Spuren in der Welt

Das einzig Wichtige im Leben sind die Spuren der Liebe, die wir hinterlassen, wenn wir gehen. (Albert Schweitzer)

Was ist dir wichtig im Leben? Was sind deine Werte? Worauf möchtest du dein Leben aufbauen, wie dein Leben leben? Und: Wenn du mal nicht mehr bist, was soll von dir bleiben?

Wir leben in einer Welt, in der wir oft nach Dingen wie Erfolg, Geld, Ehre, Ruhm und Macht streben. Und oft denken wir, dass wir glücklich wären, wenn wir nur erst etwas erreicht haben. Sind wir es wirklich? Vielleicht kurz, doch das Gefühl geht schnell wieder. Und irgendwie geht es immer noch schneller wieder, zurück bleibt der Drang, noch mehr erreichen zu wollen. Wem wollen wir eigentlich etwas beweisen? Denken wir wirklich, dass Leistung uns erst liebenswert macht?

Wieso lieben wir andere Menschen? Weil sie all das haben, wonach wir täglich streben? Oder nicht doch eher durch ihr Sein, ihr Wesen? Liebenswert ist ein Mensch doch dann, wenn er in seinem Tun und Sein Liebe sprechen lässt. Ein Leben, das auf Liebe baut, ist eines, das Spuren hinterlässt in den Herzen derer, die das Glück hatten, um so einen Menschen herum zu sein. Was könnte schöner sein, als Spuren in den Herzen anderer Menschen zu hinterlassen? Was erstrebenswerter als der Mensch zu sein, der das Leben anderer durch sein Sein bereichert hat?

2 Comments

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  1. Ich denke wir leben gerade in einer Zeit, wo viele Menschen Spuren hinterlassen wollen, doch werden sich in 100 Jahren noch Historiker an Millionen von Follower erinnern? Was haben diese Menschen, die heute so beliebt sind, tatsächlich hinterlassen, und was ist dies wert? Ich wünschte, die Menschheit würde sich nur an die Thorheiten erinnern, um diese nicht nochmal zu wiederholen …

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  2. Meine Mutter lag vier Monate im Hospiz. Und ich habe mir vorgestellt, dass ich auch einmal von dem Punkt zurückblicken werde.
    Und es ist richtig:
    Was zählt ist die Liebe, die wir gegeben haben.

    Meiner Nachwelt selbst geschriebene Bücher zu hinterlassen finde ich aber auch cool. Einfach um zu zeigen, dass es noch was Anderes gibt als das normale Leben. Dass es Glück bedeutet, schöpferisch zu sein. Meine Mutter hat davon nicht viel gehabt. Krieg, Hunger und das, was man damals unter Ehe verstand.-Oh je.
    Sie wollte immer mal in den Louvre,-ist aber nie was draus geworden…

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