Ein Vogel im Wind

Ein Vogel im Wind,
ein Blatt, das sich dreht.
Ein Geist,
der frei sein will.
Das warst du.

So liebte ich dich,
danach sehnte ich mich.
Weil du
all das warst,
was fehlte.

Doch du flogst,
wo ich stand,
warst frei,
wo kein Weg war
für mich.

Du flogst dahin
und riefst nach mir.
Klagtest,
vom Himmel herab
in die Grube.

Ich schaute hinauf,
und sehnte mich,
spürte Stäbe,
stiess dagegen.

Du flogst weiter,
labtest dich am Sehnen,
ohne je
die Stäbe gespürt zu haben,
die beengten.

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