Ich bin im Netz wieder mal auf eine Aktion gestossen, die mir gefiel: Die Montagsfrage beim Buchfresserchen
Die Frage für diesen Montag lautet:
Wenn du weder Buchverfilmung noch Buch kennst, was würdest du zuerst anschauen/lesen?
Grundsätzlich würde ich, wenn ich ein Buch wirklich lesen will, den Film wohl nicht anschauen, um mir nicht die Spannung des ersten Lesens zu nehmen. Es gibt viele Bücher, die ich mehrmals gelesen habe und das immer wieder mit neuer Freude, aber: Das Nichtwissen um die Wendungen, die eine Geschichte nimmt, um das Ende, das sie ansteuert, das hat man nur beim ersten Mal und das ist eine ganz spezielle Spannung im Leseprozess. Das Vergnügen wäre durch die Vorwegnahme des Films natürlich getrübt.
Verfilmungen von Büchern sind oft schwierig und auch oft enttäuschend. Es gibt aber Verfilmungen, die trotz Kennen des Buches wunderbar waren. Als Beispiele fallen mir nun spontan „Die unendliche Geschichte“, „The Great Gatsby“ und „Jakob der Lügner“ ein.
Dann gibt es aber Bücher, die ich unbedingt lesen möchte, aber schlicht nicht dazu komme – aus verschiedenen Gründen. Dann würde ich den Film schauen – quasi als Ersatz, um wenigstens die Geschichte zu kennen. Ob ich danach das Buch je noch lesen würde? Schwer zu sagen, kam noch nie vor. Natürlich ist mir bewusst, dass der Film nie eins zu eins das Buch wiedergibt, aber meist doch in etwa die Grundzüge.
Als Fazit kann man also wohl sagen: Wenn ich das Buch wirklich lesen will, dann lese ich es vor dem Film, wenn es geht. Da es schlicht viel mehr Bücher gibt, die ich lesen möchte, als ich Zeit habe, das wirklich zu tun, wird es für ein Buch, von dem ich den Film gesehen habe, eher schwer.
Wie sieht das bei euch aus?

Heute stiess ich über sieben Ecken (besser über sieben Blogs) auf ein Schreibprojekt, das ich witzig fand: Aus drei Wörtern soll eine Kurzgeschichte mit maximal 10 Sätzen entstehen. (Hier geht es zum Originalbeitrag: