Arno von Rosen – Nachgefragt

vonRosenArnoIch denke, jeder hat das Potential, ein böser oder ein guter Mensch zu sein, es ist nur die Frage, was wir morgens vor dem Spiegel entscheiden, zu sein.

Arno von Rosen hat sich die Zeit genommen, mir ein paar Fragen zu seinem Schreiben und seinem  Roman „Der Bestseller Ölprojekt Glacier Aurum“ zu beantworten.

 

Wer sind Sie? Wie würden Sie Ihre Biographie erzählen?

Biographien sind immer eine schwierige Angelegenheit, wenn man sie selber erzählen soll, denn jeder Mensch neigt dazu, sich selbst zu erhöhen. Ich versuche es kurz und präzise zu halten. Mein Familienstammbaum geht bis in das Jahr 1279 zurück und es befanden sich einige illustre Vorfahren unter meinen Ahnen. Ich wurde 1964 in Uelzen/ Niedersachsen geboren, und bin dort und in Marburg aufgewachsen. Mit 17 Jahren habe ich mein Elternhaus verlassen und so ziemlich alles gemacht, was einem die Miete bezahlt. Ob Portraitzeichnungen, Speisekarten, Messedekorationen, Schaufenstergestaltung, aber auch Kurierfahrer oder Fabrikarbeiter. Mit Mitte 20 war ich schon Vater und habe mein Vagabundenleben mit einer kaufmännischen Ausbildung auf stabilere Füße gestellt. Später verkaufte ich Edelkarossen eines Stuttgarter Unternehmens oder habe Veranstaltungen weltweit geplant und durchgeführt, eigentlich der beste Job meines Lebens bis dato. Danach vergingen noch Jahre als Unternehmensberater in Europa, von England über Österreich bis nach Polen, bevor ich mich 2007 mit einer eigenen Firma selbstständig gemacht habe, welche ich noch heute betreibe.

 

Wieso schreiben Sie? Wollten Sie schon immer Schriftsteller werden oder gab es einen Auslöser für Ihr Schreiben?

Das ist jetzt bestimmt ein Klischee: Ich habe schon früh angefangen, Liedertexte, Gedichte und Kurzgeschichten zu verfassen, aber ich wollte nie, dass jemand sie liest. Deshalb habe ich auch aufgehört, meine Zeichnungen zu verkaufen. Ich kann mich schwer von meinen Arbeiten trennen oder diese in die Öffentlichkeit zerren. Mein erstes richtiges Buch habe ich in den 90ern verfasst, aber es liegt noch bei mir in einer Schublade – oder in einem alten Karton. Den Roman „Der Bestseller Ölprojekt Glacier Aurum“ habe ich von 2007 bis 2009 geschrieben, auch den wieder nur für mich. Auslöser für dieses Buch waren meine Erlebnisse als Unternehmensberater und die Menschen, die ich in dieser Zeit getroffen habe. Da auch niemand aus meiner Familie von der Schreiberei wußte, hatte ich keinen Druck, etwas zu veröffentlichen.

 

Es gibt diverse Angebote, kreatives Schreiben zu lernen, sei es an Unis oder bei Schriftstellern. Ist alles Handwerk, kann man alles daran lernen oder sitzt es in einem? Wie haben Sie gelernt zu schreiben?

Es hilft sehr, wenn man verschiedene Techniken des Schreibens beherrscht, sei es durch einen Uniabschluß oder durch Volkshochschulkurse. Schreiben kann aber jeder Mensch, wenn er in der Lage ist, die Beobachtungen in seinem Umfeld in Worte zu fassen.Ich selber habe ja früh angefangen, aber geholfen hat mir, dass ich mich sehr gut ausdrücken kann. Trotzdem ist es ein weiter Weg vom guten Sprechen bis zum flüssigen Satz, der nicht nur aus Hilfsverben und Adjektiven besteht. Wirklich verbessern kann man sich nur, wenn man ständig schreibt, und in Abständen die alten Texte wieder überarbeitet, ohne diese zuvor gelöscht zu haben. Daran kann man seine eigene Entwiklung feststellen.

 

Wie sieht Ihr Schreibprozess aus? Schreiben Sie einfach drauf los oder recherchieren Sie erst, planen, legen Notizen an, bevor Sie zu schreiben beginnen?

Mein erstes Buch war reine Fantasie und deshalb schwieriger zu schreiben, als der aktuelle Roman, wo ja bereits Handlungsstränge existiert haben. Ich führe nur eine Charakterliste, die mir Anhaltspunkte über die einzelnen Figuren im Buch liefert. Die Entwicklung dieser Romanfiguren findet aber während des Schreibprozesses statt, so dass es mich oft selbst überraschte, welche Facetten ich da zu sehen bekam. Obwohl ich die meisten Orte im ersten Buch selber gesehen habe, ist Recherche ein wichtiger Bestandteil für mich und kostet eine Menge Zeit. Ich lege viel Wert darauf, dass die Orte und Ereignisse auch überprüfbar sind. Wer meinem Buch folgt, wird auch das finden, worüber ich schreibe; aber Vorsicht, es könnte dann Gänsehaut auslösen. Was ich aber wirklich jeden Abend mache ist, mir die letzten 20 Minuten jedes Tages für meine Geschichten zu reservieren. Manchmal reicht es dann nur für ein paar Sätze, aber oft werden ganze Schreibtage daraus.

 

Wann und wo schreiben Sie?

Die ersten paar Jahre heimlich in meinem Büro, wenn ich die nötige Zeit hatte, aber jetzt gerade habe ich mein Manuskript für mein drittes Buch offen und mache weiter, wenn das Interview beendet ist. Da ich in meinem Arbeitszimmer werkeln kann, wann ich möchte, gibt es auch keine festen Uhrzeiten. Sitze ich nachts an einem meiner zahlreichen Computer, tippe ich die Texte als E-Mail und schicke sie mir selber zu, um sie am nächsten Tag einzufügen. Es gibt allerdings nur einen PC, auf dem ich alle Daten für meine Bücher speichere, die stecken dann in einem virtuellen Safe, versteckt auf der Festplatte.

 

Hat ein Schriftsteller je Feierabend oder Ferien? Wie schalten Sie ab?

Aktuell bin ich bei 2017 Tagen ohne Unterbrechung, die ich mit meinen verschiedenen Projekten fülle. Schreiben ist aber fast wie Ferien, so eine Art Aktivurlaub für mein Gehirn. Entspannen kann ich mich beim Kochen, aber auch daraus habe ich schon ein Projekt gemacht. Bei meinen notwendigen Reisen freue ich mich immer, interessante Menschen beobachten zu können. Davon gibt es viel mehr, als man sich allgemein vorstellt. Tatsächlich ist es sogar chillig, auf Facebook mit meinen engeren Freunden zu kommunizieren, auch wenn dabei inzwischen 4000 Nachrichten pro Monat rumkommen – und das sind nur die, an denen ich direkt beteiligt bin. Also wieder eine gute Übung, Informationen auf ein verständliches Maß zu reduzieren, wenn sie so wollen, als Fingerübung.

 

Was bedeutet es für Sie, Autor zu sein? Womit kämpfen Sie als Schriftsteller, was sind die Freuden?

Schreiben ist Spaß, und wenn ich es mir aussuchen könnte, würde ich nichts anderes mehr machen. Wirklich schwer ist es, sein Publikum zu finden, denn aus meiner kaufmännischen Tätigkeit weiß ich, dass nicht das beste Produkt ganz oben auf der Liste oder im Internet steht, sondern das am besten beworbene. Verlage haben da einfach bessere Möglichkeiten und Kapazitäten, ein Buch nach vorne zu bringen. Ich habe über die sozialen Netze schon einige Manuskripte zu lesen bekommen, die es verdient hätten veröffentlicht zu werden, aber es fehlt den Autorinnen (es waren bis jetzt nur Frauen) an Zeit, Wissen, Geld und Durchhaltevermögen, diesen harten Weg zu beschreiten, der mit vielen Absagen gepflastert ist und für den man ein gutes Selbstbewußtsein benötigt. Die Freude generiere ich aus dem Schreiben selber, denn ich mache es ja nicht für eine Zielgruppe, sondern nur für mich. Wenn Leser/innen es für spannend und lesenswert halten, ist das für mich das Sahnehäubchen.

 

Die Diskussion, was besser sei, ob Verlag, Eigenproduktion, Book on Demand, Papier oder Ebook läuft heiss. Was ist Ihre Meinung dazu? Ist nur ein Verlagsbuch ein gutes Buch? Muss es in Papierform da sein oder reicht eine elektrische Version? Wer oder was entscheidet über Qualität?

Ein wirklich schwieriges Thema, das inzwischen mit vielen Emotionen zu kämpfen hat. Ich kann es nur aus Kaufmannssicht betrachten. Wer unabhängig ist, fährt sicher gut und preisgünstig damit, über kostenlose Online-Portale ein eBook zu erstellen.Das habe ich auch gemacht, aber inzwischen ein Druckhaus gefunden, wo ich selber kostengünstig produzieren lasse. Book on Demand lohnt sich für die wenigstens, denn wenn Zwischenhändler ins Spiel kommen, wird die Wertschöpfungskette zu lang. Das treibt den Preis nach oben. Ein guter Verlag nimmt einem die ganze Arbeit von Marketing und Vertrieb ab, also ein Plus für kaufmännische Neulinge. Für mich persönlich muss ein Buch gedruckt sein, deshalb habe ich auch keinen Reader. Ich lese aber Texte von Kollegen, die mich darum bitten, oder für die ich mich interessiere, online. Über die Qualität entscheidet wie so oft das Schicksal, denn selbst J. K. Rawling wurde mindestens ein dutzend Mal abgelehnt, bevor sich jemand etwas bei ihrer Geschichte gedacht hat. Auch J. R. R. Talkien galt lange als unlesbar mit seinem „Herr der Ringe“. Heute schütteln wir den Kopf darüber, aber die Qualität ist da, sie liegt nur nicht immer da, wo wir sie suchen.

 

Jedes Jahr kommen tausende Bücher auf den Markt. Ist dieser nicht irgendwann übersättigt? Macht es diese Bücherflut schwerer für einen Autoren oder belegt Konkurrenz das Geschäft?

Die Bücherflut war nie größer als zurzeit, das stimmt. Stelle ich mir aber vor, dass ich einen Wälzer wie den „Herr der Ringe“ in zwei Tagen lesen kann, natürlich fast ohne zu schlafen, der Schreibprozess hingegen jedoch fast 15 Jahre gedauert hat, kann ich mir eine Übersättigung kaum vorstellen. Vor Konkurrenz habe ich weniger Angst (eigentlich keine), als vor den Zukunftsvisionen von ein paar Verrückten, die mit Hilfe von Schreibprogrammen automatisch Bücher estellen wollen für jeden, der gerne Autor wäre. Dann verkommt der Erfahrungswert eines guten Buches zu einer Konserve mit jeder Menge Inhaltsstoffen, die uns weder nützen, noch uns einen Nährwert bringen können, sondern nur einen kurzen, belanglosen Zeitvertreib. Dies wäre nicht mein Weg, ist aber für die Industrie interessant, da sie dann endlich den Autor abkoppeln kann aus der Gewinnkette. Eben: Turbo-Kapitalismus, wie ich ihn auch in meinem Buch beschreibe. Gewinn heiligt alle Mittel, zumindest für einige.

 

Woher holen Sie die Ideen für Ihr Schreiben? Natürlich erlebt man viel, sieht man viel. Aber wie entsteht plötzlich eine Geschichte daraus? Was inspiriert Sie?

Wie es andere Autoren und Schriftsteller machen, weiß ich nicht. Ich stelle mir vor, was ich persönlich spannend, interessant, oder witzig finden würde, und überlege mir dann, wie man es schriftlich fixieren kann, so dass es beim Lesen genauso wirkt. Ich weiß, dass viele Autoren gerne das Schlusskapitel zuerst verfassen und sich dann darauf zubewegen. Ich schreibe chronologisch, da für mich das Ende offen ist. Einen roten Faden gibt es, aber ich überlasse gerne meinen Akteuren die Führung ihres eigenen Lebens. Bei manchen endet es in einem Fiasko, aber das ist ja dann nicht meine Schuld. Manchmal reicht aber auch eine Granittür in einem Bürogebäude, die man kaum sieht, um meine Fantasie zu beflügeln, weil ich mir denke. „Wer baut eine Tür ohne Schloß in die Außenfassade eines Glas- und Marmorpalastes, die offensichtlich regelmäßig benutzt wird, obwohl der Eingang keine 20 Meter entfernt liegt.“ Schon geht es los mit der Story.

 

Goethe sagte, alles Schreiben sei autobiographisch. Das stimmt sicher in Bezug darauf, dass man immer in dem drin steckt in Gedanken, was man schreibt. Wie viel Arno von Rosen steckt in ihrer Geschichte? Stecken Sie auch in Ihren Figuren? Gibt es eine, mit der Sie sich speziell identifizieren?

Es gibt Parallelen zu meinen Figuren, aber die Nerven von denen habe ich nicht. Ich stürze mich nicht gerne in Unbekanntes und mein sehnlichster Wunsch wäre es, ein Spießer zu sein. Aber was ich auch versuche, immer laufen mir Abenteuer über den Weg, selbst wenn ich nur harmlos essen gehen will. Vielleicht entdecke ich auch nur, was andere ignorieren, wer weiß das schon. Ich denke, jeder hat das Potential, ein böser oder ein guter Mensch zu sein, es ist nur die Frage, was wir morgens vor dem Spiegel entscheiden, zu sein. Da hatte ich immer Glück, denn ich bin nicht leicht in Versuchung zu führen.

 

Wieso schreiben Sie einen Krimi? Ist es das, was Sie auch am liebsten lesen oder kann man dabei die eigenen bösen Seiten ausleben, die man im realen Leben eher unterdrückt?

Beides. Erstens weil die Geschichte schon da war und weil man seinen Figuren Eigenschaften geben kann, für die man selber nicht den Willen oder den Mumm besitzt.Ich glaube Michelangelo hat mal auf die Frage, wie er die Figur des David so vollendet erschaffen konnte, geantwortet: „Die Figur war schon immer da, ich habe nur den überflüssigen Stein entfernt“. So ähnlich war es bei meinem Roman, ohne den Vergleich ziehen zu wollen. Thriller lese ich gerne, aber mein Herz gehört der Sience Fiction, weshalb ich auch gerade an Kurzgeschichten in dem Genre arbeite, aber darüber reden wir ein anderes Mal.

 

Ihr Krimi beginnt harmlos, handelt von zwei Autoren, die einen Roman schreiben. Erst die Verkaufsstrategie löst eine Lawine aus und plötzlich sieht man sich mit Wirtschaftsverbrechen und unlauteren Machenschaften konfrontiert. Wiederspiegelt diese Verkaufsstrategie metaphorisch gesehen Ihre Erfahrungen?

Absolut. Genau so findet heute das Internet und ihre Verkaufplattformen statt. Ich kenne persönlich Genies auf diesem Gebiet, die ihnen alles darüber sagen könnten, wenn sie nur den Glauben dafür aufbringen würden. Ich habe bei der Darstellung der technischen Möglichkeiten stark untertrieben, damit es glaubwürdiger klingt. Mit dem Wissen über die diversen Spionageaffären der vergangenen zwei Jahre konnte ich gut umgehen, da mir die Praktiken vertraut waren. Ich habe bewußt harmlos angefangen, damit jeder nachvollziehen kann, wie schnell aus einer alltäglichen Situation ein nervenaufreibendes Spiel um Leben und Tod werden kann, denn so ist das Leben wirklich. Alles beginnt mit dem Sonnenschein am Morgen, aber bereits den Abend sehen viele Menschen nicht mehr, aus den unterschiedlichsten Gründen. Deshalb sollte man auch jedem Tag etwas Gutes abgewinnen, selbst wenn es einem mal nicht so gut geht. Mit dem ersten Kapitel auf der Insel führe ich die Leser/innen zunächst auf eine falsche Fährte, aber der Kreis schließt sich wieder, versprochen.

 

Viele Autoren heute und auch in der Vergangenheit haben sich politisch geäussert. Hat ein Autor einen politischen Auftrag in Ihren Augen?

Ich finde schon, denn als Autor nimmt man viele politische, soziale und wissenschaftliche Themen auf, ob für die eigene Arbeit oder im Austausch mit Kollegen, Freunden oder dem Paket-Mann, der gerade an meiner Tür geklingelt hat, weil der Nachbar nicht da ist. Ich würde mich aber nie auf die Seite einer Partei schlagen, weder in einer Diskussion noch in einem Wahlkampf. Das muss jeder für sich selber entscheiden. Ich halte es für meine politische Pflicht, Vorhaben zu bewerten oder zu kritisieren.

 

Was muss ein Buch haben, dass es Sie anspricht?

Gute Frage. Früher musste es ein bestimmter Autor sein, dem ich mein Lesevergnügen bereits anvertraut habe, seit Jahren bekomme ich aber aber die meisten Bücher empfohlen. Wenn es mich nach maximal 100 Seiten nicht anspricht, landet es im Regal. Zurzeit wird viel Wert auf ein reisserisches Cover gelegt, das einem schon alles verspricht. Ich lese tatsächlich die Klappentexte der Bücher und wenn der interessant ist, folgt ein Kapitel aus der Mitte. Springt dann der Funke über, landet es auf meinem Nachttisch. Dafür reicht auch schon mal ein einziger Satz.

 

Gibt es Bücher/Schriftsteller, die Sie speziell mögen, die sie geprägt haben?

Sie haben mich doch noch erwischt Frau Matteotti, denn das ist eine furchtbare Frage für mich, weil meine bewunderten Schriftsteller fast alle mausetot sind. Ich liebe die Geschichten von Mark Twain, Dumas, Tolstoi, Tolkien und natürlich von Asimov, Silverberg, Philipp K. Dick und so weiter. Davon habe ich mehr als 5000 Bücher gelesen. Von heute finde ich Grisham, Rawlings und natürlich Schätzing gut, aber niemand hat für mich Pate gestanden, denn ich möchte niemandem nacheifern. Ich versuche, meinen eigenen Stil zu verfolgen, sofern ich einen besitze. Außerdem habe ich mir auch nie Gedanken gemacht, wie andere Autoren das für sich interpretieren und ob sie einen bestimmten Stil haben.

 

Wenn Sie einem angehenden Schriftsteller fünf Tipps geben müssten, welche wären es?

Sag niemandem, das du schreibst, denn die wenigsten bringen es fertig, ein Buch wirklich zu Ende zu schreiben.

 

Schreibe so oft du kannst, denn sonst verlierst du den Faden.

 

Schreibe viele klare und kurze Sätze. Wenn du selber den Satz mehr als einmal lesen musst, um ihn zu verstehen, ist er zu lang und zu verschachtelt.

 

Schreibe nicht alles auf, was in deinem Kopf ist, sondern lass dem Leser Platz für seine eigene Variante der Geschichte.

 

Schreibe für dich und nicht weil du damit Geld verdienen oder berühmt werden willst.

Ich bedanke mich für dieses Interview, für die spannenden, ausführlichen und Einblick gewährenden Antworten.

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