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    • Sehe ich eben gleich. Von vielem dachte ich lange, dass ich es unbedingt haben oder machen möchte, weil es für mich das Tollste, Schönste oder Beste wäre… und erst, wenn ich es erlebt habe, weiss ich, ob das wirklich so ist. Ich musste schon einige Male erleben, dass das, was ich vorher so hochhob und dem ich auch nachtrauerte, in Tat und Wahrheit gar nicht zu mir passt. Auch das ist aber ein Erfolg, gibt Platz für Neues oder Zufriedenheit mit dem, was ohne ist 😉

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  1. Je älter ich werde, desto weniger probiere ich aus. Nicht aus Desinteresse, sondern weil ich die wirklich guten Dinge des Lebens für mich einschätzen kann. Konsum gehört seit einigen Jahren nicht mehr dazu, es sind eher Erlebnisse, Emotionen oder Situationen die meiner Seele gut tun. Über den Rest freut man sich nur kurz 😉

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  2. Viele Länder wollte ich einst sehen – das ist mir mittlerweile total schnuppe. Das Ultimo habe ich da keinesfalls erlebt, brauche ich aber jetzt auch nicht mehr.
    Ich habe mich auf Reisen kaum Gefahren ausgesetzt. Braucht man das, um zu „wissen“?
    Ich habe mich nicht durch 1000 Berufe bewegt, war nicht in 1000 Firmen. Auch das nicht.
    Schwere Depressionen erlebt, wozu und warum und zu welchem Zweck – das weiß ich nicht, aber das sackte heftig Zeit ein.
    Im Sport einiges erreicht, aber auch hier nicht das mögliche Maximum…sonst wäre ich Profi geworden (und damit letztlich ein armer Schlucker).

    Ich bin sicher, daß ich vieles nicht ausprobiert habe – in praktischer Hinsicht vor allem. Interessen habe ich wirklich zuhauf gepflegt und dabei völlig verschiedene – und zuweilen dabei auch große und übergroße Kennerschaft erreicht (wie es meine Art halt so ist).

    Ich bin in vielem gehemmt gewesen und bin es noch immer – das kriege ich nie aus mir raus. Überschreitung von Grenzen hat mich meist gelähmt und mir nicht gut getan, also mich nicht befreit. Der jeweilige Schlag auf den Hinterkopf hat mich immer zurückgeholt.

    Ich bin mit allem zufrieden.

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    • Schön, wenn man das sagen kann. Ich erkenne mich in einigem wieder. Viele Länder sah auch ich nicht. Es gab Zeiten, da wollte ich sie alle sehen, schaute neidisch auf die Weltenbummler. Heute? Muss nicht mehr sein. Ich war zeitweise getrieben, habe vor allem im Studium in Nebenjobs viel Verschiedenes ausprobiert. Seit da bewegt es sich ruhiger, zwar Veränderungen, aber irgendwie bleibt die Grundtendenz immer dieselbe. Wenn ich mal was probiere, merke ich nur immer: Eigentlich war alles gut. Ich bin nie den gradlinigen Weg gegangen, immer einen eigenen. Das war nicht immer einfach, so dass ich mir ab und an wünschte, ich hätte auch einfach einen normalen Job und gut wäre. Das dachte, dann wäre alles einfacher und ich normal, keiner, der mich schief anschaut und Fragen stellt. Nur: Ich merkte, dass man es andern eh selten recht machen kann und vor allem, dass es mir nicht gut geht, wenn ich mich zu sehr verbiege, nur um andern zu entsprechen.

      So kann auch ich sagen: Alles gut. Ich bin froh und dankbar dafür!

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