Trial and error

Es ist nicht schlimm, etwas zu versuchen, was sich als Irrtum herausstellt, schlimmer wäre es, nichts mehr zu versuchen.

14 Comments

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  1. Stimmt, wobei es wünschenswert wäre, wenn nicht alle Menschen von vornherein „Try and Error“ spielen, sondern die völlig abwegigen Möglichkeiten, zum Beispiel durch nachdenken, vermeiden würden. Etwas einfach mal zu versuchen, heißt ja nicht, sich keine Gedanken zu machen. Aufs Leben bezogen muss man hin und wieder Wagnisse eingehen, aber im Alltag hat sich manche Bedienungsanleitung schon als Lösungsschatz erwiesen, und auch das Lesen von Artikelbeschreibungen bringt Vorteile für beide Seiten 😉

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    • Es sind ja nicht immer nur „abwegige“ Wege, die man geht, manchmal denkt man auch, den richtigen zu gehen, um dann zu merken, er liegt einem nicht. Es kann aber auch sein, dass man leise Zweifel, trotzdem aber viel Hoffnung hat, dass ein Weg dahin führt, wo man gerne hin möchte. Wenn man ihn nie geht, wird man es nie wissen und sich unter Umständen immer wieder fragen, ob er nicht doch richtig gewesen wäre. Das heisst nicht, dass man jeden Weg einschlagen muss, den man grad vor sich sieht, ein wenig Vorüberlegung und Abwägen ist durchaus sinnvoll, wie ich denke. Ab und an heisst es aber doch: „Probieren geht über studieren.“

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      • Muhahaha, hab mich wohl völlig doof ausgedrückt, sorry an alle 🙂 Probieren sollte man fast alles, was einem sinnvoll erscheint, oder wo es vielleicht zu etwas führen könnte, selbst wenn man es nicht genau weiß. Zum Beispiel, wenn ich nach Spanien auswandere, um ein Geschäft zu eröffnen (gute Idee), aber weder die Landessprache kann, noch Englisch, und vorher noch nie selbstständig war (schon ist es eine abwegige Idee), sollte ich mir vorher Gedanken machen, sonst ist die Geschichte schon dahin, bevor sie überhaupt angefangen hat. Jetzt hab ich mein „abwegig“ aber ausreichend dargestellt, und hoffentlich alle Klarheiten beseitigt 😉

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  2. Was ist abwegig? Ich hab schon diverse, auf den ersten Blick abwegige Sachen gemacht, beruflich eie privat. Hat nicht immer geklappt aber immer wars lehrreich und spannend.

    Aber wenns geklappt hat, hat es mich an Orte gebracht, die ich mir nicht hätte träumen lassen und ich habe Leute kennengelernt, die ich ohne „abwegige“ Entscheidungen nie getroffen hätte.

    Nur so..

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  3. „Es ist nicht schlimm, etwas zu versuchen, was sich als Irrtum herausstellt, schlimmer wäre es, nichts mehr zu versuchen“.
    M.E. stimmt Ersteres nicht unbedingt, zweites schon!

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    • Wieso denkst du, dass das erste nicht stimmt? Ist es schlimm, sich zu irren? Darf man das nicht? Wieso nicht? Klar ist es (im ersten Moment) nicht immer schön und man freut sich wohl kaum drüber, meistens gibt auch ein Irrtum (und oft gerade ein solcher) eine Einsicht, die man wohl ohne schwer oder gar nicht erlangt hätte.

      Natürlich wäre eine geradlinige, immer eindeutige Lebensbeschreitung ohne Unklarheiten, Hindernisse und falsche Abzweigungen eine Idealvorstellung. Ich denke aber, wenn man einen Irrtum als schlimm erachtet, wird einen das nach und nach mehr daran hindern, Dinge überhaupt zu probieren, denn man kann sich im Vorfeld selten ganz sicher sein, dass ein Weg wirklich zu genau dem Ziel führt, das man sich vorher ausmalt.

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