Hilfeschrei

Heute mache ich etwas, das ich sonst selten tue: Ich reblogge einen Beitrag eines Bloggerkollegen. Der Grund für diese Ausnahme ist, dass er alles gesagt hat, was ich dazu auch würde sagen wollen, die von ihm zusammengestellten Belege für sein Hilfs-Anliegen gut sind und ich dieses Anliegen von Herzen unterstützen möchte.

Ich habe mir das Video angeschaut und fühlte mich in die Hundeschule zurückversetzt. Genau so mussten wir unsere Hunde erziehen. Auch die Aussage, man müsse autistischen Kindern ihr quasi falsch gelerntes Verhalten aberziehen, lässt mir die Nackenhaare auftsellen.

Diese ganze „Therapie“ missachtet autistische Menschen in ihrem Sein, in ihrer Würde und in ihrem Recht auf ihre Persönlichkeit.

2 Comments

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  1. Immer wieder mal ein paar wenige Minuten Konzentration auf EINES üben, ok. Aber das, was ich hier so sah heisst für mich DRESSUR und hat mit
    „Um dem Kind möglichst viele, dem Lernen normaler Kinder vergleichbare Lernerfahrungen zu ermöglichen muss die Therapie: […]“ nichts, gar nichts zu tun. Folter?

    Und „…möglichst die gesamte Wachzeit nach einem Gesamtkonzept strukturieren (Lernen soll den ganzen Tag stattfinden).““ Mein Gott, da wäre ich selber schon nach 15 Minuten durch, und wenn ich denke ich müsste das mit meinen Enkeln stundenlang durchziehen…… Nein, einfach unvorstellbar für mich selber wie für die betroffenen „normalen“ Kinder.
    Aus meiner Sicht grenzt das, was ich da sah an Folter oder ist es bereits.

    Gefällt 1 Person

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