Es gibt zwei Arten Probleme im Leben: Solche, die sich lösen lassen, solche, bei denen das nicht geht. Freue dich über die einen, lerne aus den anderen.
©Sandra Matteotti
Denkzeiten – Philosophie in Theorie und Praxis
Dr. Sandra von Siebenthal
Es gibt zwei Arten Probleme im Leben: Solche, die sich lösen lassen, solche, bei denen das nicht geht. Freue dich über die einen, lerne aus den anderen.
©Sandra Matteotti
Epochen – Autoren – Werke, so heisst der Untertitel dieses reich bebilderten Übersichtswerk über die Geschichte der Philosophie. Martin F. Meyer startet bei den Vorsokratikern und führt den Leser in einer gut verständlichen Sprache durch die Zeit bis hin in die Neuzeit. Dabei bettet er die einzelnen Philosophen immer in ihre Zeit ein, gibt einen kurzen Einblick in ihre persönliche Herkunft und den Werdegang und geht dann auf die zentralen Werke und deren grundlegenden Aussagen ein.
Die Illustrierte Geschichte der Philosophie ist sehr geschmackvoll aufgemacht, das Layout ist schlicht, übersichtlich und überzeugt ästhetisch. Kleine Infoblöcke (in Kreisform, was dem Layout ein gewisses Etwas gibt) bieten schnell erfassbare Überblicke über die vorherrschenden Denker einer Zeit oder aber erläutern deren wichtigsten Theorien. Eine schöne Auswahl an Bildern rundet den Gesamteindruck ab.
Philosophie hat mitunter nicht den Ruf, sehr unterhaltsam und prickelnd zu sein, dieses Buch hat aber Suchtcharakter und es birgt die Gefahr, zur nächsten Buchhandlung rennen zu wollen und alle vorgestellten Bücher gleich auch noch lesen zu wollen. Ich kann es jedem, der sich mal einen Überblick über die Geschichte der Philosophie verschaffen will, nur ans Herz legen. Aber: Nicht nur denen, das Buch ist wirklich einfach eine wunderbare Unterhaltung und man entdeckt ja auch als alter Hase immer wieder etwas Neues oder findet etwas wieder, das in Vergessenheit geriet.
Fazit
Ein sehr fundiertes, umfassendes, lesbares und schön aufbereitetes Buch, das eine breite Übersicht über die Geschichte der Philosophie bietet und zu weiterer Lektüre verleitet. Sehr empfehlenswert.
Zum Autor:
Martin F. Meyer ist Privatdozent am Philosophie-Seminar der Universität Koblenz-Landau
Angaben zum Buch:
Taschenbuch: 186 Seiten
Verlag: J. B. Metzler Verlag (16. März 2016)
ISBN: 978-3476026484
Preis: EUR: 24.95 ; CHF 31.90
Zu kaufen in jeder Buchhandlung vor Ort oder online u. a. bei AMAZON.DE und BOOKS.CH
Was mich ab und an nervt im Leben – vor allem in den sozialen Medien? Man muss sich entscheiden. Esse ich Fleisch, sind die Veganer empört, überfluten mich mit Bildern von gequälten Tieren und fühlen sich ethisch moralisch korrekt. Esse ich keines, spotten die Fleischesser und finden sich witzig.
Ich kann also essen, was ich will, ich trete damit immer wem auf die Füsse… und werde aufgrund dessen ver-/beurteilt. Ich bin Unmensch oder Esoteriker, grausam oder lebensfremd.
Da die Religionen um Gott so langsam nicht mehr in sind – man führt da die verbohrten Sichten und das Verurteilen Andersgläubiger ins Feld, musste man eine neue Religion schaffen. Man fand sie in der Ernährung.
Achte also gut darauf, was du isst, es könnte dich Freundschaften kosten….
Menschen, die meinen, alles Althergebrachte verspotten zu müssen, haben offensichtlich zu wenig Vertrauen in das Neue. Sie würden es sonst schlicht sich behaupten lassen.
© Sandra Matteotti
Den Dreck der anderen sieht man leicht, vor der eigenen Tür wischt es sich schwerer.
© Sandra Matteotti
Nicht düsteres Schicksal bestimmt unsere Zukunft – wir bestimmen sie selbst. Tag für Tag, in jedem Augenblick können wir nicht nur unser eigenes Leben, sondern auch die Lebensqualität anderer Menschen auf unserem Planeten formen und erneuern. Wir verfügen über diese Macht.
Dalai Lama und Desmond Tutu trafen sich anlässlich des 80. Geburtstags des Dalai Lama in dessen Exilheimat Indien und sprachen eine Woche lang über die Freude. Begleitet wurden sie dabei vom Journalisten Douglas Abrams, der die Gespräche schlussendlich zu diesem fertigen Text zusammentrug und das Thema mit Erkenntnissen aus der Neurobiologie wie durch persönliche Beobachtungen aus seinem Leben sowie aus dem Zusammentreffen der beiden alten Freunde anreicherte.
Wie kann man in Anbetracht auf das viele Leid auf dieser Welt Freude bewahren? Diese Frage stand immer wieder im Zentrum. Es ist eine Frage, die man auch dem Dalai Lama immer wieder stellt, welcher als Kind schon Verantwortung übernehmen musste und schlussendlich aus seiner Heimat vertrieben wurde, so dass er seit 50 Jahren im Exil lebt. Auch Desmond Tutu blickt auf turbulente Zeiten zurück, wenn man bedenkt, welchen Kampf er gegen das ehemalige Apartheid-Regime in Südafrika führte. Und strahlen beide Männer eine tiefe Freude und Gutmütigkeit aus. Züge der Verbitterung oder Worte des Hasses sucht man vergebens.
Freude und Glück lassen sich nicht erlangen, indem man eigenen Zielen und Erfolgen nachläuft […] sondern nur im Geist und Herz des Menschen, und wir hoffen, dass jeder dort Freude und Glück findet.
Worauf also gründet die Freude? Wir begegnen in diesem Buch den acht Säulen der Freude:
Jede dieser Säulen wird näher erläutert und es werden Übungen genannt, wie man sie aufbauen kann, so dass sie tragend werden.
„Das Buch der Freude“ ist ein inspirierendes Buch, ein lehrreiches Buch, ein Buch, das zum Nachdenken anregt und Freude macht beim Lesen. Durch die Beschreibungen der Hintergründe des Treffens ist es auch ein Buch, das Einblicke in das Wesen einer Freundschaft gibt. Fast hat man ab und an das Gefühl, dabei zu sitzen, den beiden beeindruckenden Männern zuzuschauen und mit ihnen eine Tasse Tee zu trinken.
Fazit
Ein wunderbares Buch: inspirierend, lehrreich, zum Nachdanken anregend – ein Buch, das zeigt, was Freude ist, wie man sie erlangen kann, und das beim Lesen Freude macht. Prädikat: Absolut empfehlenswert.
Über die Autoren
Tenzin Gyatso, Seine Heiligkeit der 14. Dalai Lama, bezeichnet sich selbst als einfachen buddhistischen Mönch. Geboren 1935, floh er nach der Besetzung Tibets 1959 nach Indien, wo er seitdem im Exil lebt. Das geistliche und (bis zu seinem freiwilligen Rückzug 2011) weltliche Oberhaupt der Tibeter wurde 1989 mit dem Friedensnobelpreis geehrt. Seine spirituelle Arbeit, seine Bemühungen um die politische, religiöse und kulturelle Identität Tibets sowie sein Einsatz für den Weltfrieden finden Anerkennung in der ganzen Welt.
Desmond Mpilo Tutu, geboren 1931, ist emeritierter Erzbischof der Anglikanischen Kirche in Südafrika. Als wichtigste Symbolfigur neben Nelson Mandela im Kampf gegen die Apartheid erhielt er 1984 den Friedensnobelpreis. Ab 1995 war er Vorsitzender der Wahrheits- und Versöhnungskommission in Südafrika, die nach den Prinzipien von Mahatma Gandhi arbeitete. Seine Politik der Vergebung und Aussöhnung wurde zum leuchtenden Beispiel für gewaltfreie Konfliktlösung. Auch im Alter von 84 Jahren setzt sich Bischof Tutu unermüdlich weltweit für Frieden und Menschlichkeit ein.
Douglas Abrams ist Lektor, Autor mehrerer erfolgreicher Romane und Sachbücher und seit mehr als zehn Jahren Koautor von Desmond Tutu. Als Gründer der Literaturagentur Idea Architects engagiert er sich besonders für Projekte, die das Ziel verfolgen, mehr Weisheit, Gesundheit und Gerechtigkeit in die Welt zu bringen.
Angaben zum Buch:
Gebundene Ausgabe: 384 Seiten
Verlag: Lotos Verlag, Auflage 9 (26. September 2016)
Übersetzung: Helmut Dierlamm, Friedrich Pflüger
ISBN: 978-3778782651
Preis: EUR: 22.99 ; CHF 38.90
Zu kaufen in jeder Buchhandlung vor Ort oder online u. a. bei AMAZON.DE und BOOKS.CH
Wir lieben die Vergehen der ganzen Welt darum, weil sie uns von den eigenen ablenken.
©Sandra Matteotti
Man stelle sich vor:
Einer geht dahin, bringt eine Familie grausam um und plant schon die nächsten Taten. Man kommt ihm (zu früh) auf die Schliche, er kann die Folgetaten nicht vollbringen, legt sie aber dar. Unser Rechtssystem besagt, dass man den Menschen nicht lebenslang verwahren kann, da er so jung ist – er könnte geläutert werden. Sprich: Aus Saulus könnte Paulus werden.
Nun glaube ich natürlich an solche Wandlungen, sonst wäre mein eigener (Yoga-, aber auch wissenschaftlicher in Sachen Neurobiologie)Weg eine Farce. Nur: Sie sind von 0 auf 100 relativ selten. Und: Würden sie gelingen, wäre dem Erleuchteten egal, wo er sitzt.
Wir leben in einer Welt, in der wir unsere Rolle spielen. Und das tun wir aufgrund von Regeln, nur so funktioniert ein Zusammenleben in dieser Welt. Wer dagegen verstösst, soll Konsequenzen spüren. Unser Rechtssystem verfolgt da interpretatorisch verschiedene Wege: Rache, Schutz der Allgemeinheit und Sühne sind Werte, die man subsummieren kann. (Sie lassen sich alle wissenschaftlich abstützen, ich verzichte hier der Lesbarkeit und des Umfangs wegen auf Ausführung).
Rache ist buddhistisch und yogisch kein Weg – er vergiftet den, der sie hegt. Schutz ist wichtig. Wenn man in Staaten lebt, soll sich jeder, der sich in diesem Staat befindet, den Werten desselben verpflichtet fühlen, im Gegenzug darauf bauen können. Wenn also einer seine Freiheit aufgibt, um in einem Staat leben zu können, muss er sicher sein können, dass der Staat dafür sorgt, dass Gefahren aus dem Weg geräumt werden (nicht letal, nur unmittelbar spürbar). Sühne ist für mich das Zauberwort. Da wirkt Ursache-Wirkung mit. Was ich tue, hat Folgen. Und wenn ich mein Tun nicht kontrollieren kann, dann soll es Wirkungen haben, die das unkontrollierte Tun unter Kontrolle bringen.
Ich las Empörung, dass ein solcher Mensch studieren wolle. Wieso? Er ist ein Mensch. Er will lernen, will wachsen. Das ist toll. Das steht ihm als Mensch zu. Er soll seine Würde behalten dürfen. Aber soll nie mehr andere Menschen in ihrem Wachsen hindern dürfen. Das ist eine reine Folge auf sein Tun. Keine Rache. Jeder schafft sich seinen Spielraum, in dem er agieren kann. Ursache – Wirkung. Man weiss es vorher. Und ja, das behaupte ich: Man weiss es. Wenn man behauptet, es nicht gewusst zu haben, ist eine lebenslange Verwahrung eh angebracht. Wenn man es wusste, aber doch einfachen Neigungen nachgab, dann muss man die Folgen tragen.
Das gilt ja für jeden. Beim Einen ist es das Vanilleeis, er sucht die Kleider in der Zeltabteilung, beim Anderen ist es der Drang nach Mord, er soll sein Auskommen in der Zelle finden. Ich bin hart? Der Vergleich hinkt? Ich denke nicht, zumal es nur eine Metapher war:
Der Weg des geringsten Widerstands ist immer verlockend. Wer ihm nicht widerstehen kann, der soll nicht über die Folgen jammern. Er hat sie sich selber beschert. Wenn sie ihm gefallen: Super, weiter so. Wenn nicht: Ändere was. Und genau da zeigt sich dann halt die Schwere… nicht alles ist einfach mal so wieder gut zu machen. Man kann aber immer das Beste draus machen. Für sich. Das würde jeder wirklich Geläuterte tun. Dazu muss man ihn nicht schon prophylaktisch freisprechen für irgendwann.
Wie oft tun wir, was wir tun, weil es gut ist? Wie oft tun wir es, weil wir uns etwas davon erhoffen?
©Sandra Matteotti
Dass etwas gratis ist, heisst nicht, dass es nichts kostet.
©Sandra Matteotti
„Immer die Wahrheit, keine Lügen. Unter keinen Umständen.“
Diesen Spruch hörte ich grad in einer eigentlich sehr seichten Liebesschnulze. Aber ja, das wäre mein Wunsch zum Glück. Ich mag keine Lügen. Egal wie schwer die Wahrheit auch sein mag. Eine Lüge wiegt schwerer.
Thomas Mann sagte mal:
Eine schmerzliche Wahrheit ist besser als eine Lüge.
Das ist genau mein Motto. Bei der Wahrheit habe ich die Wahl, mich zu entscheiden. Und selbst wenn sie mich im ersten Moment wütend macht, traue ich mir zu, am Schluss in Ruhe den richtigen Schluss zu ziehen. Wenn mich aber wer belügt, weil a) den Ausbruch fürchtet und mir b) die sachliche Analyse nicht zutraut – dann ist es zwischen uns nicht weit her.
Wer mich belügt zweifelt meine Denkfähigkeit an (und da reagiere ich sehr heikel) und er stellt sich über mich – indem er mir nicht die Chance gibt, selber Stellung zu einer Realität zu beziehen, von der er weiss.
Wieso lügen wir? Sind Lügen wirklich je sinnvoll? Ich denke nicht. Ich bin gespannt, was ihr denkt!
Das Gute in unserer menschlichen Welt scheitert meist daran, dass Menschen es umsetzen sollen.
@Sandra Matteotti
Kleine Sorgen machen viele Worte, große machen stumm.
(Emanuel Geibel)
Gestern schaute ich eine Dok über einen ehemals gefeierten Pädagogen, der nun als pädophiler Vergewaltiger am öffentlichen Pranger steht. Der gute Mann kam irgendwann mal daher, redete, obwohl er im eloquent vertretenen Gebiet keine Abschlüsse oder sonstigen nachweisbaren Kenntnisse hatte, klug daher und wurde ernst genommen. Er trällerte öffentlich ein paar schlecht gereimte und lagerfeuerromantisch geklimperten Liedchen und spielte sich als grossen Pädagogen mit Durchblick und Herz für die Kinder auf, während er im Hintergrund denselben in die Hose griff. Da alles gut klappte, schrieb er ein paar Bücher, die zu Kassenschlagern wurden – Grundpfeiler der Pädagogik. Klappte ja so gut…
Eines seiner Opfer schrieb ein Buch. Der Fall flog auf, plötzlich war der Musterknabe ein Buhmann. Ein Grossteil seiner Opfer konnte mit dem Erlebten nicht umgehen, sie verfielen dem Alkohol und stärkeren Drogen. Ein paar Unbelehrbare finden, man könne ja immer noch selber entscheiden, was Erlebnisse mit einem machen, die Mehrzahl erklärt den einst hochgejubelten Pädagogen zum schwarzen Schaf der Nation (ich möchte nicht wissen, wie viele seiner ach so bahnbrechenden Erkenntnisse im heutigen Schulsystem federführend sind).
Nun könnte man sagen: Alles gut, man hat es aufgedeckt. Klar, die Opfer sind nun gefallen, rettet man wohl kaum mehr, aber immerhin kam es ans Licht. Was er tat, ist verjährt. Die Leben derer, die er zerstörte, sind im Eimer. Man wird das nicht mehr ändern können. Das ist traurig und sollte die Dringlichkeit zeigen, wieso Vergewaltigung keine Verjährung haben darf. Klar kann der Täter sagen, er hätte dazugelernt und sei nun an einem anderen Ort. Das Opfer hatte die Chance nicht immer. Und nein, es hat es nicht immer in der Hand, wie es mit dem Geschehenen umgeht. Gewisse Dinge übermannen, nehmen einem die Zügel aus der Hand. Wir sind nicht so willensbestimmt, wie wir gerne glauben würden. Würde diesbezüglich was geändert in der Gesetzgebung, hätte alles immerhin etwas Gutes gehabt – wenigstens für künftige Opfer.
Mich hat aber ein anderer Punkt verstört: Da waren Menschen rundherum. Und irgendwie schauten alle weg damals. Kann man machen, man verurteilt ja nicht gerne so schnell und ein etwas flaues Bauchgefühl ist noch kein Beweis. ABER: Sie rechtfertigten das Wegschauen noch heute. Versuchten es mit platten Sprüchen zu überspielen und verniedlichten ihre Rolle und was passierte. Amtsinhaber wollten plötzlich keine Amtspflichten mehr gehabt haben, gute Freunde redeten lieber über gemeinsame Fress- und Saufgelage als darüber, was der tolle Freund geleistet hat. Das eigene Wegschauen wird mit Handbewegungen weggewischt und mit hohlen Worten kleingeredet.
Für mich ist DAS eine Fortführung der Vergewaltigung. Klar verliert niemand gerne das Gesicht. Niemand steht gerne öffentlich hin und sagt: Ja, ich habe einen Fehler gemacht, ja, ich habe nicht hingeschaut, oder aber: Ja, ich WOLLTE es wohl nicht sehen. ABER: Wenn man es nun kleinredet, macht man das Opfer zum zweiten Mal zum Opfer. Man erkennt ihm seinen Opferstatus ab, indem man sagt: War alles nicht so schlimm, konnte ja keiner wissen. Und: Was keiner wusste, war quasi nicht da.
Es war da und man ahnte es. Man sah Unstimmigkeiten und hinterfragte im Stillen, liess aber alles laufen, weil alles andere a) Umtriebe gebracht hätte, und b) hätte unbequem werden können. Lieber ging man nett essen und trinken und jubelte auf den selbsternannten Superpädagogen.
Ich bin erschüttert. Unschuldige Kinder, die schon so Probleme mit der Welt hatten, wurden dem Löwen zum Frass vorgeworfen. Weil er so schön und überzeugend brüllte. Und man sah weg, wenn er sie verspeiste, tut es eigentlich noch heute. Um den eigenen Hals aus der Schlinge zu ziehen.
Wer darauf schielt, anderen zu gefallen, verfälscht den Blick.
©Sandra Matteotti