«Hinter dem Horizont geht’s weiter…»
«Oh schön, Udo Jürgens. Den mochte ich immer.»
«Das ist Udo Lindenberg. Ich singe doch kein Lied von so einem Oma-Lieder-Sänger wie Udo Jürgens. Das hier ist anspruchsvolle Musik.»
«Weisst du eigentlich, dass du manchmal ganz schön kleinkariert bist mit deinem Schubladendenken?»
«Das ist nicht kleinkariert, das ist differenziert. Man kann nicht alles in einen Topf werfen. Musik ist nicht gleich Musik, sondern sie wird in Sparten unterteilt. Gehaltvolle Musik für Leute mit Stil – wie mich, oder eben Schnulzetten für die einfachen Gemüter.»
«Du hast doch keine Ahnung! Da muss ich für Udo Jürgens eintreten: Der singt keine Schnulzetten. Und selbst wenn: Ich mag Schnulzetten.»
«Ach ja, du bist auch ein einfaches Gemüt. Die mögen Anspruchsloses.»
«Apropos einfaches Gemüt: Du magst mich. Das sagt wohl alles.»
«Wir haben doch mehr gemeinsam, als wir dachten.»
«Dass du auch immer das letzte Wort haben musst.»
***
Christine hat mal wieder eine Schreibeinladung verschickt, ich bin ihr gefolgt. Die Geschichte ist das Resultat. Die Regeln:
Drei Begriffe in maximal 300 Wörtern, die Wortspende kommt dieses Mal von Myriade und ihrem Blog la parole a été donnée à l´homme pour cacher sa pensée.
Hoizont
kleinkariert
eintreten.
