„Ach du meine kleine Knutschkugel, ich liebe dich ja so!“

„Wieso nennst du mich eigentlich immer Knutschkugel? Bin ich so fett?“

„Nein, mein Schmetterling, du bist die Schönste im ganzen Land.“

„Also war ich früher hässlich? Ich meine, ein Schmetterling entsteht durch die Verwandlung aus einer Raupe?!?“

„Nein, mein…. ich weiss nun auch nicht mehr, was sagen, ich fühle mich hier grad wie vor dem Richter, dem ich mich verantworten müsste für ein Verbrechen, von dem ich nicht mal weiss, dass ich es begangen habe.“

„Du verstehst mal wieder gar nichts.“

„Das kannst du nun so nicht sagen! Ich habe alles immer nur gut gemeint und nun sitze ich quasi auf dem Beichtstuhl und hoffe auf Vergebung meiner nie begangenen Sünden.“

„Richter, Pfarrer, wieso nicht gleich Gott?“

„Gott ist tot! Sagte schon Nietzsche.“

„Stimmt. Wir verstehen uns ja doch!“

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2017_37-17_zwei

Für die abc.etüden, Woche 37.17: 3 Worte, maximal 10 Sätze. Die Worte stammen in dieser Woche vom Etüdenerfinder und Maler Iz (bei Twitter als @odradet https://twitter.com/odradet) und lauten: Knutschkugel, Verwandlung, Beichtstuhl.

Der Ursprungspost: HIER

 

 

Der Freitagfüller geht in die 11. Woche für mich. Eine schöne Aktion, die mich immer ein wenig nachdenken lässt, die aber auch zeigt, wie schnell die Zeit vergeht. Und los geht es:

  1. Ist denn der Sommer wirklich schon vorbei? Nach tagelangem ungemütlichem Regen scheint heute zwar die Sonne, aber es war empfindlich kalt heute Morgen und mein Mantel definitiv nicht dick genug. So heisst es wohl bald: Winterkleider aus dem Keller holen und Schrank umrüsten.
  2. Ich habe ein Rezept für mehr Gelassenheit im Alltag gefunden, und ich setze das nun erfolgreich immer um. – Das wäre ab und an ein Wunschtraum von mir, an dem ich aber noch arbeite. Ich habe mit den Jahren durchaus gelernt, gelassener zu werden, und gerade auch die schwierigen Zeiten der letzten Wochen und Monate hat da nochmals ordentlich mitgeholfen. Es gibt aber immer noch ein paar Situationen und Menschen, die mich in nullkommanichts zur Weissglut treiben können.
  3. Am liebsten mag ich gerade, dass ich wieder intensiv auf meinem kreativen, bildnerischen Weg bin. Der gibt mir sehr viel und ist wohl auch mit eine Hilfe auf dem Weg zur Gelassenheit – auch wenn manchmal Selbstzweifel alles wieder kaputt machen.
  4. Ich liebe Herbstdekoration. Ich habe davon auch sehr viel im Keller – Kürbisse, Tannzapfen, alles in orange, rot und braun. Nur: Dieses Jahr ist mir irgendwie nicht danach. Mir gefällt die immer schlichter werdende Einrichtung und auch Dekoration aktuell sehr gut und ich möchte das eigentlich behalten. Mal sehen, ob ich doch noch irgendwann in die Dekokiste greife.
  5. Socken an den Füßen – dass wieder Socken an die Füsse müssen, ist schon ein Weilchen klar, aktuell sind es zwei Paar. Und die Füsse sind einigermassen warm…
  6. „Dur und Moll in kunterbunt und schwarzweiss“ könnte der Titel eines Buches über meines Lebens lauten. Wenn ich eines gelernt habe im Leben ist es: Alles hat zwei Seiten und man kann nie wirklich abschätzen, welche sich als nächstes zeigt. Ich finde das ja anstrengend, aber es scheint nicht zu ändern und da hilft nur eines: Gelassenheit. Wobei wir wieder bei Punkt 2 wären. 😉

 

Die Nummer sieben kann ich eigentlich meistens einigermassen übernehmen:

  1. Was das Wochenende angeht, heute Abend freue ich mich auf einen ruhigen Abend mit einem Glas Wein, Käse und Brot (siehe 3), morgen habe ich geplant, neben allen Wochenenderledigungen wie putzen, einkaufen und dergleichen mit dem Hund spazieren zu gehen, viel zu zeichnen und zu lettern, etwas zu lesen und dann den Tag ausklingen zu lassen. Am Sonntag möchte ich wieder viel zeichnen, lettern, lesen, meinen Sonntagsfilm schauen und hoffentlich viel Ruhe haben.

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Danke für die Inspiration an Barbara, die diese tolle Aktion gestartet hat. Ihr Ursprungspost: HIER

 

Es ist wieder soweit: Der Freitag ist da und damit auch der Freitagsfüller. Es war eine sehr anstrengende Woche – ich bin jeden Tag nach Thun gefahren, um meinen Papa zu besuchen, der da im Spital liegt. Drum kommt der heutige Freitagsfüller nun auch später als sonst, ich bin nämlich soeben erst wieder zu Hause angekommen. Jetzt noch ein paar liegengebliebene Dinge abarbeiten, Mails checken, welche schreiben, eine Offerte machen und dann: Wochenende – und das sieht diese Woche noch mehr so aus, wie sonst schon immer: ruhig. Und los geht es:

  1. Die letzte erfreuliche Postsendung warheute im Briefkasten – sieht nach Büchern aus und nach etwas für Caruso – was weiss ich aber noch nicht, muss erst mal auspacken, dazu kam ich nämlich noch nicht.
  2. In dieser Woche war ich dankbar für die Möglichkeit, viel Zeit mit meinen Eltern verbringen zu können. Ohne Hilfe wäre das alles nicht möglich gewesen und auch für diese bin ich sehr dankbar.
  3. Rotwein ist das köstlichste, was es gibt. Und wenn es dann noch guten Käse, Brot und ein paar Knabbereien dazu gibt, bin ich im siebten Himmel.
  4. Alles, was ich sehe, inspiriert mich. Ich bin die, welche immer mit Skizzenbuch durch die Gegend rennt und alles zeichnet: Häuser, Bäume, Menschen – auch wenn die nie so aussehen, wie sie das in Wirklichkeit tun.
  5. Ich bin momentan am glücklichsten, wenn ich zeichnen kann. Gerade in der nicht ganz einfachen Zeit aktuell bin ich sehr froh, dieses Mittel zu haben, um bei mir zu bleiben, zu entspannen, mir was Gutes zu tun.
  6. Und alle Wege die wir gehen müssen, sollten wir uns möglichst so gestalten, dass es nicht reines Müssen ist, sondern wir etwas Schönes daran erkennen können. Das ist oft nicht einfach, vor allem, wenn es schwierige Wege sind. Da wir sie aber gehen MÜSSEN, haben wir wohl keine Wahl. Sie werden nicht leichter, wenn man sie nur schwarz und sieht. Das Bewusstsein, dass auch auf dem schwersten Weg etwas Schönes zu finden ist, kann helfen und Kraft für den Weg geben. .

Die Nummer sieben kann ich eigentlich meistens einigermassen übernehmen:

  1. Was das Wochenende angeht, heute Abend freue ich mich auf einen ruhigen Abend mit einem Glas Wein, Käse und Brot (siehe 3), morgen habe ich geplant, neben allen Wochenenderledigungen wie putzen, einkaufen und dergleichen mit dem Hund spazieren zu gehen, viel zu zeichnen und zu lettern, etwas zu lesen und dann den Tag ausklingen zu lassen. Am Sonntag möchte ich wieder viel zeichnen, lettern, lesen, meinen Sonntagsfilm schauen und hoffentlich viel Ruhe haben.

Danke für die Inspiration an Barbara, die diese tolle Aktion gestartet hat. Ihr Ursprungspost: HIER

 

September 2017

Schon wieder ein Monat vorbei – mein Monatsbild steht an. Ein Jahr lang soll man jeden Monat vom selben Ort/Gegenstand ein Bild machen und damit den Lauf der Zeit dokumentieren. Darum nun hier:

Die Tischsituation am 1. September

Die Platzbelegung durch die Bücher hat einige Male geändert über die Tage/Wochen, neue Schwerpunkte kamen dazu, Rezensionen wurden geschrieben, Bücher gelesen und gingen zurück ins Regal – andere gingen ungelesen oder nur angelesen zurück.

Was liegt aktuell da und wieso? (um nicht auszuufern werde ich nicht zu allem etwas schreiben)

Beginnen wir links unten:

  • Mohaefez, Rittiner & Gomez: Kitsune (Drei Mikroromane wunderbar illustriert von Rittiner und Gomez – wegen der Illustrationen musste ich es auch unbedingt haben und: Wirklich toll!)

Darüber liegen von unten nach oben:

  • Joan Didion: Wir erzählen uns Geschichten, um zu leben (Essays über die Aufbruchsstimmung im Amerika der 60er Jahre, über Joen Baez, John Wayne und andere – wollte ich unbedingt lesen, kam aber bislang nicht dazu und stelle es wohl nächstens ins Regal zurück)
  • Robert Gernhardt: Der letzte Zeichner /(Robert Gernhardt schreibt und zeichnet sich mit spitzer Zunge und Feder durch die Welt der Kunst – auch da kam ich bislang nicht dazu, etwas zu lesen)
  • Robert Gernhardt: Reim und Zeit (Gedichte – ich liebe Gedichte und ich liebe Robert Gernhardt)
  • Robert Gernhardt: Hier spricht der Zeichner (Wie ich schon sagte: Ich liebe Robert Gernhardt, hier haben wir Bildwitze, Cartoons, Bildergeschichten- und Gedichte)
  • Milne: Ich und DU, der Bär heisst Pu (Dazu muss man wohl nicht mehr sagen als nur: WUNDERBAR!)
  • Hans Traxler: Alpentrilogie (Traxler liebe ich auch – hier sind drei Bild-Romane in einem Band)ich neben Kant auf meiner Zugfahrt nach Thun dabei und habe mehrmals laut gelacht – mein Gegenüber schaute mich ganz erstaunt an J )

Der Stapel darüber besteht aus:

  • Hanna Frey: Es konnte mich nicht zerstören (Die Geschichte einer schweren Kindheit zwischen Alkohol, Pflegefamilien und Heimen)
  • Michael Fehr: Glanz und Schatten (Erzählungen eines Schweizer Autors in einer sehr eigentümlichen Sprache – leider habe ich noch viel gelesen, will ich aber sicher noch tun)
  • Emerson: Von der Schönheit des Guten (Betrachtungen und Beobachtungen, die ich immer mal wieder auszugsweise lese)
  • Roger Willemsen: Die Enden der Welt (will ich unbedingt lesen, komme aber nicht dazu – vermutlich geht es ihm bald wie Joal Didion, was aber nicht an den beiden Büchern liegt, sondern meiner aktuellen Stimmung geschuldet ist)
  • Rainer Maria Rilke: „Im ersten Augenblick“. Bildbetrachtungen (Herr Rilke schreibt über Bilder – immer mal schön, drin zu blättern der Texte und der Bilder wegen)

Rücken wir eine Position nach rechts:

  • Max Frisch: Fragebogen (ich habe ja immer mal wieder einen beantwortet, mache ich vielleicht mal wieder, drum liegen sie noch da)
  • Goscinny & Sempé: Le Petit Nicolas (mein Französisch-Lern-Projekt *hüstel)
  • Arezu Weitholz: Der Fisch ist ein Gedicht. Beste Fischgedichte (Der Name sagt schon alles – soll noch rezensiert werden)

Und noch eins nach rechts:

  • Jahrbuch der Lyrik 2015 (Einblicke in die aktuelle Lyrik – will noch rezensiert werden)
  • Meine beste Freundin. Geschichten, Gedichte, Briefe (wollte ich noch rezensieren, würde allerdings nicht wirklich berauschend. Ich hatte mir das Buch so schön vorgestellt und war dann eher enttäuscht… Es fehlt für mich an Gefühl, an rotem Faden, an… aber lassen wir das hier)
  • Theodor Storm: Wohin du gehst, wohin du irrst. Notwendige feine Gedichte (ich liebe Gedichte, ich lese Gedichte, man kann nie genug Gedichte haben – wird bald auch noch rezensiert, weil es einfach ein schönes Buch ist)
  • Henry David Thoreau: Wenn wir uns von unseren Träumen leiten lassen. Spitze Ungehorsamkeiten (Der Titel verlockt, nicht? Ging mir eben auch so, drum liegt es hier und will noch gelesen werden)
  • Frank Berzbach, Saskia Wragge: Die Sprache der Schuhe (Toll illustriert, schön beschrieben – was uns Schuhe zu sagen haben – werde ich bald noch rezensieren)

Wir gehen weiter nach rechts:

  • T.A. Hoffmann, Lisbeth Zwerger: Der Nussknacker (Ich mag Hoffmann, ich mag illustrierte Bücher, die Kombination hier ist wunderbar.)
  • Antje Herzog: Lampe und sein Meister Immanuel Kant (war natürlich ein Muss für mich – und es ist wirklich ein wunderbares Buch, das mir die Fahrt nach Thun diese Woche enorm verkürzt hat)
  • Graham Greene: Der dritte Mann, illustriert von Annika Siems (wie schon gesagt, liebe ich illustrierte Bücher, ich bin also gespannt, denn das habe ich noch vor mir)
  • Hermann Hesse: Kinderseele (eine autobiographische Erzählung von Hermann Hesse über seine Kindheit, sehr interessant illustriert von Marie Wolf – will ich noch rezensieren)
  • Mehrdad Zaeri: Kluge Frauen sind gefährlich. Aphorismen von Jane Austen bis Katharina die Grosse (ganz toll illustriert)
  • Laozi: Daodejin, übertragen von Jan Philipp Reemtsma
  • Catherine Krahmer: Kollwitz (Die Biographie wollte ich unbedingt lesen, kam aber noch nicht dazu)
  • Peter Jenny: Notizen zur Fotogestaltung. Findet Sie der Zufall? (Das Buch will dazu anregen, in den eigenen vier Wänden auf Fotosafari zu gehen – ich bin gespannt, kam noch nicht dazu, es anzusehen)

Und zu guter Letzt:

  • Von Hopper bis Rothko. Amerikas Weg in die Moderne (ein wunderbarer Bildband – ich werde ihn bestimmt bald noch rezensieren)
  • Kollwitz – Dix – Grosz. Kriegszeit (auch das ein wunderbarer Bildband, den ich noch rezensieren werde)
  • Kunstmuseum Basel: Der verborgene Cezanne (Cezannes Skizzenbücher erstmals so ausführlich vorgestellt – die Ausstellung läuft noch, ich hoffe, ich schaffe es. Aber: Der Bildband ist toll, wirklich einfach nur schön!)
  • Christoph Niemann: Words (ich habe kürzlich eine Doku über Christoph Niemann gesehen und da kam dieses Buch vor – gefährlich. Aber: Wirklich witzig: Um die Ecke gedacht und gezeichnet)

Fast hätte ich die Mitte vergessen:

  • Chris Riddell: A Doodle a Day (ein wirklich witziges Buch, das zum täglichen Doodeln anregen will)

2

Das war meine Tischsituation für den September – ich bin gespannt, wie das alles im Oktober aussieht.

Es ist wieder soweit: Der Freitag ist da und damit auch der Freitagsfüller. Es war eine sehr anstrengende Woche – vor allem emotional. Ich bin froh, ist Freitag, auch wenn der nochmals ein paar schwierige Situationen mit sich bringt. Aber danach ist Wochenende und das sieht diese Woche noch mehr so aus, wie sonst schon immer: ruhig. Und los geht es:

  1. Jetzt kann man hier in der Wohnung endlich wieder atmen – vor allem ansatzweise. Ich wurde am frühen Morgen von einem beissenden Brandgeruch geweckt. Ich lief durch die Wohnung, fand nichts. Ich schaute beim Kind, ob das in seinem Zimmer Unsinn machte –nichts. Da ich durch den Gestank nicht mehr schlafen konnte, stand ich um 4 auf… um 5 liess mir dieser Geruch doch keine Ruhe, ich suchte wieder die Wohnung ab, schaute in den Abstellraum, wo auch die Mikrowelle steht, öffnete die… und hatte die Ursache. Das Kind hatte Tassenkuchen gemacht und war eingeschlafen – der Schalter viel zu lang eingestellt. Die Tasse war gefüllt von einem schwarzen Klumpen, die ganze Mikrowelle innen braun und alles zusammen stank zum Himmel. Ich habe nun eingeweicht, geschruppt, gesprayt, geschruppt, gelüftet, gesprayt, Räucherstäbchen geschwenkt… langsam geht es wieder. Was für ein Morgen.
  2.  Unsicherheit auszhalten ist für mich fast unmöglich. Wir hatten nun in letzter Zeit einige Situationen, die mit langem Warten und Unsicherheit daher kamen. Immer heisst es wieder: In zwei Tagen wissen wir mehr – nach zwei Tagen kommt ein Sorry, man wisse doch nichts, es ginge nochmals zwei Tage. Oder Wochen? Oder…
  1. Es macht Spaß, kreativ zu sein, Dinge auszuprobieren. Immer wieder lerne ich: Fehler gibt es nicht, man kann aus allem was machen, wenn man kreativ an die Dinge ran geht. Und so versuche ich, aus meinem eher geordneten Naturell ein wenig auszutreten und zu improvisieren. Immer mehr. Was daraus entstanden ist diese Woche, seht ihr dann am Sonntag wieder.
  2. Mein kreativer Weg wird mein Highlight der 2. Jahreshälfte. Und wohl der Halt, den ich dringend brauche bei dem, was uns als Familie bevorsteht auf verschiedenen Ebenen.
  3. Ich frage mich, ob es Menschen gibt, die ein Leben haben, das einfach locker flockig plätschert. Ab und an macht es in den sozialen Medien den Anschein, dass dem so wäre. Nicht dass man mich falsch versteht, ich gönne es jedem von Herzen. Ich hätte auch gern ein wenig mehr davon.
  4. Ich hoffe, dass ich am Ende des Jahres sagen kann, all der Aufwand, all die kaputten Nerven, all die erschöpfenden Situationen und Umstände auszuhalten, das war es wert. Weil: Alles ist gut und wir sitzen fröhlich mit einem Glas Champagner da und stossen auf ein neues Jahr an, das kommt.

Die Nummer sieben kann ich eigentlich meistens übernehmen:

  1. Was das Wochenende angeht, heute Abend freue ich mich auf einen ruhigen Abend mit einem Glas Wein, morgen habe ich geplant, neben allen Wochenenderledigungen wie putzen, einkaufen und dergleichen mit dem Hund spazieren zu gehen, viel zu zeichnen und zu lettern, etwas zu lesen und dann den Tag ausklingen zu lassen. Am Sonntag möchte ich wieder viel zeichnen, lettern, lesen, meinen Sonntagsfilm schauen und hoffentlich viel Ruhe haben.

Danke für die Inspiration an Barbara, die diese tolle Aktion gestartet hat. Ihr Ursprungspost: HIER

Ich fände gerne eine Flaschenpost. Sie sollte bei mir ankommen, wenn ich Trübsal blase, mir den Tag versüssen. Ich stelle mir vor, wie jemand am Tisch sass und den Brief schrieb, den ich nun lese. Ich würde all die Worte lesen, als ob sie für mich geschrieben worden wären.

Nach dem Lesen liefe ich aus dem Haus, holte eine Sonnenblume und würde sie in die Flasche stellen. Und so hätte mir jemand geholfen, die Sonne ins Haus zu holen, wenn ich es selber nicht mehr kann.

Wäre das nicht schön, wenn bei jedem, der Trübsal bläst, eine Flaschenpost angeschwommen käme?

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Ein Drabble für das Etüdensommerpausenintermezzo – Originalpost HIER

Die Aufgabe: Drabble: Bringt diese 3 Wörter in 100 Wörtern (gezählt ohne Überschrift) unter. 100 Wörter, keins mehr, keins weniger. Flaschenpost, Trübsal, Sonnenblume.

Ich habe im Netz eine neue Aktion gefunden, die ich einfach mal mitmachen möchte:

1. Ferien im Sommer sind______
Ich mag eigentlich keine Ferien. Ich bin ein Alltagsmensch, der seine alltäglichen Abläufe mag. Was ich aber mag ist, dass keine wirklichen Fixtermine regelmässig von aussen kommen wie Schule und dergleichen. Ich freue mich auf einige Wochen, die ich möglichst frei von äusseren Störungen meine Dinge machen kann, so wie sie mir zufallen, so wie sie sich grad zeigen.

2. ________Favoriten auf dem Grill
Ich habe gar keinen Grill

3. Meine Bikinifigur_____
Ich habe kein Bikini – also ich hätte eines oder sogar zwei, allerdings weiss ich nicht, wo die sind und ich denke, als ich letztes Mal einen Teil des einen fand, war es eben nur ein Teil und der Rest fehlte. Insofern mache ich mir keine Gedanken über eine da reinpassende Figur.

4. Denk ich an Michael Jackson, ________
Da denke ich an mein erstes Konzert, zu welchem ich mit meiner Freundin und deren Vater durfte, als ich so 7 oder 8 war. War ein Erlebnis. Vielleicht war ich auch 9? Egal, ich fühlte mich sehr gross.

5. Mein Lieblingsschmöker diesen Sommer_______
Das war Claire Fullers „Eine englische Ehe“ – ein tiefes, lebendiges, mitreissendes Buch über die Liebe, über deren Ende, über Verrat, Trauer und das Leben – und immer wieder doch die Liebe –, das mich sehr berührt hat. Oder nein, das war Kent Harufs Buch „Unsere Seelen bei Nacht“ – ein wunderbares Buch über zwei ältere Menschen, die auf das Geschwätz der Menschen pfeifen und einfach glücklich sind. Sagen wir, es waren die beiden…

6. ______ ist die beste Art, den Tag zu beginnen
Ein Gedicht lesen und guter Kaffee – oder guter Kaffee und ein Gedicht lesen – diese beiden auf alle Fälle.

7. Was das Wochenende angeht, heute Abend freue ich mich auf ___________, morgen habe ich geplant, _________ und Sonntag möchte ich _________ !
Heute Abend freue ich mich auf ein gutes Glas gekühlten Chardonnayes, dazu guten Käse, Brot, etwas Rohschinken. Danach vielleicht noch ein Glas Primitivo mit der gleichen Begleitung ☺
Morgen will ich meine Gedichte sichten und in eine geeignete Reihenfolge. Daneben lesen, lesen, lesen, fürs Seelenheil eine Schnulze im TV schauen, eventuell noch eine Rezension schreiben. Das Abendprogramm dann wieder wie heute.
Weil das morgen so schön wird, mach ich das am Sonntag gleich nochmals, nur dass ich die Schnulze durch eine Philosophie-Sendung ersetze. Und immer – das tue ich eh immer: Schreiben, schreiben, schreiben….

Danke für die Inspiration an Mia, die mich in ihrem BEITRAG  auf die Aktion von Barbara aufmerksam machte: HIER der originale Textimpuls