wo ich einfach Mal Ruhe hätte, für mich sein könnte, ausspannen könnte. Niemand wäre da, der was wollte, brauchte oder täte, nur ich und ich. Das wäre grad dringend nötig.
  2. Wie sagte man so schön: Das Leben geht immer weiter. Auch wenn es mal nicht rosig aussieht, ist das kein Untergang, sondern es geht irgendwann irgendwo eine Tür auf.
  3. 3.  Ich muss daran denken, … ich bin sehr vergesslich. Drum schreibe ich mir alles auf. Selbst Banalitäten.
  4. Irgendwas gibt es heute zum Abendessen. Soviel ist schon mal ziemlich sicher, nur was? Ich bin im Moment nicht so motiviert zum Kochen, habe auch wenig Hunger. Meistens bleibt es dann bei Käse und Brot – das geht ja immer.
  5. Meine letzte Mail begann mit den Worten : Sehr geehrte Damen und Herren – nicht sehr originell, aber halt passend.
  6. Einfach einschlafen – das täte grad gut. Sagte ich schon, dass ich müde bin? Nun denn: Die nächste Nacht kommt bestimmt.

Die Nummer sieben kann ich eigentlich meistens einigermassen übernehmen:

  1. Was das Wochenende angeht, heute Abend freue ich mich auf einen ruhigen Abend mit einem Glas Wein, Käse und Brot (siehe 3), morgen habe ich geplant, neben allen Wochenenderledigungen wie putzen, einkaufen und dergleichen mit dem Hund spazieren zu gehen, viel zu zeichnen und zu lettern, etwas zu lesen und dann den Tag ausklingen zu lassen. Am Sonntag möchte ich wieder viel zeichnen, lettern, lesen, meinen Sonntagsfilm schauen und hoffentlich viel Ruhe haben.

Danke für die Inspiration an Barbara, die diese tolle Aktion gestartet hat. Ihr Ursprungspost: HIER

 

Der Freitagfüller geht in die 11. Woche für mich. Eine schöne Aktion, die mich immer ein wenig nachdenken lässt, die aber auch zeigt, wie schnell die Zeit vergeht. Und los geht es:

  1. Ist denn der Sommer wirklich schon vorbei? Nach tagelangem ungemütlichem Regen scheint heute zwar die Sonne, aber es war empfindlich kalt heute Morgen und mein Mantel definitiv nicht dick genug. So heisst es wohl bald: Winterkleider aus dem Keller holen und Schrank umrüsten.
  2. Ich habe ein Rezept für mehr Gelassenheit im Alltag gefunden, und ich setze das nun erfolgreich immer um. – Das wäre ab und an ein Wunschtraum von mir, an dem ich aber noch arbeite. Ich habe mit den Jahren durchaus gelernt, gelassener zu werden, und gerade auch die schwierigen Zeiten der letzten Wochen und Monate hat da nochmals ordentlich mitgeholfen. Es gibt aber immer noch ein paar Situationen und Menschen, die mich in nullkommanichts zur Weissglut treiben können.
  3. Am liebsten mag ich gerade, dass ich wieder intensiv auf meinem kreativen, bildnerischen Weg bin. Der gibt mir sehr viel und ist wohl auch mit eine Hilfe auf dem Weg zur Gelassenheit – auch wenn manchmal Selbstzweifel alles wieder kaputt machen.
  4. Ich liebe Herbstdekoration. Ich habe davon auch sehr viel im Keller – Kürbisse, Tannzapfen, alles in orange, rot und braun. Nur: Dieses Jahr ist mir irgendwie nicht danach. Mir gefällt die immer schlichter werdende Einrichtung und auch Dekoration aktuell sehr gut und ich möchte das eigentlich behalten. Mal sehen, ob ich doch noch irgendwann in die Dekokiste greife.
  5. Socken an den Füßen – dass wieder Socken an die Füsse müssen, ist schon ein Weilchen klar, aktuell sind es zwei Paar. Und die Füsse sind einigermassen warm…
  6. „Dur und Moll in kunterbunt und schwarzweiss“ könnte der Titel eines Buches über meines Lebens lauten. Wenn ich eines gelernt habe im Leben ist es: Alles hat zwei Seiten und man kann nie wirklich abschätzen, welche sich als nächstes zeigt. Ich finde das ja anstrengend, aber es scheint nicht zu ändern und da hilft nur eines: Gelassenheit. Wobei wir wieder bei Punkt 2 wären. 😉

 

Die Nummer sieben kann ich eigentlich meistens einigermassen übernehmen:

  1. Was das Wochenende angeht, heute Abend freue ich mich auf einen ruhigen Abend mit einem Glas Wein, Käse und Brot (siehe 3), morgen habe ich geplant, neben allen Wochenenderledigungen wie putzen, einkaufen und dergleichen mit dem Hund spazieren zu gehen, viel zu zeichnen und zu lettern, etwas zu lesen und dann den Tag ausklingen zu lassen. Am Sonntag möchte ich wieder viel zeichnen, lettern, lesen, meinen Sonntagsfilm schauen und hoffentlich viel Ruhe haben.

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Danke für die Inspiration an Barbara, die diese tolle Aktion gestartet hat. Ihr Ursprungspost: HIER

 

Es ist wieder soweit: Der Freitag ist da und damit auch der Freitagsfüller. Es war eine sehr anstrengende Woche – ich bin jeden Tag nach Thun gefahren, um meinen Papa zu besuchen, der da im Spital liegt. Drum kommt der heutige Freitagsfüller nun auch später als sonst, ich bin nämlich soeben erst wieder zu Hause angekommen. Jetzt noch ein paar liegengebliebene Dinge abarbeiten, Mails checken, welche schreiben, eine Offerte machen und dann: Wochenende – und das sieht diese Woche noch mehr so aus, wie sonst schon immer: ruhig. Und los geht es:

  1. Die letzte erfreuliche Postsendung warheute im Briefkasten – sieht nach Büchern aus und nach etwas für Caruso – was weiss ich aber noch nicht, muss erst mal auspacken, dazu kam ich nämlich noch nicht.
  2. In dieser Woche war ich dankbar für die Möglichkeit, viel Zeit mit meinen Eltern verbringen zu können. Ohne Hilfe wäre das alles nicht möglich gewesen und auch für diese bin ich sehr dankbar.
  3. Rotwein ist das köstlichste, was es gibt. Und wenn es dann noch guten Käse, Brot und ein paar Knabbereien dazu gibt, bin ich im siebten Himmel.
  4. Alles, was ich sehe, inspiriert mich. Ich bin die, welche immer mit Skizzenbuch durch die Gegend rennt und alles zeichnet: Häuser, Bäume, Menschen – auch wenn die nie so aussehen, wie sie das in Wirklichkeit tun.
  5. Ich bin momentan am glücklichsten, wenn ich zeichnen kann. Gerade in der nicht ganz einfachen Zeit aktuell bin ich sehr froh, dieses Mittel zu haben, um bei mir zu bleiben, zu entspannen, mir was Gutes zu tun.
  6. Und alle Wege die wir gehen müssen, sollten wir uns möglichst so gestalten, dass es nicht reines Müssen ist, sondern wir etwas Schönes daran erkennen können. Das ist oft nicht einfach, vor allem, wenn es schwierige Wege sind. Da wir sie aber gehen MÜSSEN, haben wir wohl keine Wahl. Sie werden nicht leichter, wenn man sie nur schwarz und sieht. Das Bewusstsein, dass auch auf dem schwersten Weg etwas Schönes zu finden ist, kann helfen und Kraft für den Weg geben. .

Die Nummer sieben kann ich eigentlich meistens einigermassen übernehmen:

  1. Was das Wochenende angeht, heute Abend freue ich mich auf einen ruhigen Abend mit einem Glas Wein, Käse und Brot (siehe 3), morgen habe ich geplant, neben allen Wochenenderledigungen wie putzen, einkaufen und dergleichen mit dem Hund spazieren zu gehen, viel zu zeichnen und zu lettern, etwas zu lesen und dann den Tag ausklingen zu lassen. Am Sonntag möchte ich wieder viel zeichnen, lettern, lesen, meinen Sonntagsfilm schauen und hoffentlich viel Ruhe haben.

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Es ist wieder soweit: Der Freitag ist da und damit auch der Freitagsfüller. Es war eine sehr anstrengende Woche – vor allem emotional. Ich bin froh, ist Freitag, auch wenn der nochmals ein paar schwierige Situationen mit sich bringt. Aber danach ist Wochenende und das sieht diese Woche noch mehr so aus, wie sonst schon immer: ruhig. Und los geht es:

  1. Jetzt kann man hier in der Wohnung endlich wieder atmen – vor allem ansatzweise. Ich wurde am frühen Morgen von einem beissenden Brandgeruch geweckt. Ich lief durch die Wohnung, fand nichts. Ich schaute beim Kind, ob das in seinem Zimmer Unsinn machte –nichts. Da ich durch den Gestank nicht mehr schlafen konnte, stand ich um 4 auf… um 5 liess mir dieser Geruch doch keine Ruhe, ich suchte wieder die Wohnung ab, schaute in den Abstellraum, wo auch die Mikrowelle steht, öffnete die… und hatte die Ursache. Das Kind hatte Tassenkuchen gemacht und war eingeschlafen – der Schalter viel zu lang eingestellt. Die Tasse war gefüllt von einem schwarzen Klumpen, die ganze Mikrowelle innen braun und alles zusammen stank zum Himmel. Ich habe nun eingeweicht, geschruppt, gesprayt, geschruppt, gelüftet, gesprayt, Räucherstäbchen geschwenkt… langsam geht es wieder. Was für ein Morgen.
  2.  Unsicherheit auszhalten ist für mich fast unmöglich. Wir hatten nun in letzter Zeit einige Situationen, die mit langem Warten und Unsicherheit daher kamen. Immer heisst es wieder: In zwei Tagen wissen wir mehr – nach zwei Tagen kommt ein Sorry, man wisse doch nichts, es ginge nochmals zwei Tage. Oder Wochen? Oder…
  1. Es macht Spaß, kreativ zu sein, Dinge auszuprobieren. Immer wieder lerne ich: Fehler gibt es nicht, man kann aus allem was machen, wenn man kreativ an die Dinge ran geht. Und so versuche ich, aus meinem eher geordneten Naturell ein wenig auszutreten und zu improvisieren. Immer mehr. Was daraus entstanden ist diese Woche, seht ihr dann am Sonntag wieder.
  2. Mein kreativer Weg wird mein Highlight der 2. Jahreshälfte. Und wohl der Halt, den ich dringend brauche bei dem, was uns als Familie bevorsteht auf verschiedenen Ebenen.
  3. Ich frage mich, ob es Menschen gibt, die ein Leben haben, das einfach locker flockig plätschert. Ab und an macht es in den sozialen Medien den Anschein, dass dem so wäre. Nicht dass man mich falsch versteht, ich gönne es jedem von Herzen. Ich hätte auch gern ein wenig mehr davon.
  4. Ich hoffe, dass ich am Ende des Jahres sagen kann, all der Aufwand, all die kaputten Nerven, all die erschöpfenden Situationen und Umstände auszuhalten, das war es wert. Weil: Alles ist gut und wir sitzen fröhlich mit einem Glas Champagner da und stossen auf ein neues Jahr an, das kommt.

Die Nummer sieben kann ich eigentlich meistens übernehmen:

  1. Was das Wochenende angeht, heute Abend freue ich mich auf einen ruhigen Abend mit einem Glas Wein, morgen habe ich geplant, neben allen Wochenenderledigungen wie putzen, einkaufen und dergleichen mit dem Hund spazieren zu gehen, viel zu zeichnen und zu lettern, etwas zu lesen und dann den Tag ausklingen zu lassen. Am Sonntag möchte ich wieder viel zeichnen, lettern, lesen, meinen Sonntagsfilm schauen und hoffentlich viel Ruhe haben.

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Es ist wieder soweit: Der Freitag ist da und damit auch der Freitagsfüller. Es war eine sehr bewegte Woche mit vielen Tiefschlägen, aber auch dem wunderbaren Gefühl, Menschen um mich zu haben, die da sind, denen ich nicht egal sind. Die vielen aufbauenden Worte, die mich erreicht haben, taten mir sehr gut. Dafür bin ich sehr dankbar. Und los geht es:

  1. Heute könnte mal wieder raus zum Zeichnen – es ist wunderbares Wetter, noch ist alles grün und die umliegenden Gärten sind voller wundervoller Blumen.
  2. Es heißt, am Ende wird alles gut. Darauf hoffe ich nun in ganz verschiedenen Bereichen in meinem Leben, die gerade schwierig sind. Ich dachte schon vor einiger Zeit, ich sei am Rand meiner Kräfte, mehr ginge nicht. Aber es kommt immer noch was dazu und es geht trotzdem weiter. Es muss ja auch. Eine Alternative gibt es nicht.
  3. Bald können wir die Sommerkleider wieder versorgen, heute Morgen sah es schon sehr herbstlich aus draussen. Nebel hing über dem Boden, es war eher kühl. Nun scheint aber die Sonne, es wird ein schöner Tag!
  4. Es ist nicht immer alles Gold, was glänzt. Wie oft sieht man – vor allem auf Facebook und Instagram – Bilder von schönen Menschen mit schönen Häusern und schönen Autos und schönen Leben und schönen… was auch immer. Und dann denkt man sich: Wow, die stehen auf der Sonnenseite des Lebens. Bis man mal per Zufall hinter die Fassade sieht. Das sollte man sich immer vor Augen halten, wenn es einem mal nicht gut geht: Bei anderen sieht man die schwierigen Dinge oft nicht, bei sich kennt man sie. Es ist nicht gesagt, dass nichts ist, nur weil man nichts sieht. Das soll nicht dazu gedacht sein, Schadenfreude zu empfinden oder ähnlich negative Gefühle, sondern es hilft vielleicht, zu sehen, dass man nicht alleine ist mit Problemen.
  5. Berlin steht schon lange auf meiner Wunschliste der zu besuchenden Städte. Ich war vor einigen Jahren mal da und habe die Stadt geliebt mit ihrer Atmosphäre, ihrer Kultur, ihren vielen unterschiedlichen Gesichtern.
  6. Vor langer Zeit habe ich mal begonnen, vermehrt zu zeichnen und malen und hatte viel Freude daran. Zu der Zeit verlagerten sich meine Interessen etwas weg von der Literatur und mehr hin zur Kunst. Ich habe dann irgendwann aufgehört, weil ich mir selber mit meinen Selbstzweifeln im Weg stand. Als es mir in letzter Zeit immer schlechter ging, merkte ich, wie mir das Zeichnen fehlt. Und ich habe wieder angefangen. Es tat/tut mir gut. Ich will nun wieder vermehrt in die Richtung gehen und freue mich auf den Weg. Lesen werde ich immer gerne und auch sicher weiter drüber schreiben dann und wann, aber ich möchte da den Druck rausnehmen von „du musst nun eine Rezension schreiben“, „du musst nun ein Bücherbild auf Instagram stellen“ und dergleichen, denn das hätte mir fast die Lust am Lesen genommen.

Die Nummer sieben kann ich eigentlich meistens übernehmen:

  1. Was das Wochenende angeht, heute Abend freue ich mich auf einen ruhigen Abend mit einem Glas Wein, morgen habe ich geplant, neben allen Wochenenderledigungen wie putzen, einkaufen und dergleichen mit dem Hund spazieren zu gehen, viel zu zeichnen, zu lesen und dann den Tag ausklingen zu lassen. Am Sonntag möchte ich wieder viel zeichnen, lesen, meinen Sonntagsfilm schauen (vermutlich „Meine Zeit mit Cezanne“) und hoffentlich viel Ruhe haben.

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Eine sonnige Woche liegt hinter uns, eine, die verging wie im Flug – das schreibe irgendwie jeden Freitag, aber es ist einfach so. Ist das mein Alter oder laufen die Uhren wirklich immer schneller?

  1. IMG_3054Nach welchen Kriterien suche ich meine Zeichenmaterialien: Eine Frage, die ich mir immer wieder stelle. Natürlich schaue ich, was empfohlen wird, probiere Dinge aus. Sehr gerne zeichne meist in Sketchbooks, selten auf loses Papier. Da benutze ich am liebsten Moleskine-Bücher, sowohl die Sketchbooks wie auch die Aquarell-Bücher. Leider sind die nicht ganz günstig und so probiere ich auch Alternativen. Mehr als nicht griff ich dabei daneben, so dass ich die Bücher schliesslich nicht füllte oder gar wegwarf. Also doch nicht wirklich was gespart. Neuerdings überlege ich, ob ich mal versuchen soll, Bücher selber zu binden. Bei meinen Bastelqualitäten wird das wohl eher schwer. Aber probieren werde ich es vielleicht mal.
    Ansonsten muss ich gestehen: Ich kann Zeichenmaterial kaum widerstehen. Ich neige zum Hamstern und freue mich wie ein kleines Kind an jedem neuen Stift oder Buch.
  2.  Endlich ist es soweit und ich habe mein erstes Gedicht-Buch veröffentlicht. Als ich gestern die ersten Exemplare in den Händen hielt, war das ein wunderbares Gefühl.
  3. FullSizeRender In meinem Bett liegt gerade ein Hundetier. Zuerst hat er alle Kissen durcheinandergebracht, um alles so hinzulegen, wie es dem Herrn genehm ist, dann hat er sich hineingebettet und liegt nun da. Selig schlafend
  4. Heute rauszugehen hat sich wieder mal richtig gelohnt.Mit einer guten Tasse Kaffee und einem sehr schönen Gespräch fing der Tag heute wirklich schön an.
  5. Anstatt sich auf das Schöne, Positive zu konzentrieren, sehen wir oft das, was nicht passt, das, was nicht klappt. Wir haben die Mängel im Blick und ignorieren, wie viel Gutes da wäre. .
  6. Ich esse selten im Restaurant. In der Schweiz ist dass immer so teuer, zudem tendiere ich aktuell sehr zum Stubenhocker. Mich mal rauszukriegen ist schon eher schwierig.

Die Nummer sieben kann ich eigentlich meistens übernehmen:

  1. Was das Wochenende angeht, heute Abend freue ich mich auf einen ruhigen Abend mit einem Glas Wein, morgen habe ich geplant, neben allen Wochenenderledigungen wie putzen, einkaufen und dergleichen mit dem Hund spazieren zu gehen, zu zeichnen, zu lesen, Bücher für ein neues Thema zusammenzusuchen und dann den Tag ausklingen zu lassen. Am Sonntag möchte ich lesen, zeichnen und hoffentlich viel Ruhe haben.

Danke für die Inspiration an Barbara, die diese tolle Aktion gestartet hat. Ihr Ursprungspost: HIER http://scrap-impulse.typepad.com/scrapimpulse/2017/08/-435.html

Eine wettertechnisch sehr graue Woche neigt sich dem Ende zu, ich freue mich aufs Wochenende, zuerst aber noch der Freitagsfüller:

  1. CoffeeHeute wird ein ruhiger Tag werden. Ich will noch einiges recherchieren für ein mögliches Projekt, ansonsten sind keine Pendenzen oder Termine da, ich kann friedlich vor mich hin arbeiten, abarbeiten, was grad noch so anliegt. Diese Tage mag ich am liebsten. Und: Es ist Freitag, sprich: Das Wochenende steht vor der Tür. Das mag ich sowieso.
  1.  Ich bin – man höre und staune – nicht gerne beim Zahnarzt. Ich hätte Anfangs August einen Termin gehabt, den hat der Zahnarzt abgesagt, nun hätte ich ihn nächste Woche – ich überlege, ob ich den absage… Es ist auch nur eine Kontrolle und ich bin so fürchterlich unlustig, hinzugehen, zumal ich eventuell – man höre und staune nochmals – nächste Woche ein paar Tage verreisen könnte (meine Reiseunfreudigkeit – was für ein Wort – ist ja mittlerweile wohl bekannt). Vermutlich haben mich Kästner und Franz Hohler animiert. Aktuell lese ich gerade Rilkes „Florenzer Tagebuch“ – da kann schon mal Fernweh aufkommen. Da ist so ein Zahnarzttermin schlicht im Weg. Und: Die Zähne sind ja im September auch noch da, die kann man auch dann noch anschauen lassen.
  1. Vor meinem Fenster herrscht, die ganze Woche schon, so auch heute, Grau in Grau. Ich sehe durch die Vorhänge nur Silhouetten eines Hauses und von Bäumen, höre kaum Vögel, ab und an ein Flugzeug am Himmel brummen. Kühl ist es auch geworden – Vorboten des Herbstes? Oder ist der schon da?
  1. Abschied tut weh. Dabei kommt es nicht drauf an, ob man sich von Menschen, Träumen oder Situationen verabschiedet: Man möchte das, was schön ist, gerne behalten. Wenn es dann geht, geht etwas von einem mit. Die eigenen Gefühle, der Teil in einem, der daran hing, geht ein bisschen kaputt. Mascha Kaleko nannte in einem ihrer wunderbaren Gedichte jeden Abschied einen kleinen Tod. Das sehe ich genauso. Der einzige Trost ist: Meist kommt etwas Neues nach. Wir müssen dem die Chance geben, genauso schön zu werden, wie es das Alte war. Erich Kästner schrieb in einem seiner Gedichte:

Muss das Alte immer erst versinken,
ehe Neues aufersteht?

Vermutlich ist das so.

  1. Es könnte sein, dass…“. oder „es wäre, wenn…“ sind Wendungen, die ich nicht mag. Ich mag keinen Konjunktiv. Ich mag auch nicht „mal versuchen“. Entweder man tut oder man lässt es. „Ich versuche es mal“ trägt schon die Hintertür zum Nichtgelingen mit sich. Klar können Dinge nicht klappen, aber das sieht man ja noch früh genug. Also macht man sie am besten mal und versucht sie nicht nur. Und: Was dann wäre, wenn etwas andere einträfe, das sieht man, wenn das andere eingetroffen ist. Alles andere ist Spekulation und blosse Plauderei.
  1. Ich mag eigentlich auch diese lautmalerischen Wendungen wie „hahaha!“, „hihihi“ und dergleichen nicht. Ab und an verwende ich sie auch, aber möglichst selten. Ich habe es mir in der Zeit angewöhnt, als ich dachte, das gehöre dazu im Internet, man „müsse“ so schreiben. Ein paar Reste sind noch davon übrig geblieben, ansonsten schreibe ich lieber wieder ganze Sätze. Was ich aber durchaus gerne mache – und darum ging es wohl hier: Lachen. Und oft auch über mich, da ich doch auch immer wieder Stoff dazu liefere. Ich kann im Einkaufszentrum stehen und vergessen haben, was ich eigentlich einkaufen wollte – dabei bin ich nur deswegen gekommen. Es gibt so Tage, an denen suche ich alles: Telefon, Schlüssel, meinen Kopf. Und dann gibt es Tage, an denen ich alles fallen lasse, das ich in die Hand nehme – zum Glück nie Dinge, die kaputt gehen, aber Kleingeld, Schlüssel – alles fällt. Und dann wären da noch Fettnäpfchen – die müssen eine magische Anziehungskraft haben. Fies eigentlich.
  1. Was das Wochenende angeht, heute Abend freue ich mich auf einen ruhigen Abend mit einem Glas Wein, morgen habe ich geplant, neben allen Wochenenderledigungen wie putzen, einkaufen und dergleichen mit dem Hund spazieren zu gehen, zu zeichnen, zu lesen, Bücher für ein neues Thema zusammenzusuchen und dann den Tag ausklingen zu lassen. Am Sonntag möchte ich lesen, zeichnen und hoffentlich viel Ruhe haben.

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Hätte ich nicht meine Inbox aufgeräumt und einen anderen Freitagsfüller gefunden (danke Mia), ich hätte glatt verpasst, dass es schon wieder Zeit dafür ist – nun zum fünften Mal für mich.

  1. Wie kann ich mir ein dickeres Fell zulegen, um Dinge einfach abprallen zu lassen? Das ist eine Frage, die ich mir oft stelle. Ich nehme mir Dinge zu Herzen, bin verletzt, wenn Menschen ungerecht sind, unfair handeln. Streit geht mir sehr an die Nieren, wenn gewisse Dinge nicht laufen, wie sie sollen, sind die Folgen fast körperlich spürbar. Wenn andere Menschen leiden, leide ich mit, wenn andere weinen, kommen mir die Tränen. Ich bin betroffen, wenn ich vom Leid anderer Menschen lese oder höre und ja, ab und an ist das alles sehr viel. Dann wünschte ich mir, ich könnte einfach wie so ein Fels in der Brandung dastehen, nichts hören, nichts fühlen, alles prallte ab…
  1.  Ich liebe Blumen in allen Farben und Formen. Das ist wohl auch der Grund, dass ich sie immer wieder fotografiere oder zeichne.
  1.  Meine Haare waren eigentlich nie so, wie ich sie gerne gehabte. Mal zu lockig, mal zu wenig, mal zu dünn, mal zu störrisch, mal zu lang, dann zu kurz. Mittlerweile sind sie grauer als erwünscht, aber ich habe mich so langsam damit abgefunden, dass sie schlicht und einfach meine Haare sind. Und wir kommen nun meistens gut klar miteinander, so die Haare und ich.
  1.  Wenn du dir etwas ganz doll wünschst und es klappt – wohl eines der schönsten Gefühle, die es gibt. Ich wünsch mir mal was….
  1.  Meine liebsten Früchte sind jetzt Trauben – am liebsten in verarbeiteter Form und in Flaschen abgefüllt.
  1.  Manchmal laufe ich in die Küche und will etwas tun, um dann da anzukommen und mich zu fragen: „Was war das nochmal?“ Ich habe es schlicht vergessen. Ab und an befürchte ich, das könnte das Alter sein. Dann wieder denke ich, die Hirnzellen haben sich irgendwie verschworen gegen mich oder aber sind in den Urlaub gefahren. Die lassen sich nun die Bäuche am Strand bescheinen, trinken Sangria und ich sitze hier und das Hirn reicht nicht mal bis zur Küche. Zum Glück fällt es mir meistens irgendwann doch wieder ein, spätestens, wenn ich wieder zurück am Arbeitsplatz sitze und erneut in die Küche laufen muss. (Ich gebe hier nicht zu, dass es schon Fälle gab, in denen ich zweimal lief und zweimal vergessen hatte….)
  1. Was das Wochenende angeht, heute Abend freue ich mich auf einen ruhigen Abend mit einem Glas Wein, , morgen habe ich geplant, neben allen Wochenenderledigungen wie putzen, einkaufen und dergleichen mit dem Hund spazieren zu gehen, zu lesen, noch eine liegengebliebene Arbeit fertig zu machen und dann den Tag ausklingen zu lassen. Am Sonntag möchte ich lesen, im Garten werkeln, hoffentlich viel Ruhe haben.

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Wer hat an der Uhr gedreht…. zum Glück hört ihr mich nicht singen, das ist nämlich etwas, das ich ganz und gar nicht kann – auf alle Fälle ist schon wieder Freitag, Zeit für den nächsten Freitagsfüller, meinen vierten.

  1. Schon wieder  – ich sagte es bereits: Freitag. Diese Woche hatte ich Probleme mit den Wochentagen. Da ich kaum Termine auswärts hatte, konnte ich, was ich am liebsten mag, meinen eigenen Rhythmus leben und musste dazu nie in die Agenda schauen. So fragte ich mich sicher jeden Tag mal, welcher Tag denn grad wäre – nicht dass es wirklich wichtig gewesen wäre. Heute weiss ich es aber gut: Freitag. Drum haue ich hier auch fleissig in die Tasten.
  2. Diese Woche habe ich mit Mühe und Not einen Wetterfrust abgewehrt. Es war durchgängig grau in grau, eher feucht und kühl. Da half nur noch ein Krug heisser Tee, Kerzen und Weihnachtslieder – ok, das mit den Weihnachtsliedern stimmt nicht, der Rest aber schon.
  3. Die beste Pizza der Welt ist für mich die, welche es nie zur Pizza schaffte. Ich mache nämlich gerne aus Pizzateig Brötchen. Dazu walle ich den Teig aus, belege oder bestreiche ihn mit den verschiedensten Dingen, rollte den Teig auf und schneide ihn dann in Stücke. Super lecker!
  4.  Ich habe heute mal gesucht, was eigentlich eine Binsenweisheit ist. Natürlich weiss ich, was es bedeutet, nämlich: eine allgemein bekannte Tatsache – aber: Wo kommt der Ausdruck her? Gestossen bin ich auf eine lateinische Wendung (nodum in scirpo quaerere = Stengelknoten auch an der Binse suchen) und auf ein Gleichnis aus dem Altgriechischen, das von König Midas handelt, welchem Eselsohren gewachsen sind. Damit niemand davon Wind kriegt, liess er sich die Haare wachsen – einzig sein Barbier wusste Bescheid, musste sich aber verpflichten, niemandem davon zu erzählen. Er hielt sich dran, wollte seinem Herzen trotzdem Luft verschaffen und rief die Nachricht in ein Erdloch. Da hatte er die Rechnung aber ohne die Binsen gemacht, die trugen die Botschaft weiter, bis alle Binsen davon sprachen. Da haben wir sie dann: die Binsenwahrheit.

Sollte jemand noch nicht eingeschlafen sein beim Lesen, kann der nun bei 5 weiterlesen – ich verspreche, ich halte keine Vorträge mehr.

  1.  Der Austausch von Nettigkeiten liegt mir gar nicht. Ich bin kein Freund von Smalltalk und Floskeln. Fragen wie „Wie geht es dir?“ sind zur Selbstverständlich geworden, kaum einer will wirklich eine Antwort hören, geschweige denn wissen, wie es dem anderen wirklich geht. Auch die vielen Worte, die nur ausgesprochen werden, um die Stile zu überbrücken, gehen mir oft auf die Nerven. Das ist wohl der Grund, dass ich oft eher still bin, da ich schlicht nicht immer etwas zu sagen habe. Und bevor ich einfach etwas sage, schweige ich lieber.
  2.  Ich bin fest überzeugt: Gedankenlosigkeit ist die Wurzel allen Übels. Aber trotzdem ist es auch ab und an mal schön, die Leichtigkeit des Daseins zu geniessen, in den tag zu leben, fünfe grad sein zu lassen. Ich mag zum Beispiel seichte Filme, die mich unterhalten, die etwas fürs Herz dabei haben, viel Humor. Dabei schalte ich ab, lache vor dem Bildschirm und geniesse es, einfach mal nicht denken zu müssen. So gestärkt kann ich mich dann auch wieder dem Denken zuwenden. Und ich hoffe, wenn es drauf an kommt, nicht gedankenlos handelnd durchs Leben zu gehen.
  3. Was das Wochenende angeht, heute Abend freue ich mich auf einen ruhigen Abend mit einem Glas Wein, , morgen habe ich geplant, – wer mich kennt, ahnt es wohl schon – den Tag ruhig anzugehen. Am Morgen stehen die üblichen Erledigungen wie putzen, einkaufen und ähnliches an, danach findet man mich mit einem Buch auf dem Sofa, vielleicht mal am Klavier, wenn es mal trocken ist, auf einem Hundespaziergang. Am Sonntag möchte ich den Samstag wiederholen, ersetze aber die Erledigungen durch einen Film, vermutlich „Die Buddenbrooks“!

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Die Woche ist förmlich gerast, wo sind all die Tage hin? Heute steht mein dritter Freitagsfüller an:

  1.  Oh Mist,   die Kaffeemaschine motzt schon wieder, der Tresterbehälter sei voll. Da er das vor kurzem schon tat, ist das wohl das deutliche Zeichen dafür, dass ich doch ziemlich viel Kaffee trinke. Ich habe unlängst mal gehört, man könne Kaffeesatz als Dünger benützen. Das habe ich dann einmal auch probiert, lief also mit dem vollen Behälter in den Garten und packte den Trester um meine neu gepflanzten Bäumchen. Ob die nur deswegen zu kommen scheinen (ich muss ja gestehen, dass ich absolut keinen grünen Daumen habe), weiss ich nicht. Ich habe es nach diesem einen Mal auch nicht nochmals probiert, auch der Kaffeesatz gerade eben landete im Eimer, schliesslich wollte ich meinen Kaffee haben und hier weiter schreiben – was ich offensichtlich getan habe, drum steht das alles hier. Und: Der Kaffee riecht so lecker vor mir.
  2. Wenn ich mal wieder mit mir innerlich hart ins Gericht gehe, dann sage ich mir: Kein Mensch ist ohne Fehler und jeder darf seine Schwächen haben. Klar kann man an einigen Dingen arbeiten, aber schlussendlich sind wir, wie wir sind – und das ist auch gut so. Was ich höchstens aufhören könnte, ist ständig mit mir zu schimpfen, denn dieser permanente innere Kritiker, welcher einem sagen will, was man mal wieder nicht gut gemacht hat, wo man sich hätte besser verhalten können oder was man alles noch hätte tun sollen, der bringt keinem was.
  3. Wollte ich nicht diese Woche so viel erledigen und tun, die Zeit nutzen und reisen und und und? Was habe ich schlussendlich getan? Ich habe es schlicht genossen, keine Termine zu haben, einfach meinen Rhythmus zu leben, die Dinge zu machen, wie sie mir zufallen. War sehr, sehr schön!
  4. Ich bin nicht gerne unterwegs. Ich nehme mir immer wieder vor, mehr zu reisen, um neue Eindrücke zu gewinnen, auch mal weg zu kommen – bleibe dann aber doch zu Hause. Erstens bin ich schlicht gerne hier, zweitens finde ich Reisen immer eher beschwerlich. Die ganze Warterei auf Bahnhöfen, das Geschleppe des Gepäcks, das Organisieren im Vorfeld, die Zeit im Zug, die ich doch selten nutzen kann, weil mich Zugfahren müde macht, aber nicht müde genug, um zu schlafen. Und so sitze ich dann halt selbst dann, wenn ich die Gelegenheit hätte (wie diese Woche) hier und geniesse meine Freiheiten. Ab und an melden sich innere Kritiker (siehe Punkt 2) und erzählen mir was (siehe Punkt 3).
  5. Die Modesünde des Sommers sind diese ultrakurzen Röcke und Hosen, die aussehen, als ob man vergessen hätte, einen Rock oder eine Hose anzuziehen.
  6. Ich hatte dieses Jahr noch erstaunlich wenige Mückenstiche, obwohl ich mal irgendwo gelesen hatte, es gäbe dieses Jahr viele Mücken. Ich beklage mich nicht 😉 Es gibt ja nichts Schlimmeres als in der Nacht plötzlich dieses SSSSSSSSSSSS zu hören. An Schlaf ist nicht mehr zu denken. Da sieht man mal, wie viel Macht auch kleine Wesen haben können. Da will noch einer sagen, der einzelne Mensch sei zu klein, etwas zu bewirken.
  7. Was das Wochenende angeht, heute Abend freue ich mich auf den leckeren Chardonnay zum Wochenstart, den ich soeben in den Kühlschrank gepackt habe, etwas Leckeres zu essen und einfach einen ruhigen Abend ins Wochenende hinein , morgen habe ich geplant, was ich immer am Samstag mache (ich bin ja so ein langweiliges Gewohnheitstierchen): waschen, einkaufen, lesen, hoffentlich den Garten geniessen, schreiben und Sonntag möchte ich einen guten Film schauen, mit dem Hund spazieren gehen, noch mehr lesen, das Kind wieder zu Hause begrüssen nach 10 Tagen Ferien und dann das Wochenende gemütlich ausklingen lassen!

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Schon wieder eine Woche um, der zweite Freitagsfüller steht an:

  1. Thema Nr. 1  ist aktuel – wer mich kennt, wird denken, ich sei krank – putzen. Irgendwie fühlt es sich grad an, als ob so ein Haushalt ein Fass ohne Boden sei. Gestern und heute bin ich Stunden damit beschäftigt, alles so zu putzen und aufzuräumen, dass es mir gefällt. Es ist ja nicht so, dass ich sonst nie putze, es ist immer sauber und aufgeräumt, aber irgendwas reitet mich die Tage grad. Aber: Es hat sich gelohnt. Und ich glaube, ich bin nun fertig… hoff ich… bis ich das nächste sehe. Aber: Solche Putzphasen kommen dann und wann, sind auch ganz schnell wieder vorbei, drum nutz ich sie, wenn sie da ist.
  1. Auch mal nichts zu tun, keine Pläne zu haben, einfach zu sein, finde ich unbedenklich. Ab und an kommt es mir so vor, als ob alle immer grosse Pläne hätten, Dinge unternehmen. Das fängt schon bei kleinen Kindern an, die jeden Tag ein anderes Programm im Kalender haben, und hört nie mehr auf, wie mir scheint. Ich schaue sogar extra, dass ich genügend freie Zeiten habe, in denen einfach nichts ist, die lass ich mir dann auch nicht nehmen.
  1. Gestern hätte ich fast wie eine Gluckenmutter ein Tränchen verdrückt, als der Sohnemann in die Ferien flog. Ich war wohl aufgeregter als er, habe die ganze Nacht kein Auge zugemacht. Als er dann weg war, war es schon sehr ruhig hier plötzlich. Gleich danach startete meine Putzwut… (siehe Punkt 1)
  1. Ich freue mich auf nächste Woche, die einfach frei ist – keine Termine, nichts, dass ich muss, keiner, der etwas von mir will. Ich kriegte den Rat, die Zeit zu nutzen und auch mal wegzufahren, aber ne, das wäre ja schade, denn: So ruhig habe ich die Wohnung nie. Das werde ich geniessen..
  1. Es würde helfen, wenn jeder erst vor seiner Türe kehrte, bevor er auf den Nachbarn zeigt. Die Welt wäre sauberer und friedlicher (ich habe es wirklich mit dem Putzen, scheint mir…).
  1. Ich kaufe viel zu viele Bücher bei Amazon –ist aber auch verlockend, alles nur einen Klick entfernt zu haben.
  1. Was das Wochenende angeht, heute Abend freue ich mich auf einen ruhigen Abend mit einem Glas Wein in meiner blitzblanken Wohnung 😉 , morgen habe ich geplant, nur das zu tun, wonach mir ist und Sonntag möchte ich wiederholen !

Danke für die Inspiration an Barbara, die diese tolle Aktion gestartet hat. Ihr Ursprungspost: HIER

Ich habe im Netz eine neue Aktion gefunden, die ich einfach mal mitmachen möchte:

1. Ferien im Sommer sind______
Ich mag eigentlich keine Ferien. Ich bin ein Alltagsmensch, der seine alltäglichen Abläufe mag. Was ich aber mag ist, dass keine wirklichen Fixtermine regelmässig von aussen kommen wie Schule und dergleichen. Ich freue mich auf einige Wochen, die ich möglichst frei von äusseren Störungen meine Dinge machen kann, so wie sie mir zufallen, so wie sie sich grad zeigen.

2. ________Favoriten auf dem Grill
Ich habe gar keinen Grill

3. Meine Bikinifigur_____
Ich habe kein Bikini – also ich hätte eines oder sogar zwei, allerdings weiss ich nicht, wo die sind und ich denke, als ich letztes Mal einen Teil des einen fand, war es eben nur ein Teil und der Rest fehlte. Insofern mache ich mir keine Gedanken über eine da reinpassende Figur.

4. Denk ich an Michael Jackson, ________
Da denke ich an mein erstes Konzert, zu welchem ich mit meiner Freundin und deren Vater durfte, als ich so 7 oder 8 war. War ein Erlebnis. Vielleicht war ich auch 9? Egal, ich fühlte mich sehr gross.

5. Mein Lieblingsschmöker diesen Sommer_______
Das war Claire Fullers „Eine englische Ehe“ – ein tiefes, lebendiges, mitreissendes Buch über die Liebe, über deren Ende, über Verrat, Trauer und das Leben – und immer wieder doch die Liebe –, das mich sehr berührt hat. Oder nein, das war Kent Harufs Buch „Unsere Seelen bei Nacht“ – ein wunderbares Buch über zwei ältere Menschen, die auf das Geschwätz der Menschen pfeifen und einfach glücklich sind. Sagen wir, es waren die beiden…

6. ______ ist die beste Art, den Tag zu beginnen
Ein Gedicht lesen und guter Kaffee – oder guter Kaffee und ein Gedicht lesen – diese beiden auf alle Fälle.

7. Was das Wochenende angeht, heute Abend freue ich mich auf ___________, morgen habe ich geplant, _________ und Sonntag möchte ich _________ !
Heute Abend freue ich mich auf ein gutes Glas gekühlten Chardonnayes, dazu guten Käse, Brot, etwas Rohschinken. Danach vielleicht noch ein Glas Primitivo mit der gleichen Begleitung ☺
Morgen will ich meine Gedichte sichten und in eine geeignete Reihenfolge. Daneben lesen, lesen, lesen, fürs Seelenheil eine Schnulze im TV schauen, eventuell noch eine Rezension schreiben. Das Abendprogramm dann wieder wie heute.
Weil das morgen so schön wird, mach ich das am Sonntag gleich nochmals, nur dass ich die Schnulze durch eine Philosophie-Sendung ersetze. Und immer – das tue ich eh immer: Schreiben, schreiben, schreiben….

Danke für die Inspiration an Mia, die mich in ihrem BEITRAG  auf die Aktion von Barbara aufmerksam machte: HIER der originale Textimpuls