Neues aus der Politik: Rosa Wölkchen

Balthasar Glättli (Grüne) will Zweitwohnungen zu Flüchtlingsunterkünften machen… irgendwie mutet das ein wenig wie Zwangsenteignung an… die Bürgerlichen erfreuen dafür überraschend: Reiche sollen aus subventionierten Wohnungen ausziehen müssen. Besteht noch Hoffnung, dass die Mitte sich wieder findet und sich über kurz oder lang eine wählbare Politik herauskristallisiert? Eine, in der nicht nur polemisiert und mit heisser Luft gewedelt wird, in der nicht linksidealistische Kommunismusphantasien in rosa Wölkchen gepackt werden, sondern Menschen aufgrund ihrer Leistungskraft behandelt werden?

Vielleicht ist auch die Hoffnung ein rosa Wölkchen, aber ich glaub mal dran, denn: Zuletzt aber bleiben Glaube, Liebe Hoffnung. Zwar obsiegt im Spruch die Liebe, aber die Hoffnung folgt zugleich.


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7 Kommentare zu „Neues aus der Politik: Rosa Wölkchen

  1. Es wär cool wenn du einen Vorschlag für die Misere hättest. Ich steh dem eigentlich mit Unverständnis und Unvermögen gegenüber. Und frag mich wie das überhaupt entstehen konnte. Das mit dem Kommunismus-Reflex finde ich inzwischen lustig. Die Schweiz war noch nie direkt bedroht davon. Aber es stehen mehrere Bedrohungen vor der Tür, die niemand angeht. So scheint es zumindest. Und Lösungsvorschläge seitens der Philosophen und Denker im Land? Bisher Fehlanzeige. Also los. Zeit zu denken. 😉

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    1. Nicht nur auffordern – selber mitmachen 😉 Aber ja: An Platz magelt es eigentlich nicht, es gäbe genug leerstehende Gebäude (Fabrikhallen, etc), die man nutzen könnte. Man müsste sich nur drum bemühen. Etwas schwieriger würden andere Probleme wie die Nahrungsmittelverteilung bei einer wirklich explosionsartigen „Invasion“. Aber: Wir hatten vor Jahren viel grössere FLüchtlingsströme als jetzt und haben das gut gemeistert. Damals wurde nicht so ein Hype drum gemacht. Ich denke, das Problem liegt nicht so sehr bei der Flüchtlingsmasse, sondern bei deren Zusammentreffen mit der bevorstehenden Wahl: Jeder will sich profilieren und die Medien mischen fröhlich mit.

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      1. Da Stimme ich zu. Diese besch… Wahlen dieses Jahr. Aber es gibt eine grosse Partei die immerzu im Wahlkampf ist. Mit Betonung auf Kampf. Und das zieht bei unseren Medien. Die vermutlich tatsächlich in dieser Form untergehen werden. Und deswegen immer martialischer daher kommen. Und je dümmer die bekannten Köpfe in Politik und Wirtschaft tun, desto mehr werden noch mehr Selbstdarsteller und Exhibitionisten angezogen die diese Plattformen nutzen und irgendwo einsteigen, von dem sie wenig Ahnung haben und durch ihre Veranlagung mehr Schaden anrichten können?. Oder ist das übertrieben dargestellt? Es kommt mir langsam immer mehr so vor, als wär unsere Politik auch nur noch eine Castingshow. Und ich hoffe inständig dass ich durch meine „Veranlagung“ alles nur zu schwarz sehe. 😉

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  2. Sandra wieso – die linksradikale beurteilen doch die Mensch nach ihrer Leistungskraft – Leistungskraft wird für die Enteignung und Umverteilung von denen die keine Leistungskraft haben oder geben wollen anerkannt – aber nur zweckgebunden, wie dargestellt.

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    1. Du meinst, man will immer das verteilen, was man selber nicht hat oder je haben wird? Das wäre dann quasi eine aus Neid geborene Umverteilung?

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      1. @Sandra besser hätte ich es nicht formulieren können. Es gebe mal ein Beispiel: Ich war junger Stundent, da lernte ich einen SPDler kennen – Theorie: jeder der Eigentum hat, sollte enteignet werden – nach dem Studium kaufte er sich eine Eigentumswohnung – Theorie: jeder der ein eigenes Haus hat, sollte enteignet werden, eine Eigentumswohnung gehört zur Existenzgrundlage – später kaufte er sich ein größeres freistehendes Haus – Theorie: sicherlich kannst du schon raten – Haus gehört zur Existenzgrundlage – heute setzt er die Enteignung nur noch soweit oben an, dass es ihn ja nicht treffen kann (wahre Geschichte)

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