Alles hat seine Zeit

Vom Umgang mit den eigenen Wünschen

Philosophische Praxis

Freddie Mercury sang einst:

I want it all,
I want it all,
I want it all,
and I want it now.

Das Prinzip kann man bei Kindern gut beobachten, die sich etwas in den Kopf gesetzt haben und es dann haben wollen, um jeden Preis. Jedes Mittel ist ihnen recht, es zu kriegen: Die Mittel reichen vom flehenden Augenaufschlag über Tränen bis hin zu den Tobsuchtsanfällen gepaart mit Beschimpfungen gegen den, der dem gewollten Glück im Wege steht.

Man muss im Alter allerdings nicht mal so weit zurückgehen, um dieses Phänomen zu sehen: Es ist auch bei Erwachsenen durchaus noch vorhanden. Die Regeln des gesellschaftlichen Miteinanders haben zwar die extremsten Auswüchse der Mittel als nicht einsetzbar qualifiziert (nicht alle befolgen solche Regeln und nicht immer zu hundert Prozent), aber dass man das, was man will, gleich will und komplett, das liegt wohl in der Natur des Wollens. Wieso warten? Wieso…

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1 Comment

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  1. Wenn man etwas möchte, sucht man – auch kindgerecht – Wege, wenn nicht, Argumente. Und beides eben auch, wenn man sich etwas ganz fest vorgenommen hat. Ist aber für mich beides ok.

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