Wie die Multis Kunden locken

Die Migros macht’s schon lange. Sie gibt Leckerli für brave Kunden, zieht diese mit Geschenkversprechen an. Mal sind es Einklebbücher, dann überdimensionale Tic Tacs, nun sind es Minieinkaufskörbchen. Wozu man sie braucht? Nach der ersten Freude für die nächste Müllabfuhr.

Aber: Es zieht. Die Menschen sehen

„Ich kann was kriegen, wenn ich kaufe, also kaufe ich, damit ich es kriege.“

Der wollende Mensch sieht ganz viele Gründe für das Haben-Wollen, nur: Es gibt eigentlich keinen sinnvollen. Man kann das Teil nicht brauchen. Damit nun all die Haben-Wollenden Minikörbchen kriegen können, zahlt jeder Verbraucher ein Plus an Einkaufspreis an jedes Produkt. Dieses Plus finanziert die Minikörbchen und die Werbeaktionen.

Würde sich jeder Kunde fragen, wozu er das Körbchen bräuchte, käme keiner mehr kaufen, um ein Körbchen zu kriegen. Es würden alle sparen: an Einkaufspreis, an Abfallsäcken, an Ressourcen, die für das Körbchen draufgehen.

Aber eben: So funktioniert der Mensch nicht. Das weiss die Migros.

2 Gedanken zu “Wie die Multis Kunden locken

  1. Die Migros hat hier eine kleine Kette von Läden übernommen. Dort war ich schon als Kind einkaufen. Die Läden heißen immer noch so, weil die Kunden nicht wissen, dass alles an die Migros ging. Jetzt gibt es Rabattkarten, die bei jedem Einkauf vorgeschaltet werden, für ein paar lausige Cent. Und die Migros? Hat Namen, Datum, Einkaufsliste usw. um die Kunden besser steuern zu können, und natürlich die Warenströme. Böse Migros. Böser Geiz. Machen übrigens fast alle im geizigen Deutschland.

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