Tagesbild: Skizze aus dem Vorhof des Grauens

Das Schöne an Skizzenbüchern ist, dass Wartezeiten fast erwünscht und teilweise viel zu kurz sind. Das Porträt entstand beim Zahnarzt… ich hätte lieber weitergezeichnet…
Irgendwann verschwand mein Modell im Klo, ich bin bis heute nicht sicher, ob sie wirklich musste oder aber bemerkt hat, dass ich sie zeichne… etwas, womit ich noch hadere: wie zeichne ich unbemerkt?

Habt einen schönen Tag! 💕


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13 Kommentare zu „Tagesbild: Skizze aus dem Vorhof des Grauens

  1. liebe Sandra , wenn ich einen Menschen fotografiere, dann mich. Dieses versteckte, Andere fotografieren mag ich nicht. Es steht mir nicht zu. Vielleicht ist es besser, nicht unbemerkt zeichnen zu können, vielleicht, wenn man es hinkriegt, bemerkt , aber nicht für Andere unangenehm werdend zu zeichnen…

    ein etwas verworrener Gedanke am frühen Morgen…

    liebe Grüße Wolfgang

    ps: es ist toll , wie viel du in wenigen Strichen ausdrücken kannst…

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    1. Ich verstehe deine Gedanken gut. Ich habe eine Zeit lang Streetfotography gemacht und sehr geliebt. Irgendwann schwand die Scheu, ich hatte ein Projekt. Doch wenn ich nun wieder anfangen würde, hätte ich das Problem auch.

      Da ich aber gerne Menschen zeichne, mich selbst eher nicht, muss ich mal schauen, wie ich damit umgehe.

      Liebe Grüsse zu dir
      Sandra

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  2. mir gefällt besonders, wie du der unfertigen Zeichnung mit dem starken Rot einen Stempel hinzufügst, der besagt: es ist gut so! Andere zu zeichnen, finde ich völlig legitim. Dumm, dass es so schwierig ist, es unbemerkt zu tun. Ich versuche es immer wieder.

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    1. Schlafende Menschen gehen gut. Oder solche, die sehr beschäftigt sind mit ihrem Handy. Aber es ist erstaunlich, wie man mitkriegt, wenn jemand immer hinschaut. Ich versuche, es unauffällig zu tun, aber eben… vermutlich fragen die sich auch mal, was ich denn da ständig vor mich hinkritzel…

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