Fragen

Worauf bauen
hoffen, und auch
vertrauen?

Was kann ich
wollen, tun und
was sollen?

Was darf ich
wünschen und was
für mich wollen?

Kann ich es
sagen, ist es
gegeben?

Was darf ich
dürfen und was
muss ich müssen?

Was ist mein Ziel
und was passt
so richtig?

Was ist schlicht gut
und was ist
das Falsche?

Was ist der Mensch
und was macht
ihn zu dem?

Wann bin ich Mensch
und wann darf
ich’s sein?

©Sandra Matteotti

8 Comments

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      • Mir fehlt irgendwie die Bereitschaft zu

        – ich will
        – ich mache
        – ich muss gar nichts
        – ich entscheide, was ich darf

        Wenn ich nur wie das Kaninchen auf die Schlange starre, wie soll ich denn Erfolg, Glück, Selbstbestätigung, Freude an einem eigenen Ziel empfinden?

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        • Und du denkst nun, dein Denken und Massstab sei der richtige für alle? Ok, am Schluss steht ein Fragezeichen, damit ist man fein raus, aber deine letzte Antwort war absolut.

          Ich denke, du hast meine Fragen nicht richtig gelesen und verstanden. Aber das denke ich nur. Ob es so ist, weiss ich nicht.

          Das ist „nur“ ein Gedicht. Aber ja, auch ich denke, dass Fragen zum Leben gehören. Und wenn man keine mehr hat, ist man in meinen Augen tot. Ob man tot noch glücklich sein kann, weiss ICH nicht, ich denke, wenn man tot ist, ist nichts mehr. Dann sind auch keine Fragen mehr. Aber auch kein Glück.

          Das denke ich aber nur, wissen tue ich nichts.

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        • PS: Wenn du schreibst „ich entscheide, was ich darf“ ist man ja nicht in der Kaninchenstarre, sondern selbstwirksam… Dasselbe bei „ich muss gar nichts“… und „ich mache“… Dein Text entbehrt für mich jeglicher Logik. Ich muss gestehen, ich verstehe dich nicht.

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          • Ja, liebe Sandra, Du liegst natürlich vollkommen richtig: das ist keine Logik.

            Ich habe Dein Gedicht gelesen. Und ich glaube, Du hast es mir selbst einmal gesagt: in dem Moment, wo man ein Bild oder ein Gedicht veröffentlicht, gehört es dem Betrachter/Leser. Und so hat Dein Gedicht für einen Moment mir gehört. Und mein Bauch hat gesagt: da ist jemand ohne Hoffnung, mit so vielen offenen Fragen, da kann man doch nicht glücklich werden! Da sollte man einen Schritt nach vorne wagen und einen Anfang machen, um Antworten zu finden.
            Das, was Du als Maßstäbe auslegst, wären einige von vielen Möglichkeiten, selbst die Initiative zu ergreifen, wenn man sich von einer Instanz über einem erdrückt fühlte und die das Leiden erlösen könnten. Es sind nicht unbedingt meine Maßstäbe.

            Kennst Du nicht auch den Gedanken: Glück ist, wenn ich keine Fragen mehr habe und keine Antworten mehr benötige? Ich glaube nicht, dass der Tod dieses Gefühl bringen kann! Und das ist jetzt ein bewußt gesetztes Ausrufezeichen!

            Ein schönes Wochenende wünsche ich Dir und mir noch viele weitere Gelegenheiten, dass Deine Gedichte für einen Moment mir gehören.

            LG Werner

            Gefällt 1 Person

          • Es ist so, dass ein veröffentlichtes Gedicht dem Leser gehört. Schön, hast du es aufgenommen,

            Ich denke, dass nicht die Fragen für oder gegen das Glück stehen, sondern die Haltung, mit der man fragt. Wenn es ein resignatives Fragen ist, ein „was soll ich nur tun?“ mit dem Nebengedanken, dass da kein Glück ist und kommen kann, sehe ich das wie du.

            Es gäbe aber auch das neugierig forschende mit dem Wunsch zu wissen und zu wachsen.

            Aber natürlich sind Momente ohne Fragen, im stillen Gedniessen des Seins Glück pur. Ich denke halt, dass dies Momente und kein Dauerzustand sind. Und dazwischen hat man dann Zeit, auch für Fragen.

            Liebe Grüsse zu dir

            Gefällt 1 Person

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