Gleiche unter Gleichen

Stell dir vor, es gäbe keine Länder mehr –
dass kann so schwer nicht sein.
Es gäbe nichts dafür zu töten oder sterben
und auch Religionen gäb es nicht.

Stell dir all die Menschen vor,
sie lebten in Frieden.

Da kannst nun sagen, ich sei ein Träumer,
doch: Ich bin nicht der einzige.
Und eines Tages bist du mit uns
und die Welt wird eine sein.

Stell dir vor, es gäbe keinen Besitz
Ich frage mich, ob du0s kannst.
Kein Grund für Neid oder Hunter,
die Menschen wären Brüder.

Stell dir die Menschen vor,
sie teilten sich die Welt.

Du wirst sagen, ich sei ein Träumer,
doch ich bin nicht der einzige.
Ich hoffe, eines Tages bist du mit uns
und wir leben in einer Welt, die eine ist.

Das sang John Lennon. Imagine (Übersetzung S.M.). Ein wunderbares Lied mit einer Vision. Die Vision von einer Welt, in welcher alle Menschen miteinander leben – nicht gegeneinander. Die Vision von einer Welt, in welcher die Menschen teilen, nicht einander wegnehmen. Die Vision von einer Welt, in der Friede herrscht.

Unter den Linden
Die Blätter der Bäume fallen
Die herrlichen Linden entlang,
In allen Farben und Formen
Bestreut ist der reizende Gang.

Ihr Blätter und Bäume und Menschen,
Verschieden in Farbe so sehr:
Ein Windstoss weht alles zusammen,
Man merkt keinen Unterschied mehr!

Das hat Friederike Kempner (1882 – 1904) gedichtet. Im Zentrum steht der Gedanke, dass die Menschen im Kern alle gleich sind, sie sind alle Menschen. Würden wir Menschen das erkennen, wäre die Welt eine friedlichere. Dann würden die Menschen die Welt teilen und sich gegenseitig Sorge tragen – als Gleiche unter Gleichen.

Literatur im Netz – 9. September 2017

Es ist wieder Samstag und ich möchte weitere 10 Artikel vorstellen, über die ich die Woche durch im Netz gestolpert bin. Allen gemeinsam ist, dass sie sich um Literatur im weitesten Sinne drehen.

Was Vielleser nicht gelesen haben

5000 Bücher seien das Maximum an Büchern, die man im Leben lesen kann. Dies das Ergebnis einer Untersuchung. 10 Vielleser gestehen hier, welche Werke sie bislang NICHT gelesen haben – und das aus verschiedenen Gründen.

Der Artikel: HIER

Frauenkrimis fördern

Die Mörderischen Schwestern finden, Frauenliteratur kriege zu wenig Aufmerksamkeit, weil die Jurys so zusammengesetzt seien, dass Männer besser portiert würden. Sie haben darum acht Frauenkrimis gewählt und stellen sie vor.

Der Artikel: HIER

Digitales versus analoges Lesen

Wie verändern die digitalen Möglichkeiten das Leseverhalten?

Der Artikel: HIER

Oskar Maria Graf

Seit 50 Jahren ist Oskar Maria Graf tot. In München findet noch bis am 5. November eine Ausstellung zu seinen Ehren statt.

Der Artikel: HIER

Augen auf bei der Verlagssuche

Da sitzt man nun und hat sein Buch geschrieben, nun bräuchte man nur noch einen Verlag. Gar nicht so einfach, den zu finden, zumal es in der Verlagsbranche durchaus schwarze Schafe gibt.

Der Artikel: HIER

Lesen macht süchtig

Früher galt Lesen als gefährlich, aber wenn ich von Rausch, Sucht und Schlafverzicht lese, scheint es in der Tat seine Tücken zu haben. Aber lest selber:

Der Artikel: HIER

Bachmann und Celan – eine nicht lebbare Liebe

Zwei Grössen der Literatur, zwei, die sich liebten, sich schrieben, ihre Liebe aber nicht leben konnten. Helmut Böttiger studierte ihre Briefe und kommt zum Schluss, dass die Liebe nicht alltagstauchlich gewesen sei.

Der Artikel: HIER

150 Bücher, die man gelesen haben muss

Ich bin ja grundsätzlich der Meinung, dass es kein Buch gibt, das man gelesen haben MUSS, aber natürlich ganz viel wunderbare, die ich als lesenswert und Bereicherung empfinde. Trotzdem finde ich Listen immer wieder spannend, da sie inspirieren und man sich dazu Gedanken machen kann.

Der Artikel: HIER

Iris Radisch zum Deutschen Buchhandlungspreis

„Der Buchhandlungspreis ist es eine Mischung aus Anerkennung und Förderung“ – und weil Buchhandlungen wunderbar sind und nicht genügend gewürdigt werden können, hier nochmals ein Artikel dazu.

Der Artikel: HIER

John Ashbery ist tot – ein Nachruf

Am 3. September starb der Lyriker John Ashbery.
«Wenn mir ein Gedicht gefällt, dann empfinde ich es. Es kümmert mich nicht sonderlich, was es bedeutet».
Ein schöner Nachruf in der NZZ.

Der Artikel: HIER

Ich setze auch diese Woche einen drauf:

Alex Capus über die Historie – und sein Schreiben

Ich habe ihn bei einer Lesung erlebt, die ich moderieren durfte. Ein spannender Mensch, ein offener Mensch, ein Mensch, der sich Gedanken macht. Wieso er kaum über Frauen schreibt? Wie genau er es mit der Geschichte nimmt?

Der Artikel: HIER

Tischsituation 2/12

September 2017

Schon wieder ein Monat vorbei – mein Monatsbild steht an. Ein Jahr lang soll man jeden Monat vom selben Ort/Gegenstand ein Bild machen und damit den Lauf der Zeit dokumentieren. Darum nun hier:

Die Tischsituation am 1. September

Die Platzbelegung durch die Bücher hat einige Male geändert über die Tage/Wochen, neue Schwerpunkte kamen dazu, Rezensionen wurden geschrieben, Bücher gelesen und gingen zurück ins Regal – andere gingen ungelesen oder nur angelesen zurück.

Was liegt aktuell da und wieso? (um nicht auszuufern werde ich nicht zu allem etwas schreiben)

Beginnen wir links unten:

  • Mohaefez, Rittiner & Gomez: Kitsune (Drei Mikroromane wunderbar illustriert von Rittiner und Gomez – wegen der Illustrationen musste ich es auch unbedingt haben und: Wirklich toll!)

Darüber liegen von unten nach oben:

  • Joan Didion: Wir erzählen uns Geschichten, um zu leben (Essays über die Aufbruchsstimmung im Amerika der 60er Jahre, über Joen Baez, John Wayne und andere – wollte ich unbedingt lesen, kam aber bislang nicht dazu und stelle es wohl nächstens ins Regal zurück)
  • Robert Gernhardt: Der letzte Zeichner /(Robert Gernhardt schreibt und zeichnet sich mit spitzer Zunge und Feder durch die Welt der Kunst – auch da kam ich bislang nicht dazu, etwas zu lesen)
  • Robert Gernhardt: Reim und Zeit (Gedichte – ich liebe Gedichte und ich liebe Robert Gernhardt)
  • Robert Gernhardt: Hier spricht der Zeichner (Wie ich schon sagte: Ich liebe Robert Gernhardt, hier haben wir Bildwitze, Cartoons, Bildergeschichten- und Gedichte)
  • Milne: Ich und DU, der Bär heisst Pu (Dazu muss man wohl nicht mehr sagen als nur: WUNDERBAR!)
  • Hans Traxler: Alpentrilogie (Traxler liebe ich auch – hier sind drei Bild-Romane in einem Band)ich neben Kant auf meiner Zugfahrt nach Thun dabei und habe mehrmals laut gelacht – mein Gegenüber schaute mich ganz erstaunt an J )

Der Stapel darüber besteht aus:

  • Hanna Frey: Es konnte mich nicht zerstören (Die Geschichte einer schweren Kindheit zwischen Alkohol, Pflegefamilien und Heimen)
  • Michael Fehr: Glanz und Schatten (Erzählungen eines Schweizer Autors in einer sehr eigentümlichen Sprache – leider habe ich noch viel gelesen, will ich aber sicher noch tun)
  • Emerson: Von der Schönheit des Guten (Betrachtungen und Beobachtungen, die ich immer mal wieder auszugsweise lese)
  • Roger Willemsen: Die Enden der Welt (will ich unbedingt lesen, komme aber nicht dazu – vermutlich geht es ihm bald wie Joal Didion, was aber nicht an den beiden Büchern liegt, sondern meiner aktuellen Stimmung geschuldet ist)
  • Rainer Maria Rilke: „Im ersten Augenblick“. Bildbetrachtungen (Herr Rilke schreibt über Bilder – immer mal schön, drin zu blättern der Texte und der Bilder wegen)

Rücken wir eine Position nach rechts:

  • Max Frisch: Fragebogen (ich habe ja immer mal wieder einen beantwortet, mache ich vielleicht mal wieder, drum liegen sie noch da)
  • Goscinny & Sempé: Le Petit Nicolas (mein Französisch-Lern-Projekt *hüstel)
  • Arezu Weitholz: Der Fisch ist ein Gedicht. Beste Fischgedichte (Der Name sagt schon alles – soll noch rezensiert werden)

Und noch eins nach rechts:

  • Jahrbuch der Lyrik 2015 (Einblicke in die aktuelle Lyrik – will noch rezensiert werden)
  • Meine beste Freundin. Geschichten, Gedichte, Briefe (wollte ich noch rezensieren, würde allerdings nicht wirklich berauschend. Ich hatte mir das Buch so schön vorgestellt und war dann eher enttäuscht… Es fehlt für mich an Gefühl, an rotem Faden, an… aber lassen wir das hier)
  • Theodor Storm: Wohin du gehst, wohin du irrst. Notwendige feine Gedichte (ich liebe Gedichte, ich lese Gedichte, man kann nie genug Gedichte haben – wird bald auch noch rezensiert, weil es einfach ein schönes Buch ist)
  • Henry David Thoreau: Wenn wir uns von unseren Träumen leiten lassen. Spitze Ungehorsamkeiten (Der Titel verlockt, nicht? Ging mir eben auch so, drum liegt es hier und will noch gelesen werden)
  • Frank Berzbach, Saskia Wragge: Die Sprache der Schuhe (Toll illustriert, schön beschrieben – was uns Schuhe zu sagen haben – werde ich bald noch rezensieren)

Wir gehen weiter nach rechts:

  • T.A. Hoffmann, Lisbeth Zwerger: Der Nussknacker (Ich mag Hoffmann, ich mag illustrierte Bücher, die Kombination hier ist wunderbar.)
  • Antje Herzog: Lampe und sein Meister Immanuel Kant (war natürlich ein Muss für mich – und es ist wirklich ein wunderbares Buch, das mir die Fahrt nach Thun diese Woche enorm verkürzt hat)
  • Graham Greene: Der dritte Mann, illustriert von Annika Siems (wie schon gesagt, liebe ich illustrierte Bücher, ich bin also gespannt, denn das habe ich noch vor mir)
  • Hermann Hesse: Kinderseele (eine autobiographische Erzählung von Hermann Hesse über seine Kindheit, sehr interessant illustriert von Marie Wolf – will ich noch rezensieren)
  • Mehrdad Zaeri: Kluge Frauen sind gefährlich. Aphorismen von Jane Austen bis Katharina die Grosse (ganz toll illustriert)
  • Laozi: Daodejin, übertragen von Jan Philipp Reemtsma
  • Catherine Krahmer: Kollwitz (Die Biographie wollte ich unbedingt lesen, kam aber noch nicht dazu)
  • Peter Jenny: Notizen zur Fotogestaltung. Findet Sie der Zufall? (Das Buch will dazu anregen, in den eigenen vier Wänden auf Fotosafari zu gehen – ich bin gespannt, kam noch nicht dazu, es anzusehen)

Und zu guter Letzt:

  • Von Hopper bis Rothko. Amerikas Weg in die Moderne (ein wunderbarer Bildband – ich werde ihn bestimmt bald noch rezensieren)
  • Kollwitz – Dix – Grosz. Kriegszeit (auch das ein wunderbarer Bildband, den ich noch rezensieren werde)
  • Kunstmuseum Basel: Der verborgene Cezanne (Cezannes Skizzenbücher erstmals so ausführlich vorgestellt – die Ausstellung läuft noch, ich hoffe, ich schaffe es. Aber: Der Bildband ist toll, wirklich einfach nur schön!)
  • Christoph Niemann: Words (ich habe kürzlich eine Doku über Christoph Niemann gesehen und da kam dieses Buch vor – gefährlich. Aber: Wirklich witzig: Um die Ecke gedacht und gezeichnet)

Fast hätte ich die Mitte vergessen:

  • Chris Riddell: A Doodle a Day (ein wirklich witziges Buch, das zum täglichen Doodeln anregen will)

2

Das war meine Tischsituation für den September – ich bin gespannt, wie das alles im Oktober aussieht.

Wozu Lyrik?

Ich atme

Ich atme aus,
ich atme ein.
Nehme mich mit,
einfach zu sein.

Ich atme ein,
ich atme aus.
Halte nichts fest,
lass alles raus.

Ich atme aus,
ich atme ein.
Lasse die Ruhe in
mich hinein

Ich atme ein,
Ich atme aus.
Fühle mich in mir
ganz zuhaus’.

©Sandra Matteotti

Ab und an ist das Leben nicht einfach. Ab und an bürdet es uns mehr auf, als wir tragen können. Ab und an sieht man vor lauter Bäumen den Wald nicht mehr und was man sieht, ist doch nur die Spitze des Eisbergs. Ab und an… bleibt nur noch eines: Tief durchzuatmen. Innezuhalten. Bei sich zu sein.

Wozu Lyrik? Jeder kennt wohl die meist holprigen Gedichte zu Geburtstagen und anderen Festlichkeiten. Mit Lyrik verbindet man daneben sonst nur die öden Stunden in der Schule oder aber das tödliche Auswendiglernen – alles dazu tauglich, sich die Lyrik ein für alle Mal zu verderben.

Wozu also Lyrik? Wir haben so viele Probleme auf der Welt, es gibt so viel Wichtiges. Gedichte gehören da sicher nicht dazu. Gedichte bringen nicht den Frieden auf die Welt. Sie bekämpfen kein gefährliches Regime. Sie bringen die geliebten Verstorbenen nicht zurück und lösen nicht die Alltagsprobleme. Sie sind – so bei Licht betrachtet – zu nichts gut. Und das ist gut so. Und doch sind sie zu was gut. Und das ist noch besser.

Gedichte lassen innehalten. Sie halten für einen Moment die Zeit an und lassen uns eintauchen. Sie nehmen uns mit auf eine Reise hinein in Worte und Bilder. Sie lassen uns fühlen und erkennen. Sie geben Ruhe. Für diesen Moment. Und damit ein Aufatmen. Ein Durchatmen.

Deshalb lese ich gerne Gedichte. Und deswegen schreibe ich sie. Immer dem Leben entlang. So heisst auch mein Gedichtband (HIER). Verglichen mit Jazzmusik bin ich wohl nicht der improvisierte Wildjazzer, eher so der Swinger, Easy Jazzer oder dem Dixieland Zugewandte. Drum ende ich mit einem Lied.

 

Literatur im Netz – 26. August 2017

Es ist wieder Samstag und ich möchte weitere 10 Artikel vorstellen, über die ich die Woche durch im Netz gestolpert bin. Allen gemeinsam ist, dass sie sich um Literatur im weitesten Sinne drehen.

Bücher im Café

Der Kaffeehaussitzer liest gerne in Kaffees – der Name verrät es schon –, liest Bücher und bloggt darüber. Er hat Karla Paul ein Interview dazu gegeben

Der Artikel: HIER

Mit Adam Zagajewski durch Krakau

Der wohl wichtigste polnische Lyriker zeigt seine Heimat Krakau.

Der Artikel: HIER

Äsops Fabeln

Tierfabeln, die unterhalten, dabei aber eine tiefere Botschaft mit sich bringen – Weisheiten in Geschichten verpackt, damit der Leser etwas fürs Leben lernt.

Der Artikel: HIER

Ägypten in Zeiten des Umbruchs – eine Schriftstellerin erzählt

Die Autorin Mansura Eseddin erzählt über Ihre Heimat, die politische Situation und die Funktion von Literatur für sie.

Der Artikel: HIER

Wenn Literatur Brücken baut

Das Literaturfest »Poetische Quellen« in Bad Oeynhausen und Löhne sowie die »Sarajevoer Poesietage« wollen in Zukunft zusammenarbeiten. Der Autor Dzevad Karahasan hat daran massgeblichen Anteil und er spricht darüber.

Der Artikel: HIER

Sketchnotes – Notizen aufgepeppt

Wer genug hat von den ewig gleichen langweiligen Notizen, für den gibt es Sketchnotes. Man muss dafür nicht Picasso sein, und: Man kann es lernen. Zum Beispiel mit dem Buch hier.

Der Artikel: HIER

Die Interior-Design-Welt der Buchblogger

Buchbloggern scheint es nicht mehr so sehr um Literatur zu gehen, sondern um die ästhetische Präsentation des Leseerlebnisses.. Habe ich bei Instagram genauso gefühlt und bewege mich drum ein wenig weg da. Was denkt ihr dazu??

Der Artikel: HIER

Buchblog-Award

Welcher Buchblog hätte einen Award verdient? Es winken Preise.

Der Artikel: HIER

Kindern Lesefreude vermitteln

In Wien gibt es im Wiener Allerhgeiligenpark eine Leseaktion. Unter dem Motto „Wer sich auf die Decke setzt, ist willkommen“ soll Kindern Freude am Lesen vermittelt werden.

Ein Projekt, das man vielleicht auch an anderen Orten starten könnte?!

Der Artikel: HIER

Der Zeichner und Autor Hans Traxler im Gespräch

Jeder kennt sie wohl, die Zeichnung, die aus Helmut Kohl eine Birne machte. Ihr Schöpfer erzählt, wie er auf die Idee kam.

Der Artikel: HIER

Auch heute wieder eine Zugabe:

Max und Moritz – wer kennt sie nicht?

Ein Artikel über die Geschichte des Comics, die natürlich auch Max Buschs „Max und Moritz“ ins Visier nimmt.

Der Artikel: HIER

Vitali Konstantinov: FMD (Rezension)

Leben und Werk von Dostojewski

Mit diesem Buch gehen mir zwei Träume in Erfüllung: meinen Lieblingsschriftsteller zu illustrieren und mich ausgiebig mit dem Genre Graphic Novel zu beschäftigen.

Fjodor Dostojewski, einer der bedeutendsten russischen Schriftsteller, durchlebte ein bewegtes Leben, das sich selber wie ein Roman liest: Kindheitstrauma, Verlust der Mutter, vom Vater verordneter Beruf statt Schriftstellerlaufbahn, Verhaftung und Straflager, Spielsucht und Alkohol, Schulden, um nur einige Punkte daraus zu nennen. Eines aber verfolgte er trotz allem immer: Sein Schreiben. Entstanden sind so all die grossartigen Werke der Weltliteratur: Schuld und Sühne, Der Spieler, Der Idiot, Die Brüder Karamasow und viele mehr.

Vitali Konstantinov verbindet in seiner Graphic Novel FMD Leben und Werk des grossen Literaten auf eine wunderbare Weise. In dichten Tuschezeichnungen arbeitet er sich dem Leben Dostojewiskis entlang, illustriert die wichtigen Punkte in diesem und ordnet die einzelnen Werke mitsamt illustriertem Inhalt in dieses ein.

Ich entdecke Dostojewski immer wieder für mich, bewundere ihn als einen grossen Schriftsteller und Sprachkünstler, als einen Präparator der menschlichen Seele und auch als einen unbeirrt unbeugsamen Freiberufler.

Wer denkt, in nur 80 Seiten könne kaum viel drin stehen, täuscht sich. Durch die ineinander übergehenden und sich gegenseitig ergänzenden Bilder und Texte zum Leben und Werk Dostojewiskis entsteht eine grosse Dichte an Inhalten. Romanzitate, Stellen aus Briefen und Tagebüchern, die Konstantinov selber übersetzt und quasi als Collagen in die Bilderwelt integriert hat, liefern eine Fülle von Informationen und Einblicken. Entstanden ist so ein wahres Kunstwerk von einem Buch, das man mehr als einmal lesen kann und muss, um alles zu sehen und aufzunehmen.

Fazit:
Ein wunderbar dichtes und grossartig illustriertes Buch über das Leben und Schaffen Dostojewskis. Absolut empfehlenswert.

Vitali Konstantinov
Vitali Konstantinov, 1963 geboren bei Odessa, Ukraine, studierte Kunst und Architektur in Russland, Grafik, Malerei und Byzantinische Kunstgeschichte in Deutschland. Er unterrichtete Buch illustration u. a. an der Hochschule für Angewandte Wissenschaften in Hamburg. Seine Bücher erhielten zahlreiche Preise, u. a. die Auszeichnung ‚Schönstes deutsches Buch‘ von der Stiftung Buchkunst für Seltsame Seiten.

Ein Interview mit Vitali Konstantinov: HIER

Angaben zum Buch:
Gebundene Ausgabe: 80 Seiten
Verlag: Knesebeck Verlag (12. Oktober 2016)
ISBN-Nr: 978-3868738506
Preis: EUR 22 / CHF 31.90
Zu kaufen in Ihrer Buchhandlung vor Ort oder online u.a. bei AMAZON.DE und BOOKS.CH

Dem Leben entlang – mein Buch

lebensatem
leben als dichten
wenn rhythmus und reim atmen
im sein

welten bestehen
als verse nur, zeilen in moll und
in dur

dasein in worten
und bildern aus klang von innen
heraus

Letzten Donnerstag klingelte es an der Tür: Der Postbote brachte ein Paket. Nichts ahnend packte ich auf und dann hatte ich es in der Hand: Mein Buch.

Ich habe lange überlegt, ob ich es bei einem Verlag publizieren will oder als Selfpublisher. Ich hatte auch zwei Zusagen von kleinen Verlagen, habe mich dann aber doch fürs Selfpublishing entschieden. Und da war es also: Meine Gedichte zwischen zwei Buchdeckeln, alles selber gestaltet mit einer meiner Zeichnungen als Titelbild. Ein wunderbares Gefühl, das eigene Buch in den Händen zu halten.

IMG_3091

Sonst stelle ich immer andere Bücher vor, dieses Mal mein eigenes.

Meine Gedichte fangen da an, wo das rationale Denken anstösst, weil es die richtigen Wörter nicht mehr findet. Sie hangeln sich dem Leben entlang und tragen nach aussen, was innen passiert, was vorgeht, sich dreht, weiter geht, einen auch zurück lässt: Ahnungslos, haltlos, hilflos, aber immer suchend, staunend, zweifelnd, sich freuend oder auch trauernd.

Meine Gedichte sind Bilder des Lebens in Klänge gepackt, sie sind der pulsierende Atem des Lebens im Rhythmus der Sprache.

Ich bewege mich in der Sprache durchs Leben, schaue hin, gehe tief, suche, finde, schreibe. Zuerst ist die Idee, dann der Rhythmus, es finden sich die Worte. Die Form folgt dem Inhalt, sie ist nie beliebig, sondern die passende Vase für die Blumen der Sprache.

Ich will verstanden werden, weswegen ich nie die Sprache in möglichst gesuchte Wendungen presse. Ich gehe durchs Leben, immer mit einem Fuss auf dem Boden und einer Hand zum Himmel gestreckt. So sind auch meine Gedichte.

Nacht
Aufgewacht,
an dich gedacht
Kaffee gemacht
die Nacht bedacht
vor Glück gelacht
den Tag verbracht
die Sehnsucht wacht
nach dieser Nacht

Das Buch kann man hier kaufen:

Bei mir – wenn gewünscht mit Widmung – via Mail: HIER
Bei Epubli: HIER
Bei Amazon: HIER

Literatur im Netz – 19. August 2017

DSC_0013Es ist wieder Samstag und ich möchte weitere 10 Artikel vorstellen, über die ich die Woche durch im Netz gestolpert bin. Allen gemeinsam ist, dass sie sich um Literatur im weitesten Sinne drehen.

Ein Interview mit Affinity Konar

Affinity Konars Roman „Mischling handelt vom Schicksal der Zwillingsschwestern Perle und Stasia, die 1944 nach Auschwitz deportiert und dort zu Mengeles Versuchsopfern werden.

Der Artikel: HIER

Martin Suter im Interview

Martin Suter hat auf Stichworte reagiert und plaudert aus dem Nähkästchen zu frühen Erinnerungen, Reisen, Beziehungen.

Der Artikel: HIER

Nele Neuhaus im Gespräch

Die bekannte Krimiautorin Nele Neuhaus erzählt über die Angst vor dem weissen Blatt Papier, wie sie mit den Verrissen ihrer Bücher durch Denis Scheck geht und über Krimis allgemein.

Der Artikel: HIER

Bolivianische Bücher und Literatur

Ein Artikel über die Lage der bolivianischen Literatur – Verlage, Autoren, Hoffnungen

Der Artikel: HIER

Goethes Faust – kurz und knapp

Für all die, deren Schulzeit schon ein bisschen zurück liegt und die die Handlung von Goethes Faust vergessen haben: Eine Zusammenfassung.

Der Artikel: HIER

Ausstellung: Grosser Stoff in kleiner Schale

Bücher im Kleinstformat lagern im Magazin des Mainzer Gutenberg-Museums. Ein Lesevergnügen wird das wohl kaum mit Lupe und Pinzette, aber süss anzuschauen sind sie allemal.

Artikel: HIER

Ausstellung: Kafka. Der ganze Prozess

Das fand ich nicht, das möchte ich einfach jedem nochmals ans Herz legen, der Kafka mag – die Ausstellung dauert noch bis am 28. August. Gezeigt wird das 100 Jahre alte Manuskript von Kafkas Roman „Der Prozess“.

Der Artikel: HIER

Auf den Spuren Lessings

15 Orte, an denen Gotthold Ephraim Lessing gewesen ist – Eine Literaturreise, die beim Lessing Museum in Kamenz beginnt und in Braunschweig endet.

Der Artikel: HIER

Der deutsche Buchpreis 2017

Von Jahr zu Jahr gibt es mehr kritische Stimmen zum deutschen Buchpreis, die Auswahlkriterien, Themenwahl sowie die Geschlechterverteilung bei den Autoren werden heiss diskutiert. Hier einige Gedanken dazu sowie die diesjährige Longlist.

Der Artikel: HIER

Wenn die Regale zu voll werden

Wer gerne liest, kennt das Problem: Die Regale platzen aus allen Nähten, Bücher müssen weg. Was läge näher, als ein neues Zuhause für sie zu suchen? Tipps und Tricks, wie man gebrauchte Bücher am besten online verkaufen kann.

Der Artikel: HIER

Ich weiss, die 10 sind eigentlich voll, aber den hier wollte ich euch nicht enthalten:

Lesen als Medizin

Als hätten wir das nicht schon immer gewusst: Bücher tun gut und sie können mitunter auch helfen.

Der Artikel: HIER

Roger Willemsen (*15. August 1955)

WillemsenEr reiste gerne. Am liebsten im Zug. Einen Führerschein besass er nie. Das Reisen war insofern nie eine Qual, als die Destinationen seinen Interessen geschuldet waren und Interessen hatte er viele. Wie gerne lasen wir von seinen Reisen, wie gerne gaben wir uns seinen Beschreibungen hin, die mit einer Leidenschaft daher kamen, die in uns das Interesse an Dingen weckte, das wir nie gehabt hätten sonst. Und hatten wir es gehabt, wussten wir nach der Lektüre, wieso.

Kürzlich sah ich im TV eine Wiederholung einer alten Sendung, ein Interview mit Roger Willemsen. Er hatte ein unglaublich gewinnendes Wesen. Nicht weil er es drauf anlegte, weil er bei allem, was er sagte, ganz er war und immer mit Begeisterung sprach von dem, was er tat, dachte, wollte. Er war ein interessierter Mensch, er wollte hinter die Dinge sehen, er wollte die Dinge erleben, über die er schrieb. Und er reiste hin. Im Zug. Er verstand es, dieses Interesse in seinen Texten lebendig werden zu lassen, er verstand es, seine Leser und Zuhörer mitzunehmen auf die Reisen.

Er war ein unglaublich belesener, unglaublich intelligenter Mensch. Er hat das nie zur eigenen Profilierung genutzt, aber er konnte beim Schreiben aus dem Vollen schöpfen. Und das spürte man beim Lesen. Und wenn man ihn erlebte, merkte man, dass es echt ist, dass er echt ist.

Geboren wurde er in eine gebildete und kunstinteressierte Familie, der Vater war Kunsthistoriker, Maler und Restaurator, die Mutter in ostasiatischer Kunst bewandert. Das mag seinen Weg vorgespurt haben. Dass die Familie keinen Fernsehen hatte, er täglich einige Hundert Seiten zum Zeitvertreib lesen „musste“, hat wohl nicht geschadet. Und er gab alles wieder:

„Ich vermittele sehr gerne, versuche Dinge aufzubereiten, reichere sie durch Enthusiasmus an, sonst bleiben sie meistens unbelebt.“

Heute würde er 62 Jahre alt. Zum Glück bleiben seine Bücher, die in seinem Sinne weiter wirken.

Max Frisch: Fragebogen IV

Vor einiger Zeit startete ich mit dem ersten Fragebogen von Max Frisch Fragebogen (HIER), der zweite folgte (Thema Ehe: HIER), dann der dritte (HIER) – wir kommen zur vierten Runde, das Thema ist dieses Mal die Hoffnung. Hier ist auch wieder nur eine Auswahl aus den Fragen des Fragebogens, den ganzen findet ihr im am Schluss genannten Buch.

Fragebogen IV

  1. Wissen Sie in der Regel, was sie hoffen?

Meistens schon. Ich bin aber nicht immer sicher, ob es auch gut ist, wenn es eintrifft.

  1. Beneiden Sie manchmal Tiere, die ohne Hoffnung auszukommen scheinen, z. B. Fische in einem Aquarium?

Mit Fischen habe ich keine Erfahrung. Ich beneide ab und an meinen Hund um sein Leben, es muss sehr entspannt und schön sein – so wirkt er auf alle Fälle meistens. Hoffnungen hat er aber durchaus, wie mir scheint. Immer nach dem Abendessen hofft er ganz offensichtlich auf einen Knochen für sich. Und den kriegt er dann auch meistens, da er in seiner hoffnungsvollen Haltung (und vor allem seinem Blick aus Knopfaugen) unwiderstehlich aussieht.

  1. Welche Hoffnung haben Sie aufgegeben?

Wirklich aufgegeben wohl keine – zumindest keine, die ich noch als wünschenswert erachte, wenn sie eintreffen würde. Ich male mir nur die Chancen auf Erfolg ab und an verschwindend klein aus, aber: Die Hoffnung stirbt trotz allem zuletzt.

  1. Kann Hass eine Hoffnung erzeugen?

Das wäre in meinen Augen keine Hoffnung, sondern ein Rachegedanke.

  1. Hoffen Sie angesichts der Weltlage: a) auf die Vernunft? b) auf ein Wunder c) dass es weitergeht wie bisher?

Weder noch. Am ehesten hoffe ich auf ein zunehmendes Bewusstsein, was wir tun, auf mehr Einsicht, dass keiner allein überleben kann, dies nur im Miteinander geht, und auf mehr Menschlichkeit.

  1. Können Sie ohne Hoffnung denken?

Hoffnungslosigkeit ist ein sehr lähmendes Gefühl. Da fällt mitunter alles schwer, auch das Denken. Hoffnungslosigkeit kann aber auch das Resultat von zu viel Denken sein. Wenn man in einer Abwärtsspirale denkt, mögliche negative Folgen ausmalt und alles in düstere Farben kleidet, führt genau dieses Denken zur Hoffnungslosigkeit. Vielleicht ist es dann und wann sogar sinnvoll, mit dem Denken aufzuhören und sich mal abzulenken. Das kann vieles sein: In die Natur gehen, zeichnen, lesen, tanzen, singen – alles, was hilft, den Kreislauf der Gedanken zu unterbrechen. Und dann, wenn wieder Hoffnung da ist, langsam und behutsam wieder zu denken beginnen.

  1. Was erhoffen Sie sich von Reisen?

Neue Eindrücke, Inspirationen, Anreize – aber auch: Eine Auszeit, Ruhe für mich, mal dem Alltag entkommen.

  1. Wenn Sie jemand in einer unheilbaren Krankheit wissen: machen Sie ihm dann Hoffnungen, die Sie selber als Trug erkennen?

Nein, das fände ich nicht richtig. Grundsätzlich würde ich mit ihm über andere Themen sprechen als über seine Krankheit, da er diese ja selber kennt. Wenn er aber darüber sprechen will, dann würde ich ihm zuhören und versuchen, auf ihn einzugehen.

  1. Was erwarten Sie im umgekehrten Fall?

Dasselbe. Ich hasse Lügen, ich hasse Beschwichtigungen oder Schönfärberei.

  1. Muss eine Hoffnung, damit Sie in ihrem Sinn denken und handeln, nach Ihrem menschlichen Ermessen erfüllbar sein?

Wenn eine Hoffnung nur auf Erfüllung eines Zieles ausgerichtet ist, das Handeln und Denken nur Mittel zum Zweck ist dahin, dann wohl kaum. Allerdings erachte ich solche Ziele und Hoffnungen als wenig sinnvoll. Wenn einer nur schreibt, weil er reich werden will, nur malt, weil er umjubelt werden will, selber aber nicht gerne schreibt oder malt, dann sollte er wohl besser damit aufhören, wenn er denkt, es eh nie dahin zu schaffen. Wieso sich vergebens quälen? Wenn man aber gerne malt und schreibt, dabei klar auch mal denkt, es wäre schön, das würde mal jemandem Freude bereiten, dann wird man auch weitermachen, wenn das nie eintritt. Gauguin hätte kein Bild gemalt sonst, Fontane hätte das Schreiben beendet, zu gross waren seine Zweifel oft, Kafka wollte sogar alles verbrennen… er hat es also geschrieben, obwohl er nicht an den Erfolg glaubte. Langer Rede kurzer Sinn: Ich würde keinen Weg gehen wollen, nur um ein Ziel zu erreichen. Wenn ich aber einen Weg mag, gehe ich ihn auch, wenn das Ziel unerreichbar scheint.

  1. Hoffen Sie auf ein Jenseits?

Ich hoffe nicht, dass es das gibt! Irgendwann muss mal fertig sein.

Vielleicht regen euch die Fragen ja auch an? Wenn ihr mitmachen wollt, würde ich mich sehr freuen, wenn ihr mir den Link zu eurem Beitrag in den Kommentar schreibt und/oder diesen Beitrag hier bei euch verlinkt. #FrischsFragebogen

Zum Autor
Max Frisch
Max Frisch (1911-1991), einer der bedeutendsten deutschsprachigen Schriftsteller des 20. Jahrhunderts, konnte nicht nur mit dem Wort etwas erschaffen: Er arbeitete auch erfolgreich als Architekt. Über journalistische Arbeiten und erste literarische Versuche fand er schließlich seinen eigenen Stil als Autor. In seinen Essays, Erzählungen, Hörspielen, Dramen und Romanen war er nicht nur ein großer Literat, sondern auch ein streitbarer Humanist. Sein kritischer Geist rieb sich an seiner Schweizer Heimat ebenso wie an Demagogen in aller Welt – um doch anlässlich seines 75. Geburtstags ernüchtert festzustellen: „Am Ende der Aufklärung steht das goldene Kalb.“ Bekannt wurde er u. a. mit den Romanen „Stiller“, „Homo Faber“ und „Sein Name sei Gantenbein“ sowie Theaterstücken wie „Andorra“ und „Triptychon“.

Angaben zum Buch:
FrischFragebogenTaschenbuch: 96 Seiten
Verlag: Suhrkamp Verlag (24. August 1998)
ISBN: 978-3518394526
Preis: EUR 6 / CHF 9.90

Online zu kaufen in jeder Buchhandlung vor Ort oder online u. a. bei AMAZON.DE oder BOOKS.CH

Literatur im Netz – 12. August 2017

BuchIch werde neu jeden Samstag 10 Artikel hier vorstellen, über die ich die Woche durch im Netz gestolpert bin. Allen gemeinsam ist, dass sie sich um Literatur im weitesten Sinne drehen.

„Uncreative Writing“

Schreibt ab, denn es ist alles schon geschrieben. Dies verkürzt gesagt die These des US-Autors und Literaturdozenten Kenneth Godsmith. Hier ein Interview mit Swantje Lichtenstein, die sein Buch „Uncreative Writing. Sprachmanagement im digitalen Zeitalter“ zusammen mit Hannes Bajohr übersetzt hat. Der Artikel: HIER

Was denkt ihr dazu? Ist diese Form von Literatur eine analoge Geschichte zu Collagen und damit eine moderne Form von Literatur?[1] Oder doch nur Plagiat?

150 Jahre gelbe Bändchen

Wer kennt sie nicht, die kleinen gelben Büchlein? Reclams Universal-Bibliothek hat es sich zum Programm gemacht, grosse Literatur in kleinen und erschwinglichen Büchern zu verlegen und damit die Leseerinnerungen von Schülern massgeblich mitgeprägt. Der Artikel: HIER

Buchhandlungen als Glücksorte

Der Autor Arnold Stadler ist überzeugt: Buchhandlungen braucht die Welt, denn da wohnt das Glück. Recht hat er! Der Artikel: HIER

Lesen ist gesund

Das war uns natürlich schon lange klar, aber hier kann man es nochmals detailliert nachlesen und hat sogar noch eine wirklich wunderbare Illustration dazu. Der Artikel: HIER

Lesesucht – es gibt schlimmeres

Sechs Süchtige erzählen davon, was sie lesen, wie sie lesen, wo sie lesen, wieso sie lesen – und überhaupt. Der Artikel: HIER

Jeder kann Autor sein

Wer schon immer mal ein Buch schreiben wollte, aber nicht weiss, wie das geht: 30 Schreibtipps von Autoren. Der Artikel: HIER

Auch Satzzeichen spielen eine Rolle

Wie gerne vergisst man mal ein Komma oder setzt Anführungszeichen falsch? Satzzeichen tragen aber durchaus zum besseren Lesen und vor allem zum richtigen Verstehen bei. Der Artikel: HIER

Wie überarbeite ich mein Manuskript?

Tipps und Tricks für die, welche eine Geschichte, einen Text geschrieben haben und diesen nun überarbeiten wollen. Der Artikel: HIER

Der Verleger Egon Ammann ist tot – ein Nachruf

Er war ein Liebhaber der Literatur, einer, der sich immer wieder mit Enthusiasmus für die Literatur einsetzte. Der Artikel: HIER

Tatort-Autoren plaudern aus dem Nähkästchen

Woher nehmen die Autoren des Tatort-Krimis ihr Wissen? Wen fragen sie, wenn sie mal anstehen? Worauf kommt es an beim Schreiben? Der Artikel: HIER

______________

[1] Wobei: Ganz neu ist es ja nicht, schon Thomas Mann wandte eine Technik an, die man Montage-Technik nannte, Nietzsche sogar noch mehr: Wenn man seine Bücher analysiert, kann man ganze Abschnitte finden, die er aus anderen Werken abgeschrieben hat.