Was bleibt

Ich wasche die Wäsche, ich hänge sie auf,
ich putze das Bad und mach’ den Einkauf,
ich koche das Essen, ich wasch wieder ab,
und zwischendurch bin ich auch meistens auf Trab.

Ich geh’ durch die Strassen, ich habe kein Ziel.
Ich fahr mit dem Bus und ich hab’ das Gefühl,
er führe für mich wo ich nicht hin will.
Ich denke an nichts und doch viel zu viel.

Das ist, was wir Lebenden tagtäglich tun,
und irgendwann werden auch wir einmal ruh’n.
Bis dahin trag ich dich durchs Leben in mir,
Erinnerung hält dich am Leben – jetzt – hier.

©Sandra von Siebenthal

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