Suizid – Verbrechen oder Recht?

„Nichts ist dümmer und letzlich auch krimineller, als ein kaum angefangenes Leben wegzuwerfen, ohne auch nur zu ahnen, welche Überraschungen und spannenden Erlebnisse es für einen bereithält. Die Sterbezeit beginnt doch erst, wenn Neugierde und Lebenslust dauerhaft nachlassen, wenn der Überdruss unüberwindlich wird“, hörte er des Vaters Stimme von fern her flüstern.

Hat der Vater – in diesem Fall Thomas Mann, wie ihn Michael Degen in seinem Buch „Familienbande“ nach dem Selbstmordversuch seines jüngsten und ungeliebten Sohn Michael sprechen lässt – recht? Ist es dumm und (in einem moralischen Sinne) kriminell, sein Leben eigenständig zu beenden, bevor die Uhr abgelaufen ist? Oder gibt es eine Altersgrenze, welche besagt, dass man es vorher nicht dürfe, danach der Schritt aber akzeptabler wäre? 

In Thomas Manns Familie war Selbstmord keine Seltenheit. Seine beiden Schwestern haben sich umgebracht und zwei seiner Söhne gingen diesen Weg ebenfalls. Klaus wählte diesen Weg wohl aus Verzweiflung, weil trotz seines Talents nichts so gelang, wie er sich das wünschte, weil die Drogen kein Entrinnen zeigten, weil das Leben ihn von einer Enttäuschung in die nächste führte, immer den dominanten und erfolgreichen Vater im Nacken, aus dessen Schatten er nie kam. Michael Mann war erfolgreich.  Als Musiker und als Professor für Germanistik. Und doch beendete er sein Leben lange nach seiner schweren Zeit als ungeliebtes Kind zu Hause bei den Eltern. Konnte er sich nie von den Verletzungen lösen, die dieses kalte und lieblose Elternhaus bei ihm zurückliess?

Darf man einfach dahin gehen und sich umbringen? Hat man das Recht, das Leben, das einem geschenkt wurde, mutwillig zu beenden? Glaubt man an Gott, ist das Leben ein Gottesgeschenk. Sich dem zu entziehen wäre in dem Fall Undank gegen den grossen Schöpfer. Doch was ist, wenn man nicht an Gott glaubt? Wem schuldet man sein Leben? Den Eltern? Haben sie einen gefragt, ob man leben will? Sie haben das für einen bestimmt, wie so vieles mehr im Leben. Sie bestimmen die Religion, in die man hineingeboren wird und in welcher man die ersten Jahre des Lebens verbringt, bestimmen die Regeln, moralischen Grundsätze und Wertvorstellungen, die im familiären Haushalt gelten und zu befolgen sind. Sie sagen, was gut ist und was schlecht und sie prägen damit ganz massgeblich das Heranwachsen und die Entwicklung einer Persönlichkeit. Irgendwann wird man flügge und entscheidet selber. Man kann sein Leben selber in die Hand nehmen und trägt fortan die Verantwortung für sein Leben. Kann man sich aber wirklich ganz lösen? Von allem? Der Blick auf die Familie Mann scheint eine andere Sprache zu sprechen. 

Muss man leben, wenn man dieses Leben nun mal hat? Gibt es eine Pflicht zu leben? Es gibt ein Recht zu leben, dieses Recht ist ein Menschenrecht und niemand darf es einem nehmen. Aber eine Pflicht? Und wenn ich das Recht auf mein Leben habe, habe ich dann nicht auch das Recht auf meinen eigenen Tod? Darf ich nicht frei entscheiden, was ich mit diesem Leben anfangen will, ob ich es weiter führen oder aber beenden möchte? Bin ich kriminell und dumm, wenn ich beschliesse, dass das Leben nicht lebenswert ist für mich, zu hart, zu grausam, zu kalt? Vielleicht auch hoffnungslos?

Bin ich schwach, wenn ich den Weg in den Suizid gehe, weil ich mich feige vor den Herausforderungen des Lebens drücke oder bin ich  mutig, da ich den Weg in den Tod gehe, den Weg also, den die meisten Menschen so sehr fürchten? Welche Angst wäre grösser als die vor dem Tod? Und wenn einer ihn wählt gegen das Leben, wie schwer muss ihm dann dieses Leben gefallen sein?

Muss man jemanden retten, der nicht mehr leben will oder sollte man seinen Entscheid respektieren? Welche Gründe sind Grund genug für diesen Schritt, wo ist er akzeptabel? Nie? Immer? Mal so, mal so?

Suizid ist ein grosses Tabuthema. Er wird als feige, als schwach, als rücksichtslos, als egoistisch gesehen. Immer aber steckt viel Leid dahinter. Leid bei dem, der den Weg wählt. Wie verzweifelt muss er gewesen sein? Er sah sah nicht mehr genug Licht, das ihn hielt, das Dunkel erdrückte ihn. Er sah nicht mehr genug Sinn, fühlte sich nur noch hilflos, ausgeliefert, allein, überfordert. Das Leben war schlimmer als die gröste Angst des Menschen: der Tod.

Nach der Tat ist das Leid beim Umfeld. Im Raum stehen all die offenen Fragen: Hätten wir was tun können? Haben wir versagt? War es unsere Schuld? Haben wir nicht hingeschaut? Wie konnte er uns das antun? Was hat er aufgegeben? Wieso er? Er hatte doch so viel. Und man fängt an zu sehen, was er alles (in den eigenen Augen) hatte. Erfolg, Geld, Familie – all das, was einem selber erstrebenswert vorkommt legt man in die Waagschale des Lebens und sieht den Tod als sinnlos und unverständlich. Vergisst dabei aber, dass der Gegangene wohl eine andere Rechnung hatte. Dass ihm etwas (Lebens-)Wichtiges fehlte. Dass er ohne dieses Etwas das Leben nicht mehr lebbar empfand. Und sich zu einem Schluss entschloss. Für sich.

Ich denke, Selbstmord ist immer egoistisch. Das ist nicht negativ gemeint, sondern soll heissen, dass es nicht gegen jemanden anders gerichtet ist. Mit Selbstmord will man niemandem etwas heimzahlen, keine Rache üben. Es ist eine Tat an sich für sich. Man will sich selber erlösen aus etwas, das man selber nicht erträgt, nicht ertragen will und vermutlich nicht ertragen kann. Die Schuldfrage ist dabei müssig, es kommt wohl zu viel zusammen. Bei den Söhnen Thomas Manns ist man schnell dabei, die Kälte, Härte und Dominanz des Vaters als schuldig zu sehen. Die Söhne zerbrachen daran. Mag sein. War er schuld? Liest man seine Tagebücher, litt er genauso und konnte nicht ausbrechen, kanalisierte sein Leiden im Schreiben. Die Schuld ginge damit eine Generation zurück – der Selbstmord der Schwestern würde diese Schlussfolgerung unterstützen. Und vermutlich könnte man auf die Weise Glied für Glied zurück gehen und sehen, dass keiner aus seiner Haut konnte, jeder aber wohl die Möglichkeit hatte, mit dem Erlebten umzugehen. Die einen schafften es, für sich einen Weg im Leben zu finden, die anderen sahen nur den Tod. Und alle gingen ihren Weg.

Von aussen zu urteilen ist einfach. Man steckt nie drin. Fühlt nie das Leid. Fühlt nie den Schmerz. Schlussendlich hat jeder die Verantwortung für sein eigenes Leben. Man kann da sein für den anderen, kann helfen, unterstützen, lieben, die Hand bieten. Am Schluss wird man akzeptieren müssen, welchen weg er wählt. Im Leben oder ausserhalb. 

 

9 Kommentare zu „Suizid – Verbrechen oder Recht?

  1. Suizid, der Begriff geht. Als Übersetzung wertfrei „Selbsttötung“. Aber „Selbstmord“? Mord ist ein Begriff aus dem Strafrecht. Nichts ist verfehlter in diesem Zusammenhang als so locker von „Mord“ zu sprechen. Aber gerade das war aus den vergangenen Jahrhunderten heraus und vor dem Hintergrund eines abendländischen Religionsverständnisses auch so gewollt. Dieses gesellschaftliche Tabu war es auch, das Anlass bot, darüber zu philosophieren. Da wollte offenbar jeder, dass seine Meinung allgemeingültigen Wert erhalte. Doch was ist das für ein Bild von der Freiheit des Menschen? Auch ein sogenannter Christenmensch hat diese Freiheit zur eigenen Verantwortung vor allem, was ihm heilig ist und woran er glaubt. Da mache man ihm keine Vorschriften oder gar ein schlechtes Gewissen, weil man sich selbst im Besitze der letzten Wahrheit glaubt.

    Entweder der Mensch ist frei oder er ist es nicht!

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  2. Aus der Sicht der Evolution ist es aus meiner Sicht nicht relevant was der einzelne tut. Die „Pflicht“ besteht darin sein Erbgut weiter zu geben. Wenn das Individuum nun sich selber eliminiert bevor es sein Erbgut weitergegeben hat – dann war es wohl zu schlecht (angenommen der Hang dazu wäre vererbbar). Dann würde aber wohl die Selbstmord Rate abnehmen, da sich diese Individuen selber eliminieren (survival of the fittest) oder es wird (aus Sicht der Evolution) immer eine gewisse % Zahl von „Ausfällen“ geben. Eigenartig wäre aber – wenn zum Erreichen eines anderen Lebens – dieser Weg gegangen werden muss. Tja – dann wäre wohl viele Theorien hinfällig – nicht nur in der Biologie. Schwierig, da ja derjenige, der den Weg gewählt hat, es nicht weitergeben kann.
    Meine persönliche Sicht ist aber klar – Mein eigenes Leben ist meines. Entscheidungen ob ich leben will oder nicht sind auch ganz klar meine. Allerdings kann ich mir nicht vorstellen ein solchen Druck zu erleben, mir mein eigenes Leben zu nehmen, solange ich körperlich und geistig fit genug dafür bin. Eine solche Empfindung (fit genug dafür) kann aber wohl sehr stark vom Umfeld und „Druck“ beeinflusst werden – hier sehe ich eine gewisse Schuld vom Umfeld. Allerdings ist dieses wohl nie Schuldfähig…

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    1. „Survival of the fittest“ – ist das nicht bereits überholt in der Forschung? Im Tierreich ist es oft so, wobei es auch da Arten gibt, bei denen die schwächeren Mitglieder eines Rudels getragen werden, also so etwas wie Solidarität existiert. Ich meine, so etwas gelesen zu haben, weiss aber nicht mehr, um welche Arten es sich handelte und wo ich es her habe. Beim Menschen finde ich diese Argumentation noch viel schwieriger.

      Beim ersten Lesen sträubten sich alle Nackenhaare, ich fand den Gedanken, dass der, welcher sich umbringt, nicht wertes Erbgut hätte, so dass er sich der Weiterentwicklung zum Dienste quasi eliminiert. Die Häufung von Selbstmord in Familien scheint auf eine Vererbung der Veranlagung hinzudeuten. Das würde einer evolutionären Betrachtung Vorschub leisten, als es sich um Erbgut handelte, welches sich so verbreitet und damit Leid von Generation zu Generation brächte. Betrachtet man die Evolutionstheorie emotionslos, wie das ein Biologe wohl tun muss, läuft sie also wohl darauf hinaus, dass dieses Erbgut nicht verbreitet werden sollte.

      Unterliegen wir der Evolution wirklich? Ist der Stärkste der, welcher überleben soll? Sind die Sensiblen die, welche die Gruppe schwächen, die, welche es nicht wert sind? Menschlich, moralisch ist diese Argumentation absolut fragwürdig und sie weckt Widerstand. Offensichtlich scheint, dass die Sensiblen an der Welt zu zerbrechen drohen, wenn sie gewissen Umständen ausgesetzt sind. Sie sind wohl oft nicht das, was in der Gesellschaft, in der Wirtschaft heute (früher war es das Bürgertum) gefordert ist. Sie tanzen aus der Reihe. Und leiden an sich und der Welt, in der sie ihren Platz suchen, oft vergebens. Vielen wohnt ein kreatives Potential inne, welches, wenn sie die Kraft aufbringen, es zu entwickeln, es auszuleben, viel entspringt. Die Sensibilität lässt nicht nur selber leiden, sie lässt wohl auch feinfühliger auf das Aussen reagieren. Und diese Fähigkeit kann auch helfen, denen, welche stark genug sind, gewisse Augen zu verschliessen, um zu funktionieren, wie es gefordert ist. So könnten beide voneinander profitieren. Die einen vom Blick der anderen, die anderen von der Stärke und dem Halt der einen. Wenn sie sich gegenseitig akzeptieren würden. Und ich denke eben, da liegt das Problem. Indem man Lebewesen in akzeptiert und nicht akzeptiert einteilt, nimmt man sich das gegenseitige Wachstumspotential. Das lässt sicher erst die schwächeren Glieder schwanken und stürzen. Schaut man auf die Welt heute, scheint die andere Seite aber nachzuziehen. Vielleicht ist das aber auch nur eine verklärte Sicht, eine haltlose. Ich weiss es nicht, es ist eine Theorie, meine Theorie.

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  3. Kann dir ohne weiteres folgen. Die Sicht von „survival of the fittest“ ist zu sehr nur auf einen Aspekt ausgerichtet. Und sie hinterlässt einen sehr fahlen Geschmack. Leider tendiert im Moment (oder vielleicht schon immer?) alles Richtung Erfolg, Macht, …
    Ohne die Sensibilität, ohne Kultur, ohne Querdenker wäre genau das gegenseitige Potential nicht mehr da. Die Gruppe, die die schwächsten integrieren kann sollte hoffentlich auch die erfolgreichste über die Zeit sein. Altruismus wurde im Tierreich ja auch schon als Faktor zum Erfolg definiert.
    Ich hoffe stark dass die Querdenker nicht müde werden quer zu denken – und nicht in Mutlosigkeit den falschen Weg (aus meiner Sicht) vom Schluss begehen.

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  4. Natürlich kann man dem Suizid negativ gegenüber stehen. Ich selbst denke zwar, jeder hat das Recht selbst zu entscheiden wann Ende ist und wann nicht – es sei denn das Schicksal ist schneller und nimmt einem die Entscheidung ab – aber prinzipiell verstehe ich auch jeden, der sagt, dass Suizid feige ist und verboten werden sollte.
    Schlimmer finde ich es, wenn man das ganze von der anderen Seite betrachtet, denn wenn ich mich umbringen will, es aber nicht mache, weil andere Menschen sagen das darf man nicht, dann würde das ja bedeuten, dass andere über mich entscheiden dürfen. Und das finde ich ziemlich schlimm, denn wer bitteschön kann sich die Arroganz erlauben besser zu beurteil was ich denke und fühle? Niemand kann das so gut wie ich, also kann sich auch niemand ein Bild darüber machen, ob ich mich falsch oder richtig verhalte.

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    1. Das Schwierige daran wäre vor allem ja, dass ich dann weiter leben müsste, weil sie das von mir verlangen, das als richtig erachten. Sie bestimmten nur, was ich tun soll, tun müsste ich es alleine. Die Gefühle fühlte nur ich, die Schwierigkeiten trüge nur ich, den inneren Kampf kämpfte nur ich. Sie schauten nur dran ran und entschieden aufgrund von ihren eigenen Wertvorstellungen und aufgrund ihrer Meinung zu meinem Leben.

      Wie weit kann man überhaupt von aussen raten, wo steht man an? Wo sind die Grenzen der Einmischung und was ist quasi Pflicht des Miteinanders, des Füreinanders?

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  5. Thomas Manns Reaktion zeugt hier wohl von mangelnder Empathiefähigkeit und Verdrängung. Das meine ich gar nicht als Vorwurf. Er konnte seine zum Teil schwierige Auseinandersetzung mit dem Leben durch das Schreiben sublimieren. Vieles, was Menschen in den Selbstmord treibt, ist sicher Prägung durch das Umfeld, insbesondere natürlich Familie. Die Neurobiologie setzt dann Mechanismen in Gang, die mitunter kaum noch Ausweg bieten. Soll man retten? Ohne Einschränkung ja! Es sei denn, schweres körperliches Leid ist damit verbunden. Sonst gibt es in den meisten Fällen einen Ausweg, wenn, insbesondere professionelle, Hilfsangebote bestehen. Ich sage in den meisten , nicht immer. Manchmal sitzt das Dunkle so tief in der Seele, dass man sich vergeblich bemüht. So realistisch muss man sein, sonst verzweifelt man selbst oder macht sich unberechtigte Vorwürfe. Hilfe anbieten und annehmen gehen Hand in Hand.
    Mich würde interessieren, warum Du Dich dieses Themas angenommen hast?

    P.S. Golo Manns Biografie gibt einen kleinen Einblick in die mann‘sche Familienwelt, bietet aber nicht für alles Aufschluss, da Golo natürlich selbst Betroffener war.

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    1. Danke für deinen Kommentar. Thomas Mann hat die meisten seiner Gefühle mit Schreiben sublimiert. Kamen Gefühle doch durch, musste er schreibend einen Weg finden, sie zu ertragen. Ein Beispiel dafür war wohl seine Liebe zu Frido, den er qualvoll sterben liess im Faustus. Thomas Mann wird von vielen als eher kalt, distanziert, unfähig zu Gefühlen gezeichnet. Erika Mann, seine Tochter, zeichnet ein komplett anderes Bild. Weil sie ihn so liebte und ihm quasi verfallen war? Weil er sie liebte? Schwer zu sagen. Offensichtlich scheint, dass in der Familie Mann alle irgendwie wegen der Gefühle litten und auch wegen der Schatten, die der grosse Zauberer warf.

      Golo Manns Biographie habe ich hier stehen, die kommt gleich nach Erikas, die ich gerade lese.

      Wieso ich das Thema wählte? Auslöser war ein aktueller Selbstmord, die Gründe liegen sicher tiefer, weit in der Vergangenheit. Die Frage, ob man ein Recht auf sein Leben und somit auf den eigenen Tod hat, beschäftigte mich aber rein theoretisch immer mal wieder.

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