12. April

„Das alles ist nicht mein Bereich –
Was soll ich mir viel Sorgen machen?
Die Fische schwimmen glatt im Teich
und kümmern sich nicht um den Nachen.“
(Johann Wolfgang von Goethe)

Ertappst du dich auch dabei, dass du dir öfters mal über das Leben anderer Gedanken machst? Du stellst dir vor, wie du ihre Probleme lösen, dich in ihrer Situation verhalten würdest. Du hinterfragst in Gedanken ihr Tun und Sein. Die Frage, die sich stellt: Warum? Und: Wozu?

Das eigene Leben bietet oft genügend Gelegenheit, dir den Kopf zu zerbrechen, überlass das Leben anderer denen. Das bedeutet nicht, dass du ihnen nicht bestehen sollst, wenn sie dich um Hilfe bitten. Wenn du dann denkst, einen hilfreichen Beitrag leisten zu können, ist dies der richtige Zeitpunkt, dir Gedanken zu machen.

2 Comments

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  1. Ich bin in diese Welt gesetzt worden und erzogen, die Probleme anderer zu lösen. Das lässt sich schwer und nur unter Schuldgefühlen abschütteln, aber es wird, langsam. Jeder sollte erstmal vor seiner Haustür kehren, hieß es früher. Die Probleme anderer sind allerdings auch unter dem Aspekt leichter zu lösen, dass unsere Emotionen nicht drin stecken. Und wir können unser Helfersyndrom füttern. Tausend gute Gründe. Dennoch ist es so viel gesünder, es nicht zu tun. Danke für die Erinnerung, Alice

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