Tagesbild: In sich gehen

„Höhepunkt des Glücks ist es, wenn der Mensch bereit ist, das zu sein, was er ist.“ Erasmus von Rotterdam

In sich gehen und sich fragen: Wer bin ich? Was will ich? Wie will ich leben? Wie will ich sein? Und dann den Mut haben, es zu sein. Und zu tun.

Habt einen schönen Tag!

Tagesbild: Mein Wohnfühlort

Was ist mein Platz? Wo gehöre ich hin?

Zentrale Fragen im Leben, vor allem dann, wenn man sich nicht zugehörig fühlt, wenn man sich fremd in der Welt und oft auch in und mit sich fühlt.

Wer bin ich eigentlich?

Und vor allem:

Was will ich?

Eine zentrale Frage, die drei Fragen in sich trägt:

WAS will ich?
Was WILL ich?
Was will ICH?

Ich glaube, wenn wir diese drei Fragen beantworten können, klären sich auch die Anfangsfragen. Dann merkt man, wie ein Umfeld sein sollte, in dem man so sein kann, dass man das leben kann, das einem entspricht. Dieses Leben ist dann nicht nur ein Tun und schon gar kein Kampf um das eigene Sein und Tun, das ständig der Rechtfertigung nach aussen bedarf, sondern man fühlt sich von diesem Aussen verstanden und getragen. Das ist dann der Ort, an dem man so richtig angekommen ist. Als Ich mit seinem Tun.

Manchmal ist das nicht in der radikalen Form möglich. Dann gilt es abzuschätzen, wo man Abstriche machen kann und wo sie zu sehr ins Innerste treffen und dieses verstören. Manchmal hilft auch ein Perspektivenwechsel oder aber das Anpassen des Aussens oder des Seins in diesem Aussen, welches nicht einhergehen sollte mit einem Verbiegen oder gar Aufgeben des Innens.

Es ist kompliziert. Und wohl ein Prozess, da sich alles auch immer wieder verändert. Es sei denn, das Gefühl für sich selbst ist so stark, dass sich der Rest immer wieder klärt. Vielleicht eine Lebensaufgabe?

Ein Wohlfühlort für mich ist immer die Kunst, das kreative Tun, und da vor allem meine Vögel. Wenn ich sie zeichne oder male, bin ich glücklich, dann vergeht die Zeit und es ist nie zu viel oder geht zu lang. Dann habe ich plötzlich alles, was mir sonst im oft Leben fehlt: Geduld, Ausdauer, Leichtigkeit, Freiheit.

Was sind eure Wohlfühlorte?

Habt einen schönen Tag!

Tagesbild: Lass uns spielen

«Spiel ist geistige oder körperliche Tätigkeit, die keinen unmittelbaren praktischen Zweck verfolgt und deren einziger Beweggrund die Freude an ihr selbst ist.»
Johan Huizinga (1872-1945), niederländischer Kulturhistoriker

Wir leben in einer Zeit, in welcher alles etwas taugen muss. Wir optimieren die Welt, das Leben, uns selbst. Wir dürfen nicht nur gut sein, wir müssen besser werden. Besser als wir sind und vor allem besser als die anderen. Das Grundprinzip des Kapitalismus ist zu unserer eigenen Natur geworden, die ursprüngliche wird mehr und mehr verdrängt. Wenn wir nur erst erreicht haben, was wir anstreben, denken wir, dann sind wir glücklich. Und merken nicht, wie wir das Glück genau dadurch mehr und mehr aus dem Leben katapultieren.

Einfach nur spielen? Um des Spiels willen? Das geht höchstens, wenn wir genug geleistet haben und auch nur für kurz, dann müssen wir uns wieder dem Ernst des Lebens widmen. Das fängt schon im Kindesalter an, leider immer noch früher. Alles Spielerische und Kreative weicht mehr und mehr dem Leistungsdruck. Dabei weiss man, dass gerade im Spiel das Leben gelernt wird. Vor allem auch das Miteinander-Leben. Da lernen wir, mit Leidenschaft an etwas zu sein, mit Frustration umzugehen, Regeln zu befolgen und die dadurch entstehende Freiheit auszukosten. Wir lernen, Lösungen zu finden, um die Ecke zu denken, Dinge auszuprobieren, auch mal zu scheitern, dann aber doch weiterzugehen.

Schiller sagte, der Mensch sei nur da ganz Mensch, wo er spiele. Wir sollten wieder mehr spielen. Die Dinge zwar ernst nehmen, aber nicht verbissen, sondern mit einer spielerischen Leichtigkeit. Dann ist der Kopf halt grün und die Haare sind blau. Wie sagte Franz Marc so schön zu einer Betrachterin seiner Bilder, die meinte, Pferde seien nicht blau?

„Das sind keine Pferde, das ist ein Bild.“

Ich wünsche euch einen verspielten Tag.

Tagesbild: Bunt gefiedert

„Kunst wäscht den Staub des Alltags aus der Seele.“ Pablo Picasso

Wenn man an Spanien denkt, denkt man an Sonne, Meer, Wärme, Farben, Licht. Darauf freue ich mich auch immer, wenn es nach Spanien geht, denn der Winter in der Schweiz, vor allem, wenn man in den Niederungen und an einem See lebt, ist eher grau und kalt, wobei man das „eher“ eher streichen könnte.

Nun denn, nach einigen wirklich wunderbar sonnigen Tagen in der Schweiz (Wunder gibt es immer wieder), landete ich gestern aus grauem Himmel kommend auf dem Boden der Tatsachen im Regen in Spanien. Nun sitze ich hier, höre draussen das Meer an die Steine branden, die Wellen rauschen, die Palmen… ich höre hier, bevor die Wetterbeschreibung ausufert und bei all ihrer Gräulichkeit doch noch zu Kitsch verkommt.

Und da dachte ich an Picasso. Wie oft schon hing meine Seele staubverhangen in den Seilen, ich konnte mich zu nichts aufraffen. Wenn ich es dann doch tat, Stift oder Pinsel in die Hand nahm, dann zeigte sich plötzlich Licht. Magisch. Heute würde man dem wohl „im Flow sein“ sagen. Für mich ist es einfach ein Aufgehen im Tun, das aus mir entspringt. Das Schöne daran: Nicht nur der Staub der Seele schwindet, auch das Grau draussen drückt nicht mehr, wenn auf dem Papier plötzlich Farben sind.

Ich glaube, jeder trägt einen solchen Lichtbringer in sich. Wenn man es schafft, den anzuzapfen, gerade in Zeiten, die eher grau sind, wird das Leben heller.

Ich wünsche euch einen schönen und hellen Tag!

Tagesbild: An Apple a Day

Guten Morgen

Was wär ein Apfel ohne -Sine,

Was wären Häute ohne Schleim?

Was wär’n die Vita ohne -Mine,

Was wär’n Gedichte ohne Reim?

Was wär das E ohne die -llipse,

Was wär veränder ohne -lich?

Was wär ein Kragen ohne Schlipse,

Und was wär ich bloß ohne Dich?
Heinz Erhardt

Nun sind es immerhin zwei Äpfel, doch ohne Sine und ohne Reim, aber wie heisst es so schön: A apple a day keeps the doctor away – und: doppelt gemoppelt hilft bekanntlich besser.
Der Apfel ist Teil einer Sechser-Serie, ich mag es Serien zu malen, die das gleiche Motiv auf ähnliche Weise aufnehmen und doch unterschiedliche Ergebnisse abgeben.


Habt einen schönen Tag!

Tagesbild: Bunt ist die Hoffnung

«Wenn wir zu hoffen aufhören, kommt, was wir befürchten, bestimmt.» Ernst Bloch

Angst ist ein schlechter Ratgeber, heisst es landläufig. Ernst Bloch fand das nicht zwingend. Wichtig aber fand er, zu ergründen, woher sie kommt, was sie auslöst und welche Bilder sie für die Zukunft malt. Auf dieser Grundlage sollte die Hoffnung entstehen. Der Gedanke: «Es könnte auch anders kommen.» Ist ein wichtiger, einer, in dem die Kraft der Veränderung angelegt ist. Er fängt mit der Hoffnung an und führt im besten Fall zum Tun.

«Man muss ins Gelingen verliebt sein, nicht ins Scheitern.» Ernst Bloch

Es ist nie sicher, ob das Vorhaben gelingt, doch wenn wir es nicht probieren, dann haben wir schon verloren. Ansonsten lernen wir dazu und versuchen es nochmals. So lange, bis es gelingt. Und immer wieder, so auch hier, kommt mir meine Lieblingszeile von Rilke in den Sinn, die gleichzeitig auch mein Lebensmotto ist:

«Ich lebe mein Leben in wachsenden Ringen,
Die sich über die Dinge ziehn.
Ich werde den letzten vielleicht nicht vollbringen,
Aber versuchen will ich ihn.»

Habt einen schönen Tag!

Tagesbild: Der Paradiesvogel

Kleine Farb-Skizze im Skizzenbuch

Guten Morgen

«Kunst dient dazu, jene zu trösten, die vom Leben gebrochen sind.» Vincent van Gogh

Wer hätte das besser gewusst als dieser Mann, der zeitlebens kämpfte, der oft an sich und dem Leben verzweifelte, aber immer wieder Zuflucht fand in der Kunst. Leider wurde er zu Lebzeiten zu wenig geschätzt. Zum Glück hatte er ein paar Menschen, die an ihn glaubten und ihn unterstützten.

Die Druckerin Anni Albers sagte:

«Kunst ist etwas, das dich mit einer ganz anderen Art von Glück atmen lässt.» Anni Albers

Atmen ist ein gutes Stichwort. Mir fehlt er im Moment. Ich ertappe mich immer wieder dabei, wie ich tief einatme, fast schon seufze. Bei kleinsten Dingen. Und ich merke, wie alles viel ist. Zu viel. Das Schwierige in solchen Situationen, die mir ja nicht neu sind, sondern seit vielen Jahrzehnten treue Begleiter, dass ich wüsste, was gut tut, aber genau die Kraft fehlt, damit anzufangen.

«Du musst doch nur…», sagen dann gutmeinende Menschen voller Unverständnis. Und helfen damit nicht. «Ich kann nicht!», trifft genauso auf Unverständnis. Und ja, ich kann nicht. Ich weiss, dass es besser ist, sobald ich den Pinsel oder Stift in die Hand nehme – und komme nicht ins Tun. Schaue über Stunden, wie andere malen und verzweifle ob meiner Untätigkeit. Immerhin ist es eine Auseinandersetzung mit Kunst. Und langsam nährt sich wohl dadurch der Krafttank ein wenig. Und dann gelingt plötzlich ein Trotzdem. Und es kommt besser.

Habt einen schönen Tag! Heute wird ein guter!

Tagesbild: Der Olivenzweig

„Vom Wind umweht, mit leisem Rauschen, sieht
der Baum den Wellen zu. Er steht schon lang, ist
alt und weise, stolze Kraft auf festem
Grund, der hält und ihn zum Himmel treibt .

Was klein begann mit einem Stein, das wuchs
in Ringen an und an. Erst nur ein Stamm,
dran Äste dann, die weit und breit ins Land
ausschweifen, es ergreifen, Blätterregen

um sich legen und daran ganz klein
ein Stein in grüner Hülle, die in sich
Genuss mitträgt. Es scheint die Sonne, nährt

Die Früchte, lässt sie reifen, rund und prall, bis
eines Tages diese fallen, und zu
neuem Leben streben – irgendwann.“
SVS

Vor meinem Schlafzimmer steht ein Olivenbaum. Zu ihm geht mein erster Blick, wenn ich auf die Wiese trete. Nie habe ich mich an ihm satt gesehen, immer wieder entdecke ich Neues an ihm. Matisse sagte einst:

„Eine vertiefte Studie erlaubt es mir, vom Gegenstand meiner Betrachtung Besitz zu ergreifen und mich bei der endgültigen Ausführung des Bildes mit ihm zu identifizieren.“ 

Ähnlich auch Wolfgang Tillmans:

„Wenn man sich nicht für die vielseitigen Qualitäten eines Baumstamms interessiert, kann man sich den Gegenstand auch nicht künstlerisch aneignen, indem man ihn malt, zeichnet, filmt oder fotografiert.“

Und so wird mich der Baum auch weiter jeden Morgen fesseln. 

Habt einen schönen Tag. 

Stillleben mit Früchten

„Kommt, von allerreifsten Früchten / mit Geschmack und Lust zu speisen! / Über Rosen läßt sich dichten, / in die Äpfel muß man beißen.“ Johann Wolfgang von Goethe

Man kann sie auch malen, doch irgendwann werden sie gegessen. Im Bild zwar eine Khaki, die später dann zu einer Vorspeise wurde als Carpaccio auf Ruccola mit einem Limettendressing, Parmesanspänen und Balsamico-Creme wurde. Sehr lecker. 

Neben dem Malen mag ich auch das kreative Erkunden in der Küche. Ich halte mich selten an Rezepten, liebe es aber, in solchen zu stöbern und Inspirationen zu holen. Wo lebt ihr eure Kreativität gerne aus?

Habt einen schönen Tag!

An apple a day

Guten Morgen

„An apple a day keeps the doctor away.“

Eine kleine Spielerei im Skizzenbuch.

Das neue Jahr nimmt schon ganz schön Fahrt auf, wenn es so weitergeht, wie es begonnen hat, darf es gerne so bleiben. Mich hat die Schaffenswut gepackt, ich sitze von morgens (früh) bis nachts im Atelier und arbeite vor mich hin. Und nie gehen die Ideen aus, im Gegenteil, es kommen ständig tausend neue dazu. Beim Stand heute müsste ich 145 Jahre alt werden, um alle bislang vorhandenen zu realisieren. 

Kennt ihr das auch? Dass ihr förmlich überquellt vor lauter Ideen. Zum Glück ist heute ein neuer Tag mit viel Zeit! Und zwischendurch werde ich ein wenig die spanische Sonne geniessen mit einem Glas Wein, schliesslich lebt der Mensch nicht von der Arbeit allein. 

Habt einen schönen Tag!

Einfach spielen

„Der Mensch spielt nur, wo er in voller Bedeutung des Worts Mensch ist, und er ist nur da ganz Mensch, wo er spielt.“ Friedrich Schiller

Das Spiel wird in unserer Zeit immer mehr in den Hintergrund geschoben, Leistung zählt, schon bei den Kindern. Immer früher setzt der Unterricht ein, immer weniger Zeit zum freien Spiel bleibt neben Schule und durchorganisierter Freizeit. Folgt man Schiller, so nimmt man dem Kind dadurch eigentlich die Basis seines Menschseins, ist das Spiel doch der Ort, in dem es sich und sein Sein in der Welt ausprobieren kann. Im Spiel lernen Kinder, zu kooperieren, zu interagieren, auch mal Frustration auszuhalten und Neues auszuprobieren. Der Spielplatz als Lernort fürs Leben.

Das Spiel geht immer da verloren, wo der Schwerpunkt auf dem Ergebnis liegt statt auf dem Weg dahin. Es gibt den Spruch von Konfuzius, der Weg sei das Ziel. Ich mochte ihn nie, versuchte ihn zu zerpflücken und durch Begriffsklauberei zu zerstören. Und muss gestehen: Er hatte recht. So lange es nur ums Ergebnis geht, sind wir selten an unserem Ort. Erst, wenn wir den Prozess, den Weg dahin, lieben, in ihm aufgehen, spüren wir unser Menschsein – eben im Spiel.

„Als Kind ist jeder ein Künstler. Die Schwierigkeit liegt daran, als Erwachsener einer zu bleiben.“ Pablo Picasso

Vielleicht auch ein Grund, wieso ich die Liebe zum Spiel wieder entdeckt habe. Wieder ein wenig Kind sein. Nicht am Ergebnis haften, sondern das Tun feiern. Und manchmal bringt genau das die schönsten Ergebnisse.

Habt einen verspielten Tag!

Kreativität: Fehler machen

«Den grössten Fehler, den man im Leben machen kann, ist, immer Angst zu haben, einen Fehler zu machen.» Dieter Bonhoeffer

Angefangen hat alles als nett gedachter Blumenstrauss. Ich legte los, es fühlte sich nicht gut an. Ich dachte, das werde dann schon – wurde es auch, nämlich schlimmer. Und so unglaublich brav, dass mir selbst das Gesicht einschlief beim Betrachten. Also brachte ich wild Farbe rein. Und schaffte es tatsächlich, es noch schlimmer zu machen. Ich liess es liegen. Kam zurück, schaute es an, malte hier und da etwas, ohne dass es viel Gutes gebracht hätte. Und plötzlich. Der Impuls. Da muss was Neues her. Das war erst der Anfang. Was soll ich sagen. Ich liebe es. Es wäre nie entstanden ohne die kläglichen Anfänge, die ich als Fehler deklariert hatte.

Was man so alles lernt beim Malen – nicht nur für die Malerei. Fehler sind was Wunderbares, sie öffnen neue Wege. Und manchmal ist etwas nur auf den ersten Blick ein Fehler, auf den Zweiten der Anfang von was Gutem.

Ich wünsche euch einen schönen Tag! 💕

Gedankensplitter: Blumen überall

«There are always flowers for those who want to see them.» Henri Matisse

Gestern kam der Schnee und hüllte die Welt in eine märchenhafte Stille. Wo vorher noch Farben und Lärm und Unruhe war, breitete sich eine alles überdeckende Ruhe ein. Durch die Fenster sah ich die Schneeflocken tanzen, die Lichter verwandelten sie in funkelende Sterne, die vom Himmel fielen. Hätte ich nicht gewusst, dass ich später noch heimfahren muss mit dem Auto, hätte ich es noch viel mehr genossen. 

Als ich heute Morgen aufwachte, schaute ich in eine tief verschneite Winterlandschaft. Und selbst wenn ich den Winter nicht wirklich mag, weil er mir zu kalt ist, so verzaubern mich diese Momente doch immer wieder aufs Neue. 

Blumen sieht man draussen keine mehr, zum Glück steht bei mir zu Hause ein wunderbarer Blumenstrauss in den buntesten Herbstfarben, so dass mein Leben doch bunt bleibt. Vielleicht ist es ja immer so: Wenn man das Leben farbig will, muss man selbst zur Farbe greifen. 

Habt einen schönen Tag!

Zeichnen jeden Tag – Woche 4

Es war eine gute Woche, eine kreative Woche. Ich habe experimentiert, geübt, mich entschlossen, bei verschiedenen kreativen Challenges mitzumachen – schön! Einige gingen dabei ein wenig unter, aber auch mein Tag hat ja nur 24 Stunden und ein paar davon sollte ich ab und an schlafen 😉

Die grösste Herausforderung sind für mich immer Menschen. Da es immer heisst, Übung mache den Meister, habe ich geübt:

Auch gelettert habe ich wieder:

Zu Ehren von Mary Shelleys Geburtstag entstand Frankensteins Monster:

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Die Blumenliebe fand ihren Ansporn in einer Instagram-Aktion – unter dem Hashtag #floralsyourway gab es alle zwei Tage eine Blume zu zeichnen:

Ein neuer Challenge ist die #blumenkranzliebe auf Instagram:

Und von Sketchbookskool #sbsadrawingaday – Sinn dahinter ist einfach, jeden Tag etwas zu zeichnen, und wenn es nur eine schnelle Skizze ist.

Ich habe experimentiert und mit Farben gespielt – das Bild entstand ja für #floralsyourway aber ich habe mich zurückbesonnen an früher, als ich mit Lagen gearbeitet habe und jeden Tag farbige Blumenbilder entstehen liess. Mir liegen sonst freie Formen nicht so, aber ich merke immer mehr, wie viel Spass es macht, nicht immer nur akkurat zu zeichnen, sondern frei zu spielen.

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Hier habe ich mit einem nicht wasserfesten Füller gespielt, versucht, das Auslaufen der Tinte für den Bildeffekt zu nutzen. Die Skizzen sind teilweise abgezeichnet von Skizzen, die ich irgendwo in Büchern oder im Netz fand, die Spielerei ist dann meine.

Unterwegs hatte ich mein kleines Sketchbook dabei und überbrückte Busfahrten oder Wartezeiten:

Ich habe beschlossen, wieder grösser zu malen, auch mal aus dem Sketchbook raus auf Blätter oder gar Leinwände zu gehen. Ich bin gespannt. Eigentlich sollte ich ja mal ein wenig bei einem bleiben und das üben, aber ich mag die Vielfalt eben auch.

Nun freue ich mich auf die neue kreative Woche!