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  1. „immer hinter dem anderen zu stehen bei seinem Tun.“

    Wohl kaum. Wenn der Partner etwa ein Workoholic ist oder zu verletzlich, dann ist es Pflicht, ihn darauf hinzuweisen, daß das nicht gut für sie/ihn ist.
    Ich finde, kritisch zum Partner zu stehen, ist auch ein Liebesdienst.

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      • Rein sprachlich verstand ich das anders. ich las darin unbedingtes akzeptieren. Das kann aber nicht sein, weil wir alle z. Teil deftige Neurosen haben.
        Meintest du also so etwas wie „aufmerksam ihm zuschauen“?

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        • Ich denke, es gehört zur Liebe dazu, dem anderen zu zeigen, wenn er (in den eigenen Augen) in die Irre läuft. Was aber, wenn er trotzdem gehen will? Lässt du ihn dann fallen? Sperrst du ihn ein, um ihn zu hindern? Ich denke, Liebe bedeutet auch, den anderen auch mal Fehler machen zu lassen, ohne ihn gleich fallen zu lassen. Sicher nicht permanent und ohne Lerneffekte, aber doch.

          Was weder Liebe noch Freundschaft bedeuten ist, alles stillschweigend hinzunehmen oder trotz besseren Wissens zu bejubeln. Ich denke, das sollte aber ja eigentlich klar sein. Man kann aber natürlich auch immer was hineinlesen wollen, das dann einen Satz unsinnig erscheinen lässt. Aphorismen sind immer kurz gegriffen, das macht deren Naturell aus. Ansonsten müsste man einen Essay schreiben, worauf ich wohlweislich verzichtet habe hier.

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          • Wenn bestimmte „Fehler“ oder Eigenheiten, an denen man sich stört oder die einen beeinträchtigen, nicht andauernd „zur Anwendung kommen“, dann kann man das gut akzeptieren, auch wenn es keinen Fortschritt (Lerneffekt) darin gibt.
            „Das bist Du halt!“.
            Sind die Eigenheiten zu anstrengend oder einschränkend, dann sieht das anders aus. Viele lernen, sich trotzdem zu arrangieren, manchmal auf sehr schmerzhafte Weise.

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          • Du neigst dazu, die Dinge oft ins Negative zu ziehen. Nun bin ich die letzte, welche negative Seiten negieren wollte, nur fällt es mir mehr und mehr auf, dass kaum je eine positive Sicht kommt, nur Probleme, Interpretationen aufs Negative hin. Wieso ist das so?

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  2. Frau Matteotti,
    Ihr zweiteiliger Gedanke ist klar genug für Menschen mit konzeptuellem Denkvermögen.
    Für mich bedeutet der erste Teil ein philosophisches Prinzip, das sich nicht auf unmoralische, oder zerstörerische Handlungen bezieht, sondern auf menschliche Schwächen, Leiden.

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    • “ dass kaum je eine positive Sicht kommt, nur Probleme, Interpretationen aufs Negative hin.“
      Ich verstehe Kommentierung so, daß man aufzeigt, was noch beizutragen wäre am Artikel, wie man es auch anders sehen könnte.
      Ganz verstehe ich Deine Kritik jetzt nicht. Ich selbst sehe mich keinesfalls als „negativen“ Menschen.

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          • Als Kritik würde ich es nicht verstanden wissen wollen, aber schon wieder hast du nur einen Teil meiner Aussage rausgepflückt und daraus etwas gemacht. Das war schon beim Eingangskommentar so: Mein Aphorismus bestand aus zwei Teilen. Da ein Aphorismus per se schon kurz und dadurch reduziert ist, wird das noch reduzierter (und dem Ganzen nicht gerecht), wenn man ihn nur teilweise beachtet. Und nochmals: Es war kein Artikel, es war ein Aphorismus. Das ist ein Unterschied.

            Und zu guter letzt: Das, was ich schrieb, war meine Wahrnehmung. Du hast eine andere von dir. Das nennt man dann wohl Fremd- vs. Selbstwahrnehmung. Wobei die Fremdwahrnehmung in meinem Fall nur dadurch zu Stande kommt, dass ich lese, was du schreibst hier, ich kenne ja nicht viel mehr von dir. Insofern masse ich mir sicher kein Urteil an, sondern äussere einfach meine Sicht.

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  3. Ob Artikel oder Aphorismus…ich kann das sehr wohl unterscheiden, wie du auch wissen müsstest.
    Ich reagiere auf deine Sätze, greife etwas raus und denke nach. Was ist da schlimm dran? Willst du Reaktionen achtsamer Art ( denn so sehe ich immer meine Kommentare) oder nur dann, wenn sie „entsprechen“- formal und inhaltlich. Auf allen Blogs der Welt wird ja selektiv kommentiert. Und wie gesagt, man kann auch schweigen wie die meisten Leser wohl.
    Ich habe mir immer hier alle Mühe gegeben, das weiß ich sicher.

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