Heute nichts getan

Heute war ein Tag, an dem ich am Abend sagte:

Ich habe heute nichts getan.

Ich habe ein Buch gelesen, den Grosseinkauf erledigt, alles aufgeräumt und wo nötig geputzt. Ich habe meine neuen Artikel geplant, Unterlagen sortiert und abgelegt. Ich habe gekocht und den Hund ausgeführt. Ich habe mich mit Picassos Skizzenbüchern auseinandergesetzt und analoge Skizzen angelegt. Ich habe sonst gezeichnet, weil: Ich will das mehr tun und Übung macht den Meister. Ich habe eine meiner Datenbanken gepflegt, die noch offene Kommunikation erledigt. Und ich habe Klavier geübt…

Ausser einigen Skizzen im Skizzenbuch, die keinen interessieren, habe ich also nichts, was man vorzeigen könnte. Und schon stellt sich das Gefühl ein:

He, das war nichts. Heute einfach nichts gemacht.

Und das ungute Gefühl schleicht sich ein. Die Unzufriedenheit kommt gleich mit. Nur: Was würden wir tun, wenn wir all die kleinen Dinge, die notwendige Planung und Versorgung, nicht machen würden? Wir irrten wahl- und ziellos umher. Wohin sollte es führen?

Eigentlich habe ich heute viel gemacht. Und mir ist viel klar geworden. Das hilft beim zukünftigen Machen, indem es steuert, was ich tue, damit es auch ist, was ich wirklich will. Alles gut? Ist es – sobald ich mich selber überzeugt habe. Das dauert ab und an ein wenig.

Geht es anderen auch so?

10 Comments

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  1. Wenn ich so Tage habe, mache ich mir Abends eine To-Do-Liste, also im nachhinein. Klingt komisch, hilft mir aber. Ich schreibe alles auf, was ich vor hatte und dann streiche ich alles durch und mach Haken an die Aufgaben, die ich geschafft habe. Es ist für mich dann ein ganz tolles Gefühl diese Liste zu sehen, mit den ganzen Sachen die ich geschafft habe, egal wie klein oder unwichtig sie im ersten Moment erscheinen, sie stehen doch auf der Liste, der Dinge, die man zu tun hat. Sie sind es also genauso wert abgehakt zu werden 🙂

    Liebe Grüße an dich
    Sophie

    Gefällt 4 Personen

    • Liebe Sophie, ich mache es so ähnlich. Darum ging es mir auch bei diesem Artikel. Wir sind uns oft nicht bewusst, was wir alles gemacht haben. Wir haben nur das Gefühl in uns: Das war heute nix. Nachdem ich mir vor Augen geführt habe, was ich alles gemacht habe, geht es mir besser. Und das ist schön. Ab und an muss man ein wenig nachhelfen.

      LIebe Grüsse zu dir
      Sandra

      Gefällt 4 Personen

  2. Guten Abend liebe SANDRA! Und ob Du VIEL getan hast! Aber Du hast recht, es solche Tage, an denen habe ich genau dasselbe Gefühl. Und wie Du das beschreibst, steigt dann in einem diese Unzufriedenheit mit sich selbst oft gepaart mit schlechter Laune auf…
    Ich habe meinen ersten Tag heute moderat angehen lassen.
    Früh aufgestanden und auf halb sieben mit Evita übers Feld beBIKEd https://fit4evita.wordpress.com/2017/08/07/bike-057-2017/ – das ist für jeden Normalsterblichen eh „nixtun“ 😉
    Dann nachhause geflitzt, geduscht, schnell gefrühstückt und ab ins Office…
    Einen halben 🙂 ja, nur einen halben Tag gearbeitet.
    Dann wieder nachhause und ein Training auf Les Belles Filles gemacht!!! Bildchen etc. habe ich heute nicht mehr geschafft, lediglich von der Kamera auf den Rechner geladen.
    Und jetzt bin ich hundemüde, weil ich NIX GETAN habe.

    Gute Nacht – ich falle gleich ins Bett – bT!NA

    Gefällt 1 Person

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