Da sitzen sie
und reden wild
ohne zu verstehen.
Sie werten nur
und dann geschwind
ist es um dich geschehen.
Du sitzt nur da
und hörst genau
was niemand wirklich sagt.
Es tobt allein
in deinem Herz
der Stimmen Widerpart.
©Sandra Matteotti
Denkzeiten – Philosophie in Theorie und Praxis
Dr. Sandra von Siebenthal
Da sitzen sie
und reden wild
ohne zu verstehen.
Sie werten nur
und dann geschwind
ist es um dich geschehen.
Du sitzt nur da
und hörst genau
was niemand wirklich sagt.
Es tobt allein
in deinem Herz
der Stimmen Widerpart.
©Sandra Matteotti
Nebelschwaden laden
ihre schweren Massen
in Wogen durchs Land.
Häuserzeilen weilen
hinter grauem Schleier
zu Säulen erstarrt.
Blätterleichen weichen
von den kahlen Ästen
die Bäume wie tot.
Wassertropfen klopfen
ihre letzten Male
dann frieren sie ein.
Jahresenden senden
ihren dunklen Abgesang
in Moll eingehüllt.
©Sandra Matteotti
Nie werde ich wissen,
was gewesen wäre, wenn.
Auch kann ich nie sagen,
was geworden wäre, denn:
Was nicht ist, bleibt ewiglich
ein Bild der Illusion.
Was nie war, existiert als
blosse Imagination.
Und in jedem wenn und wäre,
in jedem hätte, täte und so fort,
zeigt sich bloss mit jedem Wort:
Das was ist, ist nicht gewollt.
So suhlt man sich im Konjunktiv
und malt mit Farben bunte Bilder
von alledem, was man nicht wollte,
und redet es sich schön.
Viel besser wäre doch,
man schaute da, wo man grad steht,
prüfte, welcher Wind jetzt weht,
um dann die Segel neu zu setzen.
©Sandra Matteotti
dankbarkeit für das
was ist und
demut auch weil es
so ist und
wissend dann dass nie
nur das was
man so ist ausreicht
dafür und
prägend ist da man
nur ist wer
man so ist als
produkt von dem
was war und geht
dann weiter
tut halt so das was
man so kann und
will es auch nur
fehlt halt
so dieses eine:
Demut…
©Sandra Matteotti
Was hat das Leben
für einen Sinn?
Was ist der Lohn,
was der Gewinn?
Ist es nur Geld,
oder auch Ruhm?
Muss ich was tun
oder wer sein?
Ist Kunst nur Krempel,
braucht es sie?
Brauchen Götter Tempel,
wozu bauen wir die?
Wer definiert die Werte
wieso zerstören wir sie?
Gibt es noch Hoffnung?
Und: Wo finden wir sie?
©Sandra Matteotti
Vom weichen Sessel. Sitzend
richten und sich lustig machen.
Vom warmen Bett her. Lästern,
spotten. Witze reissen.
Das können alle kleinen Pisser.
Und: Sich grösser fühlen.
Im Vernichten, aburteilen,
alles dessen, was nicht sein darf.
Weil’s nicht passt in sture Köpfe,
voll von Regeln, Normen, Zwang!
Voll von Dogmen und Doktrinen,
liegen sie längst tot darin.
Sie haben’s nicht gemerkt.
©Sandra Matteotti
Schule – wohin soll das führen?
Platon ist der folgenreichste Denker unserer Geschichte. Er hat die abendländische Zivilisation und die Kultur Europas geprägt wie kein zweiter. Die Weise, wie wir heute denken, fühlen, handeln, leben, wäre ohne Platon gar nicht vorstellbar.
Christoph Quarch ermöglicht im vorliegenden Buch einen kurzen, gut lesbaren und informativen Überblick über Platons Denken. Ausgehend von der Aussage, dass Platon nicht nur der einflussreichste, sondern auch der am meisten missverstandene Philosoph unserer Kultur ist, zeigt er die Missverständnisse auf, die über die Jahrtausende – angefangen ei Aristoteles – in den Interpretationen Platons zu Tage traten, und zeigt die richtige Lesart auf.
Er behandelt dabei die grossen Themen Platons, schreibt über das Mass aller Dinge, das Wunder des Werdens und den Sinn des Lebens. Er beleuchtet die Idee des Guten und wie wir diese verwirklichen können nach Platon. Das Ringen um Gerechtigkeit ist genauso Thema wie die Unsterblichkeit der Seele, Eros und Schönheit finden ebenso ihr Gehör wie das Göttliche.
Es gelingt Quarch, auf gut lesbare und kompetente Weise die Gedanken Platons darzulegen und ihre Folgen in der heutigen Zeit und die Einflüsse auf diese darzulegen. Er geht dabei auf die Quantenphysik ebenso ein wie auf die wünschenswerte Ordnung in Gemeinwesen oder eine sinnvolle Bildungspolitik.
Das Buch zeigt deutlich, dass Platon noch immer aktuell und zeitgemäss ist, dass wir bei der genauen Lektüre des alten Griechen viel über unser Leben und Miteinander erfahren könnten, dass wir Einsichten gewinnen könnten, was ein gutes Leben ist und wie Glück entsteht. Es ist ein Buch, das Lust darauf macht, Platons Werk in die Hand zu nehmen und es zu lesen.
Fazit:
Die zeitlosen Gedanken eines grossen und prägenden Philosophen auf gut lesbare Weise kompetent vermittelt. Sehr empfehlenswert.
Zum Autor
Christoph Quarch
Dr. phil. Christoph Quarch (*1964 in Düsseldorf) ist Philosoph, Bestsellerautor, und Reiseleiter/-veranstalter für Philosophiereisen in Zusammenarbeit mit ZEIT-REISEN.
Er ist verheiratet und lebt mit seiner Familie in Fulda. Seine Lebensmotti lauten: „Erkenne dich selbst“ und „Nichts im Übermaß“. Mehr Infos erhalten Sie unter www.christophquarch.de
Angaben zum Buch:
Gebundene Ausgabe: 186 Seiten
Verlag: J.B. Metzler; Auflage: 1. Aufl. 2018 (20. September 2018)
ISBN-Nr.: 978-3476046352
Preis: EUR 19.99 / CHF 36,90
Zu kaufen in jeder Buchhandlung vor Ort oder online unter anderem bei AMAZON.DEund BOOKS.CH
Das
Leben
erleben
im Pendel
von wenig und viel
vermeidend
das kleine
Wort
zu
©Sandra Matteotti
Abschied mit Dankbarkeit – ein Herbstgedicht
Ein Herbstgedicht – oder mehr?
Fragen über Fragen
Da war Frau M. aus Z. am See,
die sang gar laut und – ach herrje:
So falsch, wie man kaum denken kann.
Doch: Was ist falsch und wer ist man?
Sie war halt froh! Who cares? Jucheee.
©Sandra Matteotti
Umgang mit schwieirigen Zeiten
Kenne deine Schwächen und setze auf deine Stärken!
©Sandra Matteotti