10 Bücher von Frauen zum Weltfrauentag

Heute ist Weltfrauentag – wobei ich ja behaupte, jeder Tag ist für alle da. Nun will ich mal nicht so sein und nehme den Tag zum Anlass, 10 wundervolle Bücher von Schriftstellerinnen zu nennen. Ich achte ja grundsätzlich nicht darauf, welches Geschlecht der Autor hat, wenn ich mich für ein Buch entscheide, würde aber – so im Rückblick – behaupten, es waren wohl mehrheitlich Männer. Das lag wohl mehrheitlich daran, dass gerade früher Frauen gar nicht oder selten schrieben und ich über lange Strecken mehrheitlich Klassiker las.

Die Auswahl ist nicht aussagekräftig, sie bedient sich aus verschiedenen Sparten und Zeiten, es sind teilweise Klassiker, teilweise einfach Bücher, die mich berührt haben.

Legen wir los:

Hannah Arendt: Denken ohne Geländer
Das Buch vereint zentrale Texte aus Hannah Arendts Schaffen sowie Auszüge aus Briefen, die ihr Denken offenlegen – ein Denken, das wirklich ohne Geländer frei floss, das vor nichts Halt machte, sondern sich auch (und oft) unbequemen Dingen stellte.

Jane Austen: Stolz und Vorurteil
Töchter aus besserem Hause suchen standesgemässe Männer zwecks Heirat. Was so einfach klingt, stellt sich vor allem bei Elizabeth Bennet schwierig dar, ist sie doch – ihrer Zeit gar nicht gemäss – sehr kritisch, stolz und aufmüpfig unterwegs.

Ingeborg Bachmann: Gedichte
Gedichte, Bilder sprechen lassen, die von ihrer Sprachkraft leben. Bachmann will die Welt verändern mit ihren Gedichten, sie will etwas bewegen – und sie legt auch viel offen.

Diane Brasseur: Der Preis der Treue
Ein Mann schwankt zwischen zwei Frauen und muss sich zwischen dem Reiz des Neuen und der etwas abgeflachten Gewohnheit entscheiden. Am Schluss ist es eine Entscheidung aus Liebe.

Anne Frank: Das Tagebuch der Anne Frank
Das Zeugnis eines jüdischen Mädchens während des Zweiten Weltkriegs, geschrieben im Versteck vor den Nazis. Berührend, echt, tief.

Patricia Highsmith: Zwei Fremde im Zug
Das perfekte Verbrechen – zwei Fremde treffen sich im Zug und beschliessen, dem jeweils anderen zu helfen, einen Menschen loszuwerden.

Mascha Kaleko: Gedichte
Eine klare und schnörkellose Sprache, mal ironisch, mal melancholisch, immer tief(blickend).

Bethan Roberts: Der Liebhaber meines Mannes
Eine Liebesgeschichte der besonderen Art, die von der Liebe zwischen Menschen handelt, die gegen die gesellschaftlichen Zwänge kämpfen.

Susan Sontag: Tagebücher 1964 – 1980
Ich schreibe, um herauszufinden, was ich denke – so beschreibt Susan Sontag ihr Schreiben selber. Die Tagebücher sind das Zeugnis einer intelligenten, nachdenklichen, oft vom Leben enttäuschten Frau.

Virginia Woolf: Flush
Die Biographie eines Hundes und zwar nicht irgendeines Hundes, sondern des Hundes von Elizabeth Barrett Brwoning. Es ist die Geschichte einer sich entwickelnden Liebe und Beziehung über (Sprach-)Barrieren hinweg.

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