Ich warf einen Stein und
dieser zog Kreise,
fast so wie im Leben
die Jahre hinzieh’n.
Vom Kleinen zum Grossen,
von mir zu euch andern,
so wächst sich das Leben
von innen heraus.
Doch wir schau’n nach aussen
und fühlen verloren
uns selber und mit uns
die Welt um uns auch.
Der Halt, den wir suchen,
und den wir verfluchen
so manches Mal, wenn er
gar starr und steif wirkt,
den brauchen wir oft doch,
selbst wenn wir nicht wollen,
denn ohne ein Halten,
da treiben wir fort.
Es droh’n viele Wellen
uns zu überfluten,
es droh’n viele Wogen,
uns unterzuspül’n –
ein Schiff nur im Wasser,
das uns nicht gewogen,
da hilft nur das Eine:
ans Steuer zu stehen!
©Sandra von Siebenthal
Es muss nicht immer reimen 🙂 – nachvollziehbare Gedanken, gut gemacht
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lieben Dank!
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