Eine Wutrede – jeder Impfgegener ein kleiner Diktator

Ich bin ja sehr geduldig (*not) und überaus verständnisvoll (…), ABER: Wenn wichtige OPs verschoben werden, weil sich gewisse die Freiheit nicht nehmen lassen wollen, sich ungeimpft auf Intensivbetten auszustrecken, dann geht mir schlicht die Hutschnur hoch. #hueresiech

Das schrieb ich kürzlich auf Twitter. Ich war wütend. Und traurig. Weil genau das in meinem nächsten Umfeld passiert ist. Und ich hadere mit den Menschen, mit dem Teil der Menschen, die selbstzufrieden dasitzen und finden: Ich lass mir doch meine Freiheit nicht nehmen. Wo kämen wir da hin? Ich entscheide selber und ich impfe mich nicht.

Nun bin ich durchaus ein grosser Verfechter von Freiheit, erachte sie als hohes – wenn nicht höchstes – Gut. Nur: Was bedeutet Freiheit eigentlich? Haben, die, welche da so selbstherrliche Sprüche von sich lassen, die sie dann mit wohlklingenden Argumenten untermalen, wirklich eine Ahnung davon? Es sieht nicht so aus. Im Gegenteil. Wenn man ihre Argumente hört, könnte man noch Schlimmeres vermuten: Nein, wir werden gewisse Dinge nicht einfach wegatmen. Und sie werden sich auch nicht in Luft auflösen, nur weil wir ihnen Liebe senden. Sie sind da und sie müssen bewältigt werden. Da sie alle betreffen, müssen wir das kollektiv angehen. Doch dazu sind diese Freiheitsanbeter nicht bereit. Sie vergessen dabei eines, um mit Kant zu sprechen:

„Die Freiheit des Einzelnen endet da, wo die Freiheit des Anderen beginnt.“

Und genau das ist das Problem. Weil einzelne auf stur schalten, sind andere mehr gefährdet. Weil einzelne sich darin gefallen, den kleinen Revoluzzer vom Sofa aus zu geben, werden mehr Leute infiziert. Weil einzelne ihre Kraft in eigene egoistische Prinzipien legen, geht die Solidarität flöten. Man ist nicht mehr bereit, für das Wohl Vieler sich selber zurückzunehmen und mitzuhelfen. Man ist nicht bereit, etwas auf sich zu nehmen, das wahrlich keine grosse Sache ist, um damit Teil einer grossen Aktion zu sein, von der ganz viele profitieren können. Und sogar überleben.

Nun ja, man könnte vielleicht eine Weile Geduld mit ihnen zeigen und die Augen zudrücken, sich sagen:

„Gut, so ein Pieks ist natürlich etwas ganz Schlimmes und Bubi hat Angst davor.“

Wenn die Konsequenz nur wäre, dass ein paar andere dafür einen Schnupfen hätten – so what. Aber: Wir sind in einer Situation, in welcher notwendige Operationen verschoben werden müssen, weil diese Ignoranten die Betten belegen. Die Herzliga schlägt Alarm, die Krebsliga schlägt Alarm, die Spitäler werden nicht müde, zu beteuern, dass sie am Limit und drüber sind. Das kümmert unseren Impfgegner nicht. Im Gegenteil. Er fährt noch ein neues Argument auf:

„Ich lasse mich von diesen diktatorischen Massnahmen nicht vereinnahmen, wir leben schliesslich in einer Demokratie.“

Und spätestens dann hat er mich völlig. Weil: Genau! Demokratie heisst, dass wir in einem Miteinander entscheiden. Jeder hat eine Stimme und die Mehrheit setzt ihre durch. Klar kamen gewisse Entscheide notwendigerweise nicht vom Plenum, aber trotz alledem stand die Mehrheit immer dahinter. Weil die Notwendigkeit offensichtlich und die Entscheide nötig waren. Der Umstand, dass keiner wirklich wissen kann und konnte, wo das alles hinführt, brachte viele Unsicherheiten und Unklarheiten mit sich. Und doch blieb unter dem Strich eine mehrheitliche Zustimmung aus einem Gefühl der Solidarität heraus bestehen. Das lässt mich hoffen. Ich unke oft, dass die Demokratie sich überlebt hat aufgrund der fehlenden Bereitschaft zum Dialog. In der Not scheint vieles noch zu funktionieren.

Doch dann… kommen ein paar Querulanten mit selbstgebastelten Ideologien und stellen sich in den Mittelpunkt. Und sie kriegen täglich die Präsenz in den landläufigen Medien, was sie befeuert und Unsicherheiten vermehrt. Sie plädieren für Freiheit und nehmen den anderen die ihre. Sie sprechen von Demokratie und sind selber die Terrorkrümel darin. Sie berufen sich auf Meinungsäusserungsfreiheit, verbieten aber nicht nur jedem anders Denkenden den Mund, sondern sprechen ihm auch die Fähigkeit, selber zu denken, ab. Nun ja, wenn man ihre Theorien anschaut, könnte man zu ihrer Verteidigung sagen, dass sie gar nicht wissen, was das ist. Zumindest nicht, was es heisst, es bis zum Ende zu tun.

Ich bin wütend. Und traurig. Und ich klage an. Ich klage die Egoisten an, die sich auf alle Rechte heutiger Gesellschaften und Staaten berufen, dann aber nicht bereit sind, selber etwas dafür zu tun. Ich klage an, dass Menschen sich so sehr in den Mittelpunkt stellen, dass sie das Leid und Leben vieler in Kauf nehmen. Ich klage an, dass wir solchen Menschen nicht von Gesetzes wegen auch Rechte nehmen können. Zum Beispiel das auf ein Spitalbett. Steht eine OP an, muss ein Ungeimpfter raus. Ich höre oft, das ginge nicht, da dann jede ungesunde Lebensweise so behandelt werden könnte. Das stimmt so nicht. Ein Ungeimpfter lebt nicht nur ungesund, er gefährdet aus einem Mangel an Solidarität andere Menschen, unser Gesundheitssystem und er tritt unsere demokratischen Werte mit Füssen. Wieso sollte er sich wünschen, dass ein System, das er selber so gegen die Wand fährt, ihn dann schützt?

34 Kommentare zu „Eine Wutrede – jeder Impfgegener ein kleiner Diktator

  1. Guete Morge SandraDeine „Wutrede“ und Ableitung finde ich ja so spannend …Gibt es doch immer wieder Situationen, in welchen, statt einer Entweder/Oder – Haltung, eine sowohl als auch Handhabung angezeigt wäre … Muss wohl eine Frage des Blickwinkels sein …En schöne sunnige Tag. Liebe Grüße Karin Von meinem/meiner Galaxy gesendet

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  2. Bevor Sie die Impfgegner verteufeln, sollten Sie nicht eher in Wut geraten, auf die bodenlose globale Kaltbluetigkeit eines Impfzwanges mit experimentellen, ungeprueften Stoffen, basierend auf ein Virus, dessen Natur noch weitgehend unbekannt ist, mit unbekannten, z.T. gefaehrlichen Nebenwirkungen (auch Todesfaelle) – und alles basierend auf einem PCR-„Test“, von dem die WHO und andere Institutionen jetzt die Nutzlosigkeit eingestehen (was der Erfinder dieses Tests schon seit Beginn erklaerte).
    Ich arbeite mit den lokalen Behoerden und weiss wovon ich spreche. Ausserdem gibt es inzwischen genug Material und Statistiken, die den Covid-Kabale entlarven. Man muss sich nur damit ausserhalb der Staatsmedien und Politiker-Reden damit beschaeftigen.
    Zuletzt: Warum sollte sich ein Ungeimpfter wegen der irrationalen geschuerten Angst der Massen-Schafe sich seine Gesundheit fuer immer zerstoeren – zugunsten der gesellschaftlichen Gleichschaltung. Oder besitzen Sie Aktien von Pfizer? LOL
    MFFG

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    1. Es qualifiziert eine Person, wenn Impfschäden und Impftote als Argumente GEGEN die Impfung mehr gewichtet werden als deren ungleich höherem Nutzen für die Gemeinschaft. Angst haben ist in Ordnung. Ängste kann man angehen, nur wenn man dazu bereit ist…

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        1. Dürfen wir behilflich sein?

          https://wonder.cdc.gov/controller/datarequest/D8;jsessionid=02E8FBD3F0C40A5B89FCAEE7F66A

          Dies ist die offizielle Seite des CDC. Nach langem umständlichen Suchen im Labyrinth dieser Seite und zweimaligem Klick auf „Einverständnis“ findet man – schön versteckt – die Seite des VAERS („The Vaccine Adverse Event Reporting System“ (VAERS).
          Die Details und der Umfang ist kaum fassbar: Die Seite erlaubt – durch Filter _ die Suche nach sämtlichen Nebenwirkungen, gegliedert in ’serious‘, ‚intensiv care‘ und ‚death‘, aufgeschlüsselt nach Alter, Sex, Wohnort und Typ des Serums. Ein Anklicken des Vorgangs gibt sogar Einblick in die Krankenakte, mit Name des Doktors und Ort und Symptomverlauf. Faszinierend! Machen Sie sich Ihr eigenes Bild. Ich denke, das musste die Debatte etwas realitätsnäher gestalten 🙂
          MFG

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      1. Hallo Mick,
        es geht hier nicht nur um Impfschäden.
        „…deren ungleich höherem Nutzen…“
        Diese Aussage ist nur dann (einigermassen) korrekt, wenn man sich auf die Reden der Politiker und Nachrichten der Staatsmedien verlässt.
        Wenn Sie eigene (weitgehende und besonders aus englisch-sprachigen Original-Quellen) Recherchen anstellen und die unzähligen Ungereimtheiten abgleichen, welche durch komplexe, globale Lügenkonstrukte notwendigerweise entstehen, haben Sie zumindest Grund für schwerwiegende Zweifel.
        Wenn Sie den gesamten Hintergrund einer Verschwörung ausser Acht lassen, und z.B. auf der offiziellen Seite der CDC die – akribisch und im Detail – gelisteten Nebenwirkungen und Vorkommnisse anschauen, oder die Seite der englischen „Medicines & Healthcare products Regulatory Agency“ https://ted.europa.eu/udl?uri=TED:NOTICE:506291-2020:TEXT:EN:HTML&src=0 dann müssten doch die Glocken läuten.
        Verschwiegen wird z.B. auch die Tatsache, dass es sich bei mRNA um keinen „Impfstoff“ (im herkömmlichen Sinne handelt, sondern um ein Serum. Dies alleine weist auf Lügen der Politik und der gekauften „Experten“ hin. Sehen Sie auf die widersprüchlichen, lächerlichen Massnahmen und erdichteten Eigenschaften des Coronavirus, den Masken, Abstandsregeln, etc, etc. Genug.
        Da der PCR test sich endlich als nutzlos erwiesen hat ist auch jeder Patient oder statistischer Todesfall hinterfragbar. Sollen doch Vernunft und Logik walten.
        Und zuletzt schauen wir hier doch nur auf die Symptome einer weit wichtigeren, umfassenden Thematik https://huaxinghui.wordpress.com/2020/05/23/covid-19-und-das-kochen-der-frosche/
        MFG

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  3. Das kann ich alles unterschreiben, ABER:

    Von den Politikern wird die Impfung als DER Gamechanger hingestellt – und das ist sie NICHT. Sie ist ein Puzzlestück unter vielen anderen! Selbst wenn 120 % geimpft sind, ist das nicht das Ende der Pandemie.

    Die Maßnahmen sind überzogen und vor allem völlig undifferenziert und gedankenlos. Wozu die Gastronomie sperren? Dort haben wir alles im Griff. Mit dem Sperren treiben wir die Menschen in den privaten Bereich, der völlig unkontrollierbar ist. Wozu den Handel sperren? Eine Quadratmeterlösung wäre ausreichend und der Handel nicht kaputtgemaßnahmt. Weder in der Gastronomie noch im Handel gab es jemals Hotspots!

    Überzogene Maßnahmen bewirken nur eines: dass sich die Menschen auch an die sinnvollen und notwendigen Maßnahmen (Masken, Abstand…) nicht mehr halten!

    Die Situation mit Omikron ist außerdem eine völlig andere als mit Delta.

    Die Unterscheidung zwischen geimpft und ungeimpft ist völlig sinnlos. Das sagen auch die Experten. Wahrscheinlich sind die Ungeimpften viel vorsichtiger als die Geimpften, die sich “geschützt” sehen, was auch nicht stimmt. 100 Prozent ist nämlich gar nichts! So viel zur Verantwortung für die anderen….

    Daher ist es sinnlos und unverantwortlich, die Ungeimpften dermaßen zu stigmatisieren.

    Was völlig unter den Teppich gekehrt wird, sind die Kollateralschäden: Existenzschädigung und Konkurse in Handel und Gastronomie; durch die Panikmache und das Schüren der Hysterie werden Ängste geschürt, die zu Depressionen, Panikattacken und Suiziden führen (in Österreich wird derzeit sogar Jagd auf Kinder gemacht, die Schulhefte kaufen wollen!) – die psychischen und psychiatrischen Schäden sind anscheinend uninteressant. Ich kenne Menschen, die sich nach langem Zögern haben impfen lassen, weil sie den psychischen Druck nicht mehr aushalten!

    Die Intensivstationen sind NICHT mit Corona voll, sondern nur zu einem kleinen Teil. Der viel größere Teil sind die üblichen Patienten.

    Corona ist nicht die einzige Erkrankung, die durch Fehlverhalten mitverursacht wird. Alle Zivilisationskrankheiten (Adipositas, Krebs, Herzinfarkt usw.) sind durch einen falschen Lebensstil mitverursacht und könnten zu einem Großteil durch gesunde Ernährung, Bewegung usw. verhindert werden. Da regt sich auch niemand auf, weil die die Spitäler und Intensivstationen belegen! Wo ziehen wir da die Grenze?

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        1. Interessant. Meine Informationen stammen von Ärzten und Pflegenden auf Intensivstationen sowie von Patienten, die eben keine werden konnten mit der Begründung. Mehrere Spitäler (allerdings alle aus der Ostschweiz, das muss ich hinzufügen), die immer gleiche Botschaft. Andere Kantöne haben sich gleich geäussert, da habe ich aber keine Infos aus direkter Hand.

          Was nun stimmt?

          „The answer my friend, is blowing in the wind….“ – oder so ähnlich. Es ist ein Trauerspiel.

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          1. Es stimmt, dass die Intensivstationen überlastet sind. Aber es stimmt nicht, dass das die alleinige Schuld der Nicht-Geimpften ist… Die sind bei uns im Dauer-Lockdown und können sowieso nicht raus.

            Außerdem muss man in Rechnung stellen, dass das Gesundheitssystem (und ich denke nicht nur in Österreich) schon seit Jahren aus ökonomischen Gründen geschrumpft wurde. Das fällt uns jetzt natürlich auf den Kopf.
            Es wäre aber auch schon zwei Jahre Zeit gewesen, da etwas zu ändern…

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          2. Bei uns war das in der Tat der Grund für das Verschieben der Operation. Nach nochmaligem Nachfragen bestätigt. Der Chefarzt eines grossen Spitals bescheibt die Situation ebenfalls ständig – auch da die gleiche Belegungsstatistik. Ich habe keinen Grund, denen nicht zu trauen, sie haben rein nichts davon, sie leiden drunter.

            Im Moment herrscht vor allem auch Personalmangel. Schon lange. Selbst wenn mehr Betten da wären (was hier wäre), fehlte das Personal.

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  4. Liebe Sandra, wenn der Zusammenhang so bestünde, wie du ihn wahrnimmst, dann verstünde ich deine Wut und würde ihr beipflichten. Aber besteht der Zusammenhang so? Ich weiß, er wird weithin so dargestellt. Es wird behauptet, dass die Ungeimpften die Intensivbetten verstopfen. Aber ist er deshalb auch wahr?
    Ich erlebe die Welt grad sehr anders. Ich kämpfe mit ziemlich hohen persönlichen Kosten gegen diese sogenannte Impfung, die in meinen Augen ein riesiges genmanipulatives Menschenexperiment ist. Ich tue das nicht für mich, sondern weil ich davon überzeugt bin, dass es schlimme Folgen für die Menschheit insgesamt haben wird.
    Ich mag im Irrtum sein – so wie auch du im Irrtum sein kannst. Und es wäre gut,sich nicht Schuld gegenseitig zuzuweisen, sondern zu versuchen, die Sichtweise des anderen zu verstehen und wenn schon nicht zu verstehen, dann doch zu respektieren
    Möge das, was du grad erlebst, dich nicht gegen andere verhärten! Von Herzen, Gerda

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    1. Ich erlebe es im nächsten Umfeld – es ist so. Und darum bin ich wütend. Ich kenne es aus erster Hand.

      Nein, verhärten tut es sicher nicht generell, aber in dieser Sache verstehe ich einfach nicht, wieso Solidarität einen so geringen Stellenwert hat. Wenn man sich ein wenig mit der MRNA-Impfung auseinandersetzen würde (das liess ich mir auch aus erster Hand erklären, ich verstehe wenig davon), sähe man, dass ganz viele Ängste unbegründet sind. Dass aber nun lebenswichtige OPs verschoben werden, weil einige primär für sich und wenig fürs Kollektiv denken, das lässt mich hilflos stehen und wirft Fragen auf. Auch die der Mitmenschlichkeit.

      Ich bin sicher immer gegen unnötige Zwänge, für Selbstbestimmung und freie Wahl. Aber es gibt Grenzen der eigenen Freiheit. Das ist meine Meinung.

      Von Herzen zurück
      Sandra

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    2. Liebste Gerda, ich schätze dich sehr, auch, weil du dich auf normal geführte Diskussionen einlässt, doch es gibt kein Genexperiment, noch dazu ein weltweites. Nicht, weil es so etwas nicht geben könnte, denn ich weiß auch Dinge, die sich die meisten Menschen nicht vorstellen können, doch in diesem Fall hilft schon eine einzige Frage. Wäre es möglich, in Zeiten des Internets, eine Verschwörung, die weltweit operiert, absolut geheim zu halten? Die Antwort darauf muss sich jeder zweifelnde Mensch selber beantworten.

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  5. Zur Solidarität:
    Es gibt Menschen unter den Nicht-Geimpften, die seit zwei Jahren nicht oder kaum aus dem Haus gehen, die sich nicht angesteckt haben und auch niemand anstecken. Und die werden jetzt von einer Impfpflicht erfasst….
    Passiert auch in meinem Umfeld. Inzwischen schon geimpft, weil der psychische Druck zu groß ist…
    (Ich bin übrigens auch dreimal geimpft!)

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    1. DAS finde auch ich nicht in Ordnung. Ich für mich hätte mich ja nicht impfen lassen müssen, ich will nirgends hin, ich kann gut zu Hause sein. Was mich stört, sind Menschen, die sich nicht impfen, Zertifkate fälschen oder Rechte einfordern, die sie eben nur geimpft hätten. Man sollte die Wahl haben, aber die Konsequezen tragen.

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      1. Bei uns ist es mit der Wahl schon vorbei! Es gibt viermal im Jahr eine Strafe von 600 Euro – auch für die, die eingebunkert leben. Das ist Zwang und nicht Wahlfreiheit!
        Nur wen die 600 Euro nicht drücken, der ist frei….

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        1. Das finde ich nicht in Ordnung. Was ich aber gut fände, dass jeder, der nicht impft, vorsorglich eine Erklärung unterschriebt, dass er das Intensivbett räumt, wenn es anderweitig gebraucht wird. Damit trägt er selber die Verantwortung für sein Tun, von dem er ja findet, es hätte keine….

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          1. Liebe Sandra, Verzeihung, wenn ich mich noch mal einmische. Eine solche Einwilligung würde ich persönlich sofort unterschreiben, wenn sie mich von allen sonstigen Einschränkungen befreien und es mir selbst überlassen würde, wie ich meine Gesundheit erhalte. Ich bin überhaupt nicht an einem Intensiv-Pflegebett im Falle einer Covid-Erkrankung interessiert. Außerdem habe ich seit langem eine private Krankenhausversicherung, die ich noch niemals in Anspruch genommen habe.

            Dennoch finde ich deinen Vorschlag falsch, denn dann müsstest du ihn auf alle ausweiten, die durch vermeidbares Fehlverhalten (Rauchen, Trinken, Auto- und Motorradfahren, Extremsport, Schönheitsoperationen, Zuckerkonsum etc pp) krank werden. Leider sind das jetzt auch schon recht viele Menschen, die durch Impfung schwere Schäden davongetragen haben. Auch davon wird in der Öffentlichkeit nicht berichtet. Bei Bedarf kann ich gerne links einstellen, die das belegen. Liebe Grüße!

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  6. Liebe Sandra! Ich las gerade eine italienische Bloggerfreundin aus Neapel, auch sie hat einen Verwandten, Krebspatient, der gerade nicht operiert werden kann. Es ist zum Heulen und wütend sein, du hast so recht. Ich unterschreibe auch deinen Text, jede Zeile.
    Ich fände, statt Impfzwang (wie soll man den durchsetzen, und klar, jeder Zwang erzeugt Widerstand), die Lösung gut und richtig, Impfverweigerer die Behandlungskosten der Coviderkrankung bei Krankenhauseinweisung selbst tragen zu lassen. Es müssten entsprechende Versicherungen angeboten werden. So hat jeder die freie Wahl, und ich wette, es gäbe freiwillig mehr Impfungen, und das Gesundheitssystem wäre ein Stück entlastet. LG Anke

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    1. Wenn jeder, der sich nicht impfen lassen will, unterschreibt, dass er – sollte das Bett gebraucht werden – seinen Anspruch darauf abgibt, ist für mich die Welt in Ordnung. Mich stört, dass sich Menschen weigern, damit etwas bewirken, selber aber die Konsequenzen nicht tragen müssen. Das müssen dann andere tun und die sterben unter Umständen.

      Impfgegner sind ja der festen Überzeugung, dass sie ohne Impfung besser dran sind. Dann sollten sie auch dazu bereit sein, auf Hilfe zu verzichten, wenn sie sich geirrt haben – zumindest dann, wenn andere, die in Kauf nahmen, wozu sie nicht bereit waren, das Bett brauchen. Bis dahin finde ich sogar, kann man deren Kosten gemeinsam tragen – im Sinne einer einseitigen Solidarität und im Wissen, dass man sich auch mal selber irren kann.

      Liebe Grüsse
      Sandra

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      1. Eine solche Verzichtserklärung wird nur keiner unterschreiben, fürchte ich. Soweit geht die Idee von Freiheit und Unabhängigkeit nämlich nicht. Punkt zwei: Wer entscheidet dann im Ernstfall, ob das Bett (sofort) gebraucht wird. Es geht ja nicht nur um Notaufnahmefälle, sondern vor allem um die geplanten OPs wie zum Beispiel in der Onkologie, da kann, aber sollte man nicht aufschieben müssen. Das ist leider viel zu theoretisch. Aber dein Gedankengang vollkommen korrekt. Es wäre sowas wie ein „Solidaritätsaufschiebepakt“. Für die, die sich von allein bzw. freiwillig nicht zu Solidarität in der Lage fühlen. Liebe Grüße!

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        1. Genau darum geht es mir: Wenn ich meine Freiheit will auf Kosten von Solidarität, könnte ich die an anderer Stelle zeigen. Wenn ich davon ausgehe, dass Covid nix ist und ich mich nicht impfen will, kann ich auf Massnahmen verzichten – ich werde sie ja nach meiner Überzeugung nicht brauchen – aber ja. Es ist theoretisch und die Impfgegner wissen wohl auch nur, was sie nicht wollen, nicht aber, was passieren könnte.

          Liebe Grüsse zu dir

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  7. Gibt es die Möglichkeit das zu unterschreiben? 😅
    Ich sehe das ganz ähnlich. Natürlich läuft abgesehen davon vieles andere noch falsch im Management mit dem Virus, aber diese Impfpanik geht mir auf den Senkel. Es ist so leicht etwas über MRNA-Impfstoffe herauszufinden, stattdessen „glauben“ die Leute lieber XY von der Straße. Dass ein Vektirumpfstoff Ebola besiegt hat, will irgendwie niemand hören.
    Ich bin froh geimpft zu sein. Letzte Woche wurde ich mit Corona angesteckt und mir geht’s nicht gut (schlapp, Kopfweh), aber im Vergleich zu meiner ungeimpfzen Kollegin komme ich richtig gut weg. Und das beste: Durch die Impfung hat mein Baby genug Abwehrkräfte und das Virus selbst besser weggesteckt als ich. Ohne Impfung würde das hier sicher nicht so rosig aussehen.

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    1. Natürlich lief vieles falsch im Umgang, das hat Unsicherheiten und auch Ungeduld ausgelöst. Und natürlich reicht es allen wohl langsam, das Thema nervt, die Massnahmen nerven – und doch: Wir müssen einen Umgang finden, den wir auch tragen können, vor allem die Stellen, welche aktuell am Anschlag sind. Und wir leben nun mal nicht als Inseln, sondern in einem Miteinander, welches wir auch mittragen müssen, so wie wir getragen werden. Die fehlende Bereitschaft dazu, die macht mir Sorge.

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