Die Wut loslassen

„Wenn du deinen Hass und deinen Zorn schürst, verbrennst du dich selbst.“ Thich Nhat Hanh

Wenn ich mich ungerecht behandelt fühle, kann es gut sein, dass ich wütend werde, dass ich mich wehren will. Die Wut brodelt richtig in mir und ich ertappe mich dabei, wie ich mir innerlich immer wieder vorsage, wie ungerecht das ist, dass ich dagegen vorgehen will, dass ich das nicht auf mir sitzen lassen kann. Nur: Wenn ich ganz achtsam hinschaue, was mache ich damit eigentlich wirklich?

Das Unrecht ist passiert. Das ist unschön. Indem ich mir das aber nun ständig wieder vor Augen führe und darüber innerlich schimpfe, halte ich es am Leben, befeuere es wohl sogar noch. Statt dass es mir besser geht, geht es mir immer noch schlechter, ich werde noch wütender. Ich leide also nicht nur unter dem Unrecht, sondern auch noch unter meiner Haltung diesem gegenüber.

Das Unrecht ist passiert, ich kann es nicht ändern. Ich kann aber meine Haltung dazu ändern und akzeptieren, dass es passiert ist, wie so vieles anderes auch passiert. Ich kann mich darin üben, es auch wieder aus den Gedanken loszulassen, statt es ständig weiter zu tragen und damit meine Wut zu schüren.

Und: Wenn ich doch etwas daran ändern kann, sollte ich es besser sachlich und in angemessenem Stil tun, nicht im Affekt aus einer Wut heraus. Wut ist nicht nur schlecht, sie kann auch Positives bewirken, indem sie Energien frei setzt. Allerdings sollte sie nicht immer tiefer gehen, sondern erkannt und dann auch wieder losgelassen. Es lebt sich friedlicher ohne Wut im Bauch.

Wenn du nächstes Mal wütend wirst: Achte mal, wie die Wut sich im Körper anfühlt. Wo sitzt die Wut im Körper? Wie fühlt sich der Atem an? Und vielleicht atmest du dann ganz bewusst in die Wut hinein, in den Körper hinein. Und lässt sie los.

5. April

„Lerne loslassen, das ist der Schlüssel zum Glück.“ (Buddha)

Prüfung verhauen, vom Freund verlassen worden, ins Fettnäpfchen getreten, einen dummen Fehler gemacht – wer hat es nicht schon erlebt und sich danach in Gedanken gewälzt und gedreht und im Selbstmitleid gebadet oder sich mit Selbstvorwürfen beschossen? Wozu? Was passiert ist, war der erste Pfeil, der uns traf und schmerzte, wir schiessen nun den zweiten hinterher und treffen uns damit erneut, indem wir das Leiden weiterziehen.

Was passiert ist, ist passiert, das können wir nicht mehr ändern. Wir können analysieren, wie es dazu kam, und für die Zukunft was lernen. Aber dann gibt es nur noch eines, was wir tun können: Loslassen und weiter gehen.

Was tut mir gut?

Ich habe da dieses Problem. Ich studiere hin, studiere her, das Problem ist da und ich sehe keinen Weg hinaus. Tag und Nacht zermartere ich mir mein Hirn: Was könnte ich tun, das Problem zu bewältigen? Wie ich es drehe und wende: Ich sehe keine Möglichkeit. Es bleibt bestehen.

Das Problem hat eine Geschichte erhalten, ich habe sie ihm gegeben. Indem ich meine ganzen Gedanken um das Problem kreisen liess, wurde es zu meinem Leben.

Nur: Mein Leben besteht noch aus viel mehr. Wieso nicht das Ganze betrachten und das Problem dann da einordnen? Als Teil des Ganzen, aber niemals alles.

Manchmal hilft es, aufzuschreiben, was alles gut ist im Leben. Das Problem auf die eine Seite der Tabelle, auf die andere Seite all die guten Dinge. Auch die – und vor allem die – welche wir gerne als selbstverständlich sehen: Dach über dem Kopf, gutgesinnte Menschen, etc.

Damit ist das Problem nicht bewältigt, es besteht weiter. Mit der Kraft des Guten im Leben und der richtigen Relation des Problems können wir dieses nun genauer anschauen und schriftlich analysieren:

  • Wie genau lautet das Problem?
  • Was für einen Einfluss hat es auf mein Leben?
  • Was wäre, wenn das Problem nicht lösbar wäre? Im schlimmsten Fall?
  • Wie fühle ich mich bei dem Gedanken?
  • Kann ich das Problem in Teilprobleme aufteilen, die leichter zu lösen sind’
  • Wenn sich das Problem nicht lösen lässt: Kann ich mich vom Problem lösen?
  • Was wäre ein Alternativleben, in dem das Problem keines wäre?
  • Kann ich das realisieren?
  • Was brauche ich dazu?
  • Wo kriege ich es?

Vielleicht sieht man keine Lösung. Trotz all der Fragen überzeugt keine Antwort. Dann gibt es noch die letzte Frage:

  • Was tut mir gut?

Wir haben gesehen, dass das Problem da ist, sich im Moment nicht lösen lässt. Wir haben aber auch gesehen, dass das Problem nur ein Teil ist. Neben diesem Teil existiert noch ganz viel – vieles, wofür wir dankbar sein können. Wieso also nicht das ganz bewusst ausbauen?

  • Was hat mir in der Vergangenheit gut getan? Was davon kann ich wiederholen?
  • Wer tut mir gut? Kann ich diese Menschen mehr um mich haben?
  • Wie kann ich mir selber etwas Gutes tun?

Ab und an verabschieden sich Probleme klammheimlich, wenn wir uns auf die guten Dinge konzentrieren im Leben. Und selbst wenn sie bleiben, haben sie ihren Stellenwert zurück: Sie sind ein Teil, aber nicht das Ganze.

4. April

„Wir müssen die Dinge, die in unserer Macht stehen, möglichst gut einrichten, alles andere aber so nehmen, wie es kommt.“ (Epiktet)

Der Dalai Lama wurde einmal gefragt, wie er es schafft, trotz allem, was er erlebt hat, immer freundlich und zufrieden zu wirken. Seine Antwort war, dass er das Geschehene nicht hätte ändern können, aus dem Leid der Vertreibung und des Exils aber auch Chancen und Möglichkeiten gewachsen seien, die ihn dankbar sein lassen. Er lächelte dabei.

Nun sind wir nicht alle der Dalai Lama und mitunter sind Dinge, die nicht so laufen, wie wir sie gerne hätten, schwer zu ertragen. Und doch hilft es vielleicht im Ärger über etwas nicht Gewolltes innezuhalten und sich zu fragen, ob man etwas daran ändern könnte. Wenn nicht, haben wir zwei Möglichkeiten: Wir ärgern uns weiter oder wir lächeln. Es ist erwiesen, dass man sich, wenn man lächelt, besser fühlt. Wir haben die Wahl, welche der zwei Möglichkeiten wir wählen.

3. April

“ Gott gebe mir die Gelassenheit, Dinge hinzunehmen, die ich nicht ändern kann,
den Mut, Dinge zu ändern, die ich ändern kann,
und die Weisheit, das eine vom anderen zu unterscheiden.“
(Reinhold Niebuhr)

Es ist eine Tatsache, dass wir nicht alles im Leben in der Hand haben. Ganz viel entzieht sich unserer Kontrolle, beruht auf Zufällen oder ist von etwas abhängig, das ausserhalb unserer Macht liegt. Wenn wir uns nun über diese Dinge aufregen und uns daran aufreiben, passiert nur eines: Wir ärgern uns, ändern aber nichts am Grund für den Ärger.

Es gibt aber durchaus Dinge, die wir selber in der Hand haben. Da dann einfach abwartend zu sitzen und zu hoffen, dass sich alles zum Guten wendet, wäre mehr als schade. Dinge zu verändern ist nicht immer nur einfach, Gewohnheiten wiegen mitunter schwer, und doch: Es wäre schade, es nicht zu tun, da wir damit das Steuer unseres Lebens aus der Hand geben und auf etwas verzichten, das wir insgeheim (wir würden uns sonst nicht ärgern) wollen.

Es ist nicht immer einfach, zwischen beiden zu unterscheiden, aber was sicher ist: Der Ärger an sich bringt wenig. Entweder gilt es, sich in die Situation zu schicken und das Beste draus zu machen, oder aber die Ärmel hochzukrempeln und das Leben anzupacken.

Sei dein eigener Steuermann

„Unbeständigkeit lehrt uns, in jedem Augenblick all das, was es in uns und um uns herum an Kostbarem gibt, zu achten und Wertzuschätzen.“ Thich Nhat Hanh

Wer kennt nicht den Gedanken, ein Augenblick sei so schön, er solle für immer bleiben. Nur: Würden wir ihn noch genauso schätzen, wenn alles immer so wäre? Sehen wir tagtäglich all das Gute und Schöne, das da ist und sehnen wir uns nicht im Gegenteil immer nach Dingen, die eben nicht hier und jetzt präsent sind?

Das Wissen, dass alles, was gut ist, auch vergeht, kann helfen, dem Guten, das ist, mehr Gewicht und Aufmerksamkeit zu geben. Stellt man einem Menschen die Frage, was er täte, wenn er morgen sterben würde, kommen ganz viele Dinge plötzlich ans Licht, die er machen wollte – und oft sind es durchaus alltägliche und vor allem machbare Dinge, die wir aber im Leben selber immer wieder aufschieben.

Nur schon das sollte uns zu denken geben: Setzen wir die Prioritäten richtig? Wieso schieben wir das auf, was uns, hätten wir nicht mehr viel Zeit, das wichtigste wäre, um Dinge zu tun, die wir an diesem einen Tag sofort fallen lassen würden? Leben wir wirklich das Leben, das wir leben wollen, oder sind wir durch irgendwelche Zwänge (und damit meine ich nicht nur Geld verdienen, oft wollen wir auch Erwartungen genügen, eigenen und anderen, und vieles mehr) getrieben und gar nicht mehr der Steuermann in unserem eigenen Leben?

Möchtest du das Ruder wieder übernehmen? Dann frage dich:
– Was ist mir wichtig im Leben?
– Was möchte ich (er-)leben?
– Wer möchte ich sein?
– Was kann ich dafür tun?

Und dann pack es an. Jetzt!

2. April

„Gelassenheit können nur jene erreichen, die ein unerschütterliches und klares Urteilsvermögen haben – der Rest hadert ständig mit seinen Entscheidungen schwankt hin und her zwischen Ablehnung und Akzeptanz.“ (Seneca)

Ich bin, um es gelinde auszudrücken, nicht immer sehr entscheidungsfreudig gewesen. Ich konnte sogar bei den banalsten Fragen hin und her überlegen, Argumente wälzen und zu keinem Schluss kommen. Bei den schwierigen Fragen war es umso schlimmer. Schlussendlich wollte ich die richtige Entscheidung treffen.

Ob eine Entscheidung richtig oder falsch ist, zeigt sich meist erst hinterher. Oft sind aber nicht mal Argumente ausschlaggebend, man weiss tief drin, was man eigentlich will und was passt – eine innere Stimme, ein Bauchgefühl. Und wie oft sagen wir im Nachhinein: „Hätte ich nur drauf gehört.“

Was dazu kommt: Würden wir drauf hören, hätten wir unsere Entscheidung und damit auch wieder Ruhe. Dieses andauernde Wälzen von Argumenten, dieses Hin und Her im Geist bringt meist vor allem eines mit sich: Unruhe.

Wenn also wieder einmal eine Entscheidung ansteht: Eigentlich weißt du die Antwort. Wenn du ihr nicht traust, wirf eine Münze. Fällt sie und du bist enttäuscht, hast du die Antwort auch, fällt sie und du bist froh, ebenfalls.

Das Leben als Kunst

Was ist es, das das Leben zu einem guten Leben macht?
Wann ergibt das, was wir tun, Sinn?
Was streben wir an?
Wo wollen wir hin?
Wer wollen wir sein?

Leben ist eine Kunst. Wir können was tun, damit es gut ist. Es liegt in unserer Hand. Das heisst nicht, dass wir bestimmen können, was um und mit uns geschieht. Das heisst nur, dass wir es in der Hand haben, wie wir darauf reagieren.

Lebenskunst heisst, sein Leben zu gestalten. Lebenskunst ist die Kunst, das Leben bewusst anzunehmen mit allem, was es bietet und das beste draus zu machen. Lebenskunst heisst, dem Leben Sinn zu geben. Lebenskunst bedeutet, einen Weg zu gehen, der zum Glück führt, zu einem Leben also, das erfüllt.

Wege gibt es viele. Welchen man wählt, ist individuell verschieden. Was allen gemeinsam ist: Ich muss sie gehen. Auch wenn sie ab und an schwer sind – und gerade dann – muss ich dabei bleiben und weiter gehen. Wege hin zu einem guten Leben brauchen Ausdauer, Mut, Disziplin und Hingabe. Es wird uns nichts geschenkt dabei.

Und darum ist das Leben eine Kunst. Es fällt uns nicht einfach in den Schoss und ist gut, wir müssen etwas tun dafür. Picasso malte seine Bilder auch nicht einfach so, dahinter steckten Jahre und Jahrzehnte der permanenten Übung und Auseinandersetzung. Genauso ist das in der Lebenskunst. Wir müssen einfach mal den ersten Pinselstrich tun – und dann weiter malen.

 

1. April

„Du musst dich (im Leben) wie bei einem Gastmahl benehmen. Es wird etwas herumgereicht, und du kommst an die Reihe.“ (Epiktet)

Wolltest du auch schon mal etwas um jeden Preis und es konnte dir nicht schnell genug gehen? Dein ganzes Denken drehte sich nur noch um diese eine Sache, du fandest keine Ruhe mehr, kaum noch Ablenkung, konntest dich auch nicht wirklich an anderen Dingen freuen, da all dein Denken und Fühlen und Sein von diesem einen Wunsch erfüllt war.

Wir können den Lauf des Lebens nicht beschleunigen. Viele Dinge brauchen und haben ihre Zeit. Gras wächst auch nicht schneller, wenn man daran zieht. Wenn wir aber nur noch wie besessen Dingen hinterher rennen, die wir doch nicht beeinflussen können, verpassen wir dabei das, was wir hätten: Das Leben, wie es hier und heute ist. Und das ist das einzige, was wir haben und gestalten können.

31. März

„Nicht der äußere Mensch, sondern der innere hat Spiegel nötig. Man kann sich nicht anders sehen als im Auge eines fremden Sehers.“ (Jean Paul)

Werden wir gefragt, wer oder wie wir sind, fallen uns Antworten oft schwer. Während wir bei unseren Freunden und bei der Familie bei jedem sofort Eigenschaften im Kopf hätten und von spezifischen Eigenheiten und Verhaltensweisen erzählen könnten. Dies können wir unter anderem deswegen, weil sie sich uns gegenüber verhalten, wir sie in ihrem Sein erleben und wahrnehmen.

Das funktioniert auch andersrum: Wie wir der Spiegel der anderen sind, sind sie unserer. Wir brauchen also Beziehungen, um uns selber zu erkunden und kennenzulernen. Erst in einer Beziehung, in unserem Verhalten mit- und untereinander offenbaren sich unsere Wesens- und Eigenarten.

30. März

„Kein Mensch weiß, was in ihm schlummert und zutage kommt, wenn sein Schicksal anfängt, ihm über den Kopf zu wachsen.“ (Marie Freifrau von Ebner-Eschenbach)

Wir alle wollen glücklich sein, wollen möglichst Leid vermeiden. Und doch sind es oft die schwierigen Stunden, in denen uns bewusst wird, was in uns für Kräfte schlummern. Nietzsche prägte einst den Spruch, dass uns das, was uns nicht umbringt, stärker mache. Oft dachte ich so bei mir, dass ich so stark gar nicht werden wollte, und doch war ich immer wieder überrascht, dass es immer weiter geht. Irgendwo kommt immer noch ein Stückchen Kraft her, das hilft, weiter zu machen. Und je mehr wir daran glauben, dass es so ist, desto mehr Kraft zeigt sich.

Wir wachsen an unseren Herausforderungen. Wir mögen nicht immer glücklich sein darüber, dass sie da sind, doch hilft es, an die eigenen Kräfte zu glauben, um über sie hinwegzukommen.

Was ist meine Geschichte?

„Wir erzählen uns Geschichten, um zu leben.“ (Joan Didion)

Wir gehen durchs Leben und erzählen uns und anderen unsere Geschichte. Es ist eine Geschichte unseres Lebens, die Aneinanderreihung von Erfahrungen und Erlebnissen, die schlussendlich das ausmacht, was wir „ich“ nennen. Wir sind uns dabei selten bewusst, dass wir nur eine mögliche Geschichte erzählen, dass es noch viele andere gäbe. Noch seltener sind wir uns bewusst, dass das, was wir aus der Erinnerung als unsere Geschichte erzählen, oft anders war, als wir uns erinnern, da unser Gedächtnis die phänomenale Gabe hat, Erzählungen so zu strukturieren, dass sie Sinn ergeben, dass sie in einem Kontext stehen und darin schlüssig und nachvollziehbar klingen. Das heisst nicht, dass wir lügen, schon gar nicht bewusst, es ist nur nicht die Wahrheit, schon gar nicht die ganze.

Das Gute daran ist: Wir können unsere Geschichten ändern. Auch das ohne zu lügen. Indem wir auf andere Erfahrungen und Ereignisse fokussieren, andere Perspektiven einnehmen, ergeben sich neue Geschichten. Gerade wenn wir mit unserer Geschichte hadern, kann das heilsam sein.

Vielleicht fragst du dich mal: Was ist meine Geschichte? Und dann schau genau hin, ob es die einzig mögliche ist oder ob du nicht noch mehr findest. Und vielleicht findest du sogar die Geschichte, die dir hilft, gut damit weiter zu leben, weil sie dir etwas mit auf den Weg gibt, das dir Kraft für die Zukunft gibt.

Lebenskunst

„Ist das schon Kunst,
kann das nicht weg?
Das könnt ich auch,
wenn ich Zeit hätt.“

„Was tust du denn
den ganzen Tag?
Ist es noch Freud,
ist es schon Plag?“

So kämpfen Menschen
an den Fronten
einer selbst gewählten
Lebensform.

Ein jeder stellt
die seine hin
als Massstab und
als gült’ge Norm.

Wir opfern Werte,
nehmen Würde,
schauen nur noch
nach Gewinn.

Wir streben alle
nach dem einen,
suchen alle
Lebenssinn.

Der Mensch ist Mensch
nur durch sein Schaffen,
nur wo er tätig,
ist er ganz.

Drum wähle klug
dein eignes Tun,
und lass dem andern
dieses auch.

Ein Keiner hat
das Mass erfunden,
ein Jeder strebt
nach seinem Sinn.

Und könnten wir
dies so belassen,
es wär uns allen
ein Gewinn.

©Sandra Matteotti