Herausforderungen des Lebens

Mögen alle Menschen gesund und frei sein von Leiden.
Mögen alle Menschen glücklich sein.

Seit Jahrtausenden suchen ganz verschiedene Menschen nach dem Sinn des Lebens, sie wollen herausfinden, was ein gutes Leben sei, wie man es lebt. Als Ziel des Lebens wird oft Glück genannt. Wenn man nun denkt, dass alles klar ist, täuscht man sich, hier fängt der Schlamassel erst an, denn niemand kann so genau sagen, was nun Glück genau sei – oder alle, die etwas sagen, empfinden etwas anderes. Es gibt mittlerweile ganze Regale voll mit Glücksratgebern und ähnlichem. Glück kann im Lotto, in der Liebe, in der Meditation oder auch mal gar nicht gefunden werden, es ist vergänglich, kann aber auch ewig halten, wenn man nur weiss, worauf man achten muss. Es bleibt schwierig.

Und als ob das nicht alles in der Theorie schon schwer genug wäre, wirft uns die Praxis auch immer neue Steine zwischen die Beine. Die Liebe will nicht, wie man gerne würde, die Gesundheit macht einem einen Strich durch die Rechnung, man kämpft Umständen, die einen täglich herausfordern, man fühlt sich klein, unzulänglich, hadert, strauchelt – die Liste wäre unendlich lang.

Ich möchte in einer lockeren Reihe Interviews mit Menschen hier präsentieren, die verschiedene Facetten des Lebens aufzeigen sollen. Die Reihe soll Einblicke gewähren in das Leben anderer Menschen, sie soll zeigen, dass niemand alleine ist, alle ihren Rucksack zu tragen haben. Sie soll zeigen, dass man auch mit erschwerten Bedingungen glücklich sein kann, dass auch mal die Sonne scheint, trotz düsterer Wolken. Es soll eine menschliche Reihe sein, eine lebendige.

Jeder Mensch hat etwas zu erzählen, oft fühlt man sich nicht gehört oder missverstanden. Ich möchte auch eine Plattform bieten für Geschichten, die darauf drängen, an die Öffentlichkeit zu gelangen. Ich möchte Menschen die Möglichkeit geben, ein offenes Ohr zu finden, vielleicht auch Zuspruch oder andere Meinungen zu erhalten.

13 Comments

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  1. Hast du „Den Nachsommer“ von Stifter gelesen – ich denke, der würde dir ebenso gut gefallen wie mir. Der müsste eigentlich auch in das Regal für Glücksratgeber, aber der ganz anderen Art, nämlich von innen heraus, das Glück im Kleinen finden. Mir ist es ein ganz wichtiges Buch!

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    • Danke für den Tipp. Stifter ist arg untervertreten in meinem Bücherregal, ich habe von ihm nur „Brigitta“. Muss mich mal um den „Nachsommer“ kümmern.

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  2. Ich kann mir noch nicht recht vorstellen, was mit “ Interviews,die verschiedene Facetten des Lebens aufzeigen sollen“ gemeint ist. Das scheint mir doch sehr allgemein. Und wie genau passt „Glück“ in diese Geschichten? Etwa vermittels der Frage: „Was ist für Sie persönlich Glück?“ Bin jedenfalls gespannt.

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    • Dass die Einleitung ins Thema allgemein ist, liegt in der Natur der Sache, da ich nichts ausschliessen möchte, es jedem offen stehen soll, sich in dem Thema seinen Platz zu sichten. Ich bin selber gespannt, was daraus entsteht. Es ist eine Idee und wie so viele Ideen, wächst daraus etwas. Die Richtung bestimmt sich durch die, welche die Idee mittragen und weiter entwickeln helfen. Es wäre schön, wenn das viele wären, wenn sich ganz verschiedene Menschen abgesprochen fühlten und ihre Geschichte, eine Facette davon, erzählen mögen.

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    • Ich habe da ein Gutes (Bauch)Gefühl bei deiner Idee … und, dass da etwas wachsen wird … die sozialen Netze und Vernetzungen können bei der Umsetzung sicher hilfreich sein …
      ‚Rückschläge‘ inbegriffen … denn wie auch Gandhi schon sagte … Mahatma Glück, Mahatma Pech, Mahatma Gandhi …
      … will sagen, dass ein facettenreiches Buch über das (innere) Glück immer auch zugleich ein Buch über das Leid(en) und den Umgang damit sein muss … nicht nur aus ‚dualektischer‘ Sicht … ist vielleicht hilfreich, dies bereits in der Planungsphase zu berücksichtigen …
      Viiiel Glück, Chefin … Du machst das schon .. 😉 🙂

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  3. Wenn man deine Blogs aufmerksam liest, weiss man, dass du da mit dem Text ein bisschen die Fährte verwischt hast. Ich denke, du wirst beim Thema des Titels bleiben: Herausforderungen, Schicksale, Bürden, Wege, Umwege, Holzwege, Sackgassen – das Leben ist nicht immer leicht, für niemanden. Glück ist oft trügerisch, der Sinn oft nicht gleich zugänglich. Im Leid kann Glück verborgen sein, Glück kann wehtun. Schmerz kann Freude gebären, man kann aus Liebe weinen.
    Was wir als Glücklichsein bezeichnen ist ein Aufleuchten an manchen Stationen unseres Lebens. Oft ist nicht mal ersichtlich, woher es kommt und wohin es geht, erst recht nicht warum. Sinn ist das Licht am Horizont, sehr beständig, aber mit jedem Schritt zurückweichend, immer an der Grenze zu etwas Anderem.
    Liebe Sandra, du bist mit deiner Einfühlsamkeit und deiner Lebenserfahrung, deinen eigenen verschlungenen Wegen prädestiniert, sowas zu machen. Viel Elan dazu! Und wir alle werden es dir danken!

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