The proof of the pudding

„The proof of the pudding is in the eating“

Ich liebe diesen Spruch. Dass er durchaus seine wahren Aspekte hat, ist dabei zweitrangig, er klingt einfach witzig.

Was er sagen will? Man sollte nicht über etwas urteilen,bevor man nicht seine Erfahrungen selber gemacht hat. Bevor ich in den Pudding reinbeisse, weiss ich nicht, ob es wirklich Pudding ist. Ich gehe davon aus, denke, wie er auf der Zunge zergeht, nicht gekaut werden muss, sämig, kühl, schleimig, was auch immer ist. Aber ob das stimmt, weiss ich erst, wenn ich ihn probiere. Erst dann erfahre ich wirklich, ob er weich und sämig oder aber klumpig, weil zu wenig gerührt, hart, weil zu stark gefroren oder gar aus Gips, ist.

Aber all das ist eigentlich irrelevant, der Grund für diesen Beitrag ist schlicht und einfach, dass ich über den Spruch – wieder einmal – lachen musste 🙂

7 Comments

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  1. Ich mag doch keinen Pudding. Das erinnert mich an meinen 1. Geburtstag (ok, an die Erzählungen davon), als eine mir sehr wohlgesonnene Frau mir einen Gefallen machen wollte und mir einen Schokoladenpudding mit einer Kerze gemacht hatte… meine armen Eltern haben den dann gegessen, um höflich zu sein. Klein Sandra hat nur das Näschen gerümpft 🙂

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  2. Drotz Irrelevanz, möchte ich meinen Senf doch noch dazu geben, nämlich was mir bei dem Spruch in den Sinn kommt.

    Wie oft möchte man etwas testen und erst dann entscheiden müssen, ob man dieses denn nun haben oder leben möchte. Ein Wunsch den man hegt oder ob dies der richtige Weg ist…

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  3. Klein-Sandra war „schnäubig“ 😉

    Sharon: natürlich versucht man oft, nicht „die Katze im Sack zu kaufen“. Der Spruch sagt letzten Endes doch nur, dass alles testen im Vorfeld nicht viel bringt und man sich nur wirklich sicher sein kann, wenn man es dann an der Realität misst.

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  4. Es wäre schön, das Leben probelaufen zu können, denn dann wähnt man sich auf der sicheren Seite. Man denkt, wenn man nur genug ausprobieren könnte, so quasi in Trockenübung, könne einem nichts mehr passieren. Leider geht das nicht. Das Leben lebt sich einmal und das real. Man kann sich oft im Vorfeld noch so viele Gedanken machen, was wirklich wird, sieht man erst, wenn man etwas ausprobiert – wirklich und echt.

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  5. Sandra: Aber sicher meinst Du nicht, man solle nun gedankenlos vor sich hinleben und wenn's dann schief geht sagt man „das habe ich aber nicht geahnt“ – das passiert einem ja sowieso schon oft genug.
    Ich finde richtig, sich Gedanken im Vorfeld zu machen. Sich zu informieren bedingt eine andere Wahrnehmung, oft ist auch eine andere Art „Genuss“ damit verbunden (wenn ich an Musik oder auch das Verhältnis zu einem Menschen denke).

    Ich finde aber auch, eine gezügelte Abenteuerlust ist schön und kann das Leben bereichern. Wenn ich alleine an meine kulinarischen Abenteuer denke … *grins*

    Wie sagte der Philosoph (Aristoteles – mein einer Philo-Prof hat diesen mittelalterlichen Ehrentitel so oft verwendet, dass sich das bei mir festgesetzt hat): „Man soll den Mittelweg zwischen 2 Extremen wählen“
    (ich werde wohl älter und gemässigter *zwinker*)

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  6. Thomas, klar soll man nicht gedankenlos vor sich hin leben, das habe ich nie behauptet. Alles, was ich sage ist, man weiss nie, wie etwas wird, bevor man es nicht tut. Ob man es aber wagen kann, zu tun, das bedarf der Gedanken im Vorfeld, man kann ja nicht blind in jede Dummheit hineinstürzen.

    Aristoteles hat die wahre Glückseligkeit im Mittelweg zwischen zwei Extremen gesehen, das stimmt so. Und ich denke, er hat damit sicher Recht. Kein Extrem macht auf Dauer glücklich, denn es hat immer einen sehr hohen Preis und blendet zu viel aus. Es ist zu einseitig und damit nicht ganzheitlich. Der Weg der Mitte ist der, welcher einen wohl am glücklichsten, am zufriedensten ans Ziel bringt.

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