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  1. Ich finde den Satz nicht richtig.
    Einsamkeit ist etwas Elementares. Wir werden auf diese Welt als Einzelwesen geworfen und müssen auch alleine von ihr gehen.
    Oft spürt man die Einsamkeit nur nicht, doch sie ist Teil von uns.

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    • Widersprichst du dir da nicht selber? Ja, wir sind Einzelwesen und als solche hier. Klar brauchen wir die Gesellschaft, man weiss um die Leiden derer, die ohne Zuwendung aufwachsen. Trotzdem verwenden ganz viele Menschen unglaubliche Energie darauf, den einen passenden Seelenverwandten zu suchen, ohne den sie sich im ganzen Leben nur einsam fühlen, egal wie viele Menschen sie um sich haben.

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      • Ich kann nicht sehen, wo ich mich widerspreche, aber „vielleicht bin ich blind“ 🙂

        Den einen passenden Seelenverwandten gibt es ja nicht. Wie sollte der aussehen und geschnitzt sein?
        Man kann sich nur begrenzt einfühlen. Schön ist, wenn man viele Interessen decken kann. Ansonsten ist man ja immer mit Fremdheit konfrontiert…was ja im Grunde gut ist.

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        • Wieso sollte es keinen passenden Seelenverwandten geben Gerhard? Jemand der nicht nur zuhören kann und mag, sondern der kleine Schrulligkeiten am anderen als dessen Wesen begreift und sich an diesen nicht nur nicht stört, sondern sieht, dass es seinen Gegenüber ausmacht und mit Liebe darauf blickt. Jemand mit dem man kompatibel ist, auch im Uneinen. Es gilt ja nicht seinen Partner zu idealisieren oder hinzubiegen sondern machmal der Gegenpol und manchmal der Gleichklang zu sein. Eine Übereinstimmung von Interessen kann schön sein, ist aber keine Grundvoraussetzung für Harmonie und Glück. Ob wir jemals einen Seelenverwandten finden hängt nicht nur von dem Gesuchten ab, denn auch die eigene Bereitschaft offen zu sein, näher kommen zu wollen und zuzulassen sind für einen Erfolg wichtig.

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          • Dann benenne es anders! Seelenverwandter bedeutetet doch in der Seele verwandt!!
            Ich kannte Frauen, die sich gut einfühlen konnten (uum das geht es doch), aber sie bemerkten oft: Da tickst Du ganz anders. Das verstehe ich „im Grunde“ nicht. Ich weiß, das bist DU, aber diese Wesenszüge sind mir fremd“. Das Introvertierte, das Depressive, das ist manchmal nicht nachfühlbar. Aber auch diese Menschen verloren manchmal bleibend ihre Leichtigkeit – es gibt da keinen Anspruch!

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          • Arno, nachwievor denke ich, daß der Begriff „Seelenverwandter“ hier nicht passt. Was Du beschreibst, das gute Sicheinstimmenkönnen in „das Andere“ beim Partner, das verdient einen anderen Namen. Wie ich auch darlegte, ist nicht jedermann/frau möglich, sich jeweils auf Aspekte einzustimmen. Der andere bleibt immer ein Stück weg fremd, in seiner Art, in den unzähligen Facetten seiner Reaktionen, Gedanken, Gefühlen und Erfahrungen.
            Das muß man respektieren.

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    • Nein, ich muss sie alle immer erst freischalten, das war immer so und ist auch ein Schutz der hier Kommentierenden. Ich dulde keine Beleidigungen, keine rassistischen Kommentare und auch keine diskriminierenden. Da ich nicht immer online bin, könnte ein solcher ohne meine Kontrolle lange hier stehen. Das möchte ich vermeiden und habe drum schon vor langer Zeit die vorgängige Kontrolle eingeschaltet.

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      • Also bleibst Du doch bei dem Wort „Seelenverwandschaft“. Nun, das muß ich akzeptieren 🙂
        Du scheinst ein Romantiker zu sein oder ist das jetzt auch wieder ein falsches Wort? Nein, Du traust menschlicher Verbindung einfach mehr zu als ich. Wodurch auch immer. Jedenfalls nicht aufgrund Deiner „Jugend“, so einfach dürfte das nicht sein.

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        • Ich bin absolut ein Romantiker Gerhard und wirklich sehr oft von Menschen enttäuscht worden und da ich 51 bin fällt die Jugend als Erklärung wohl aus. Mein Grund für eine existierende Seelenverwandtschaft ist wirkliche Liebe, und damit meine ich nicht nur die zwischen Partnern, sondern zwischen Menschen die dieses wollen und zulassen, denn einseitig lässt sich dieser Zustand nicht herstellen 🙂

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          • Woher kommt denn das…und das wäre doch interessant! Bist Du Buddhist? Oder bist Du durch entspr. spirituelle Kurse gegangen?
            Ich „kenne“ diese Haltung auch, als therapierter und an Spiritualität interessierter Mensch durchaus. Aber mittlerweile ist „meine Liebe zu allem“ nur noch Firnis. Nicht aus persönlicher Enttäuschung, sondern „weil die Welt anders ist“.

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          • Mein Vater war zwar Religionswissenschaftler und ich habe mich in meiner Jugend mit fast allen Ausprägungen und Kirchenformen beschäftigt, aber es konnte mich nicht prägen und ich bin auch keiner Religion besonders zugetan, weil diese Ansichten zumeist auf dem Wunsch nach Hilfe und Zugehörigkeit entspringen und ich kein Vereins-Typ bin. Ich begegne grundsätzlich allen Menschen mit Respekt als Vorschuss, egal woher sie kommen, und ich meine nicht nur Länder. Ich bin offen aber nicht neugierig und missbrauche nie Vertrauen. Wenn mir Hass, Neid oder Agression begegnen kann ich mich wehren, aber ich lasse solche Personen hinter mir, ohne Rachegefühle oder einen Schaden davon zu tragen. Da ich nicht aufdringlich bin, erzählen mir Menschen von ihren Sorgen, aber ich gebe nur Ratschläge die darauf beruhen, dass der Besorgte seine Entscheidung letztendlich selber treffen muss, zeige aber Wege auf ohne diese zu bewerten. Spirituell bin ich überhaupt nicht, aber mein Leben ist und war sehr bunt und ich betrachte es von außen um daraus Gewinn für mich zu ziehen. Freundschaft hat für mich eine wirkliche Bedeutung und ist nicht abhängig von ständigem „Sehen und Sprechen“. Du siehst es gibt keine wirklichen Geheimnisse und einige Eigenschaften sind glücklicherweise mein Charakter und nicht erlernt, ich hatte also auch noch Glück, auch wenn dieses vom Alltag gerne geprüft wird. Dennoch steht jeder Mensch morgens auf, sieht in den Spiegel und entscheidet selbst wie sein Leben verläuft. Mehr ist es nicht Gerhard.

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