Freitagsfüller – Klappe, die achte

Es ist wieder soweit: Der Freitag ist da und damit auch der Freitagsfüller. Es war eine sehr bewegte Woche mit vielen Tiefschlägen, aber auch dem wunderbaren Gefühl, Menschen um mich zu haben, die da sind, denen ich nicht egal sind. Die vielen aufbauenden Worte, die mich erreicht haben, taten mir sehr gut. Dafür bin ich sehr dankbar. Und los geht es:

  1. Heute könnte mal wieder raus zum Zeichnen – es ist wunderbares Wetter, noch ist alles grün und die umliegenden Gärten sind voller wundervoller Blumen.
  2. Es heißt, am Ende wird alles gut. Darauf hoffe ich nun in ganz verschiedenen Bereichen in meinem Leben, die gerade schwierig sind. Ich dachte schon vor einiger Zeit, ich sei am Rand meiner Kräfte, mehr ginge nicht. Aber es kommt immer noch was dazu und es geht trotzdem weiter. Es muss ja auch. Eine Alternative gibt es nicht.
  3. Bald können wir die Sommerkleider wieder versorgen, heute Morgen sah es schon sehr herbstlich aus draussen. Nebel hing über dem Boden, es war eher kühl. Nun scheint aber die Sonne, es wird ein schöner Tag!
  4. Es ist nicht immer alles Gold, was glänzt. Wie oft sieht man – vor allem auf Facebook und Instagram – Bilder von schönen Menschen mit schönen Häusern und schönen Autos und schönen Leben und schönen… was auch immer. Und dann denkt man sich: Wow, die stehen auf der Sonnenseite des Lebens. Bis man mal per Zufall hinter die Fassade sieht. Das sollte man sich immer vor Augen halten, wenn es einem mal nicht gut geht: Bei anderen sieht man die schwierigen Dinge oft nicht, bei sich kennt man sie. Es ist nicht gesagt, dass nichts ist, nur weil man nichts sieht. Das soll nicht dazu gedacht sein, Schadenfreude zu empfinden oder ähnlich negative Gefühle, sondern es hilft vielleicht, zu sehen, dass man nicht alleine ist mit Problemen.
  5. Berlin steht schon lange auf meiner Wunschliste der zu besuchenden Städte. Ich war vor einigen Jahren mal da und habe die Stadt geliebt mit ihrer Atmosphäre, ihrer Kultur, ihren vielen unterschiedlichen Gesichtern.
  6. Vor langer Zeit habe ich mal begonnen, vermehrt zu zeichnen und malen und hatte viel Freude daran. Zu der Zeit verlagerten sich meine Interessen etwas weg von der Literatur und mehr hin zur Kunst. Ich habe dann irgendwann aufgehört, weil ich mir selber mit meinen Selbstzweifeln im Weg stand. Als es mir in letzter Zeit immer schlechter ging, merkte ich, wie mir das Zeichnen fehlt. Und ich habe wieder angefangen. Es tat/tut mir gut. Ich will nun wieder vermehrt in die Richtung gehen und freue mich auf den Weg. Lesen werde ich immer gerne und auch sicher weiter drüber schreiben dann und wann, aber ich möchte da den Druck rausnehmen von „du musst nun eine Rezension schreiben“, „du musst nun ein Bücherbild auf Instagram stellen“ und dergleichen, denn das hätte mir fast die Lust am Lesen genommen.

Die Nummer sieben kann ich eigentlich meistens übernehmen:

  1. Was das Wochenende angeht, heute Abend freue ich mich auf einen ruhigen Abend mit einem Glas Wein, morgen habe ich geplant, neben allen Wochenenderledigungen wie putzen, einkaufen und dergleichen mit dem Hund spazieren zu gehen, viel zu zeichnen, zu lesen und dann den Tag ausklingen zu lassen. Am Sonntag möchte ich wieder viel zeichnen, lesen, meinen Sonntagsfilm schauen (vermutlich „Meine Zeit mit Cezanne“) und hoffentlich viel Ruhe haben.

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Danke für die Inspiration an Barbara, die diese tolle Aktion gestartet hat. Ihr Ursprungspost: HIER

5 Comments

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  1. Ich finde es gut, wenn du deiner inneren Stimme nachgehst, die dich zum Malen drängt. Wenn die täglichen Posts zu Büchern und Rezensionen zur Last werden, können auch die vielen Likes das Gefühl nicht verdrängen, sich selbst zu hetzen und es bleibt die Angst, nicht schnell genung wieder zu liefern. Ich freue mich über deine Rezensionen zu Bücheren, weil sie immer sehr fundiert, informativ und interesseweckend sind. Ich freu mich auch über deine anderen Texte und Gedichte. Wenn das aber abgewechselt wird mit schönen Bildern und die Frequenz zurück geht, könnte ich das absolut verstehen. Ich rede hier natürlich nur für mich.

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  2. … ja, «Es ist nicht immer alles Gold, was glänzt. …»
    Das ist ein altes Sprichwort – man wußte das schon lange!

    Und es hat in der Tat etwas Tröstendes, wenn man sieht, daß auch andere mit der einen oder anderen Sache hadern – obwohl es ihnen doch vermeintlich (auf strahlenden FB-Beiträge) so gut geht!

    Ich denke, daß es zu unserem Leben dazu gehört, das Dunkle, das Unangenehme und daß es nicht immer so läuft wie wir es gerne hätten.
    Am Wichtigsten ist in solchen Situationen des Selbstzweifels, daß man die Möglichkeit hat, sich wieder zu fangen – ansonsten läuft man Gefahr melancholisch oder gar depressiv zu werden. Mir persönlich helfen oft ganz kleine Dinge:
    Manchmal genügt schöne Musik oder der „Zuruf“ von Friedlich von Matthisson; und manchmal ist es ein schönes Telefonat. Man (Frau!) muß sich einfach zu helfen wissen – und dann kommt die Kraft wieder, die Berge versetzen kann und die einem den nötigen Elan gibt, um alles zu schaffen!

    Heute ist schon wieder Sonntag, die Zeit verfliegt im Nu – ich wünsche Dir ein paar schöne und entspannte Stunden mit Muße zum Malen und genießen des Lebens.

    ♥ 😘 bT!NA

    Gefällt 2 Personen

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