Was ist der Mensch?

Fragen über Fragen

Sandra Matteotti

Beim Lesen dieser Frage ist wohl oft die erste Reaktion, dass das doch klar ist. Schlussendlich erkennen wir alle einen Menschen, wenn wir einen sehen. Würde man uns verschiedene Lebewesen vorsetzen, eines davon wäre ein Mensch, wäre mit ziemlicher Wahrscheinlichkeit ziemlich klar, welches davon derselbe ist. Wir entscheiden hier aufgrund rein optischer Kriterien. Was also wie ein Mensch aussieht, ist ein Mensch.

Geht es um die Definition des Menschseins, kommen allerdings noch weitere Kriterien zum Tragen, Kriterien, die nicht nur optisch festmachbar sind. Wir reden über die Würde des Menschen, über ein menschenwürdiges Dasein und empfinden ein Verhalten als menschenwürdig – oder eben nicht. Als Menschen haben wir Rechte, aber auch Pflichten, die sich aufgrund unseres Mensch-Seins ergeben. Was also macht uns als Menschen aus?

Oft liest man die Forderung, alle Menschen seien als Gleich gleich zu behandeln. Sind wir wirklich alle gleich? Und was, wenn wir nicht gleich wären?…

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2 Comments

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  1. Grüß dich
    Da wir alle Menschen sind, sind wir eine Spezies. Das war es dann aber auch mit dem gleich sein. Es herrschen Eliten über Privilegierte und Un-Privilegierte. Mag der Mensch vom genetischen Aufbau gleich sein, vom Wesen her sind wir unterschiedlich wie es Arten und Mengen an Insekten. Der Charakter bestimmt das Handeln des Menschen und hier gibt es Charaktere, die finsterer als jede Stelle ohne Licht. Kälter als das Weltall. Und genau diese bestimmen die Geschicke der Spezies Mensch.

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  2. Hallo Sandra,
    seit vielen tausend Jahren bemühen sich die Religionen und die Philosophen darum, herauszufinden, was der Mensch ist, was das Mensch sein ausmacht. Sie haben viele Antworten gefunden, viele Irrwege aufgezeigt und eingeleitet. Aber die Suche findet immer nur im geistigen Bereich statt und sie meinen, die Antworten müssten immer reiner, immer besser, immer hochgeistiger werden. Aber: wo bleibt das normale „Mensch-sein“, wo bleiben die Behinderten, die sich manchmal nur eingeschränkt bewegen können, die Autisten, die sich nicht äußern können, die nicht einmal sprechen können, aber die ja auch Menschen sind und ein „Sein“. Und was ist ein Christ im Unterschied zu einem „guten“ Christen?
    Deswegen scheint mir der einfachste Nenner überhaupt zu sein: der Mensch ist was er tut.

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