Die Ungerechtigkeit des Arbeitssklaven

Abends heisst es:

Du solltest schlafen gehen, es ist spät und du musst morgen früh raus – die Arbeit ruft.

Morgens heisst es:

Du musst aufstehen, es ist Zeit für dich, denn die Arbeit ruft.

Soweit, so gut, nur:

Abends siegt das Fleisch, es bleibt sitzen und sitzen und sitzen bis in die Puppen, verweigert dem Willen seinen Gehorsam. Morgens reisst der Wille das schlappe Fleisch aus dem Bett – ohne Widerrede.


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3 Kommentare zu „Die Ungerechtigkeit des Arbeitssklaven

    1. Ich sehe das nicht grundsätzlich so. Der Titel ist ja auch eher übersptitz formuliert und auch ohne Arbeit, früher noch im Studium, war mir ein geregelter Ablauf wichtig und ich stand morgens auf. Als Mutter eines Kindes sowieso dann. Zudem: Was wäre die Alternative?

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