Wir gehen durchs Leben und sehen die Welt, wie sie uns erscheint. Wir gehen davon aus, dass sie genau so ist, wie wir sie sehen, denn schliesslich haben wir weder eine rosa Brille auf noch einen Spiegel, wie man ihn aus dem Gruselkabinett kennt, zur Hand. Wir schauen hin und da steht sie – die Welt. Und in der Welt die Menschen, die sie ausmachen. Je näher uns Menschen sind, desto genauer schauen wir hin und desto mehr sehen wir von ihnen.

Es liegt in der Natur der Sache, dass man bei den Menschen, die einem nahe sind, mehr sieht als bei andern. Leider ist mehr aber nicht immer nur positiv, sondern hat immer verschiedene Seiten und Facetten. In der Natur des Menschen liegt es wohl, dem negativ Bewerteten mehr Gewicht zu geben als dem Positiven. Ist es erst mal gefunden, bohren wir drin rum. Wir beleuchten es von allen Seiten, blasen es auf, schmücken es aus. Und ist es erst einmal gross und fast schon drohend, sehen wir uns ihm ausgeliefert. Und wir hadern mit dem Schicksal. An diesem Punkt angekommen, gibt es in der Tat selten mehr einen Ausweg aus der Spirale. Wir sind zu tief drin, stecken quasi Brunnenschacht fest und erreichen den Rand nicht mehr. Je mehr wir strampeln, desto tiefer fallen wir, da wir uns immer im eigenen Universum bewegen, nur die eigene Sicht sehen und diese mit jedem weiteren Nachdenken mehr zementieren.

Vor vielen Jahren lebte Archimedes. Der Sage nach hob er die Welt aus den Angeln, indem er das anwendete, was man heute Hebelprinzip nennt. Indem man den Dreh- und Angelpunkt ausserhalb der eigenen Welt ansetzt, hat man einen längeren Hebel, und plötzlich bewegt sich das, was vorher unbeweglich schien. Genauso funktioniert das auch mit eigenen An- und Weltsichten. Oft hilft es, die ganze Geschichte von aussen zu betrachten, sprichwörtlich eine andere „Ansicht“ zuzulassen, um Seiten zu entdecken, die man selber nie gesehen hat. Andere Menschen schauen von einer anderen Warte auf das Geschehen und haben schon deshalb einen anderen Blick, den wir selber nie haben könnten. Indem wir ihre Sicht kennenlernen, können wir unsere eigene um neue Facetten erweitern – und damit vielleicht mehr Licht ins Dunkle des Brunnenschachts bringen. Wer weiss: Vielleicht ändert sich plötzlich der eigene Standpunkt und man sieht etwas vorher negativ Bewertetes plötzlich in einem anderen Licht, positiv.

Natürlich verkehrt nicht jede Ansicht von aussen etwas in sein Gegenteil. Gewisse Dinge bleiben negativ, egal wie man sie dreht und wendet. Wichtig ist wohl, bei allem den grossen Zusammenhang nicht aus den Augen zu verlieren, Dinge nicht zu sehr zu isolieren. Die Welt ist nie nur gut, es ist nie alles toll und wunderbar, das Schwierige, Schlechte gehört zum Leben dazu wie das Gute und Wundervolle (und die Bewertung ist immer eine persönliche). Wo Licht ist, ist immer auch Schatten. Oft hilft es schon viel, bei all dem Schatten die Lichtmomente nicht zu übersehen, und daran zu denken: Es ist nichts nur schwarz oder weiss. Ein Sonnenstrahl inmitten dunkler Regenwolken kann einen Regenbogen bewirken und damit die ganze bunte Farbenpracht.

Sich finden – im Leben und in der Beziehung

Ich stelle mir vor, du hättest nicht zufällig neben mir gesessen, als ich gerade aufstehen und schon wieder gehen wollte. […] Es ist so leicht, sich zu verpassen – selbst dann, wenn dir der andere gegenübersteht. Wir hätten all die Dinge nicht geteilt, wir hätten die gemachten Fehler nicht gemacht, zumindest nicht miteinander…

Nora und Paul sind seit langem ein Paar. Sie haben sich eingerichtet, ihre Rollen gefunden, verstehen sich quasi blind. So gehen sie durch die Jahre. Eigentlich könnte alles gut sein, es ist auch nicht schlecht, nur kommt immer wieder das Leben dazwischen, bringt Probleme auf, zeigt Risse in den festgelegten Rollenmodellen, lässt Nora zweifeln: an sich, an Paul, an der Beziehung. Wie viele Kompromisse kann man machen, ohne sich selber zu verlieren? Wie viele Zugeständnisse muss man machen, um den anderen nicht zu verlieren?

Nacktschnecken handelt von einer jungen Frau, die ihren Platz im Leben und in ihrer Beziehung sucht. Rebecca Martin versteht es, in einer Sprache, die ganz der Protagonistin entspricht, mit viel Feingefühl und Tiefgang die Schwierigkeiten des alltäglichen Lebens zu schildern, ohne dabei zu psychologisieren. Vielmehr zeigt sie das pralle Leben mit all seinen Höhen und Tiefen durch die erlebte Geschichte. Dadurch ist ein Zeugnis einer Generation entstanden, das selbst wenn es nicht die eigene betrifft, verständlich und nachvollziehbar wird. Und jeder, der durch diese Phasen des Lebens hindurch ging, wird sich irgendwo wiederfinden in der Erzählung von Nora und Paul.

Fazit
Ein feinfühliges und tiefgründiges Buch, in dem alles passt: Plot, Figuren, Sprache. Empfehlenswert.

Zum Autor
Rebecca Martin
Rebecca Martin wurde 1990 in Berlin geboren. 2008 veröffentlicht sie ihren Roman Frühling und so, 2009 macht sie Abitur. Es folgt die Ausbildung zur Werbetexterin an der Texterschmiede Hamburg. Im Sommer 2012 erscheint der zweite Roman Und alle so yeah im DuMont Buchverlag. Seit September 2013 absolviert sie ein Drehbuchstudium an der Deutschen Film- und Fernsehakademie Berlin.

Angaben zum Buch:
MartinNacktschneckenTaschenbuch: 368 Seiten
Verlag: Dumont Verlag (12. März 2015)
ISBN-Nr.: 978-3832163204
Preis: EUR 14.90 / CHF 21.90

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Ich liebe meine Tochter über alles. Und wenn Sie ihr das Herz brechen, dann breche ich Ihnen das Genick. Ich schwöre es.

Der Satz ist typisch für die Serie und ich liebe diese Haltung. Sie drückt Kraft, Spannung, Energie und völlig verschwurbelte Verhältnisse aus. Worum es geht? Um einen Familienbetrieb, der mal auf Eislauf setzt, dann auf Sport, dann auf Wellness, schliesslich auf Tanzen – bis alle Tänzer bei einem Busunglück ums Leben kommen und die Firma vor dem Ruin steht und sich neu erfindet. Schliesslich und endlich aber geht es um die Irrungen und Wirrungen einer Familie: den Steinkamps.

An vorderster Front Richard und Simone, die schon mehrfach verheiratet und wieder geschieden waren (aktuell geschieden zusammen). Gemeinsam haben sie ein paar Kinder (ich weiss gar nicht wie viele, zwei sind grad präsent) – er hat ein paar mehr als sie, wobei sie vor kurzem nachzog mit dem Geliebten ihrer Tochter. Noch alles klar soweit? Auf alle Fälle zeigt das so ziemlich den Charakter der Serie, der in etwa als Dallas und Denver für überm Teich zu umschreiben wäre.

AWZHochstehend ist das nicht, aber die Serie wartet immer gerade mit soviel Liebe und Spannung auf, dass ich unbedingt die nächste Folge sehen möchte. Aktuell zapple ich, weil ich wissen will, was mit Vanessa (eine Tochter von Richard und Simone) und „Big Daddy“ (viel älter, verheiratet, aber es ist kompliziert und er kein Schwein) wird.

Alles was zählt schafft es, immer so viel Neugier zu wecken, dass man dranbleiben will. Glaubwürdigkeit fällt als Entscheidungskriterium unter den Tisch, einmal gefangen, bleibt man haften. Da es nur eine halbe Stunde täglich ist und man die im Replay gestaffelt und zu Zeiten, die passen, schauen kann, bin ich seit einer ganzen Weile dabei… und bleibe noch, bis die Sache mit Vanessa geklärt ist. Dann hör ich auf (wobei ich sicher bin, dass bis dahin sicher eine andere tolle Liebesgeschichte so spannend ist, dass ich unbedingt deren Ende abwarten muss….).

Für die, welche nicht so auf Liebeschnulzen stehen, gibt es auch das Krimielement. Für diese Fälle hat Simone einen verkommenen Sohn, der immer und überall für kriminelle und mörderische Intermezzi sorgt. Auch Richard nimmt es nicht immer so genau mit dem Gesetz und wenn es um die Familie geht, drückt sogar Simone alle Augen zu – man sieht es beim Zitat am Anfang – und sie meint das so. Was nämlich ganz zentral ist bei dieser Serie: Wenn es hart auf hart kommt, gelten Liebe, Familie, Freundschaft – und alle stehen füreinander ein.

Fazit:
Nicht hochstehend oder hochtrabend, aber wunderbare Unterhaltung mit der nötigen Spannung, verworrenen Verbandelungen und menschlichen Werte, die man sich im Alltag wünscht. Das perfekte Programm zum Abschalten.

Spätestens als ich diese Frau mit schriller Stimme quer über den grossen Anlegeplatz des Schiffes laut „Liebling! rufen hörte, wusste ich: Ich hasse Kosenamen. Für einen erwachsenen Menschen? Das ist lächerlich. Wozu soll das gut sein? Wieso ist ein Mann ein Bärchen, Stier, Tiger, Mäuschen, Schätziputz oder sonstiges und nicht einfach Klaus, Karl, Heinz, Thomas oder Gianluca? Was will man ihm damit sagen?

Und: Fühlt man sich besser, wenn man Schatz, Spatz, Herz oder Liebling ist statt einfach nur Susi, Claudia, Sabine oder Hildegard? Ein Kosename ist persönlicher? Ich finde, eher das Gegenteil ist der Fall. Jeder kann Schatz heissen, Ilse heisse ich (wenn dem denn so wäre) – vielleicht ein paar mit mir, aber so kann nicht jede heissen, denn die heissen Berta, Heidi oder Erika.

Und drum: Wer mich liebt, soll mich nennen, wie ich heisse. Ich brauche keine Kosenamen, keine Verkleinerungen, Verniedlichungen oder sonstigen Veränderungen. Wer mich liebt, soll das beweisen und sich nicht mit abgestumpften Übernamen behelfen. Ich meine ja nur.

Heute las ich einen Artikel über den perfekten Mann. Die Frage lautete, ob ein guter Mann entweder vergeben oder schwul sei. Mal abgesehen davon, was das denn für Frauen bedeuten würde, ob alle guten frei rumlaufen und wie die Hühner nach dem leckersten Korn suchen oder aber auch vergeben respektive nicht an der Männerwelt interessiert wären, fand ich den Ansatz etwas gar plakativ und wenig durchdacht.

Perfekte Männer gibt es nicht. Sorry, ist so. Es gibt auch keine perfekten Frauen, darum eh keinen, der ein Anrecht auf einen perfekten Mann hätte. Insofern hat die Natur das prima gerichtet, passt alles. Frau habe es so an sich, Männer zu erziehen und zu reparieren, lese ich. Dem würde ich gerne widersprechen, habe mich aber selber kürzlich ertappt. Ich schaute eine Doku über einen eigenwilligen, rebellischen, spannenden Schriftsteller, hübsch, anziehend, aber: Chaotisch, ungekämmt, nachlässig. Ich dachte so bei mir, wie ich ihn kämmen, anders anziehen, die Wohnung aufräumen lassen und angepasster werden liesse. Und merkte schon beim Denken, dass dann die ganze Spannung weg wäre.

Ich vermute, genau das passiert auch oft in Beziehungen. Man lernt ein stimmiges Gesamtpaket kennen und fängt dann an, Details zu verändern. Lassen sie sich ändern, stimmt nachher das Paket nicht mehr, ist nichts mehr davon da, was einen mal anzog. Lassen sie sich nicht ändern, stören wir uns an der Sturheit. Ich möchte fast selbstkritisch behaupten, dass Frauen noch ein wenig mehr dazu neigen. Dies nur unter uns, soll keiner erfahren und ich habe das nie gesagt.

In eine Beziehung zu gehen und zu denken, dass dieser eine Mensch dann all das abdeckt, was ich mir vom Leben wünsche und vorstelle, ist gar illusionär bei Lichte betrachtet, in Tat und Wahrheit aber wohl genau das, was wir machen. Und fehlt etwas, hacken wir drauf rum, blasen es auf und lassen die ganze Beziehung damit davonfliegen. Weil sie nichts taugt. Weil er nichts taugt, zumindest genau in dem Bereich, an dem wir uns gerade festbeissen, nicht. Wir können Stunden damit verbringen, zu jammern, weil unser Bauch wabbelt, die Brüste asymmetrisch sind und der Po aus der Form geraten ist. Wir hadern mit Macken von uns und wollen doch geliebt werden. Seine Macke ist aber das Killerkriterium. Die geht gar nicht. Fair? Niemand sagte, das Leben sei fair.

Nur: Ob wir so glücklich werden? Ich wage es zu bezweifeln. Ein kluger Mann sagte mir mal, dass man von einem Partner drei Dinge wünschen kann, die er abdeckt. Mehr ist nicht drin. Man muss sich also gut überlegen, wo die eigenen Prioritäten liegen. Dabei auf Gegensätze zu setzen, könnte die Sache schwierig machen. Sicherheit und Risikofreude schliessen sich irgendwie aus. Problematisch wird es wohl, wenn über die Jahre die Prioritäten ändern. Das ist oft die Klippe, über die Beziehungen stürzen. Sätze wie „Wir haben uns auseinandergelebt.“ stehen dann im Raum.

Was oft folgt? Das Leben als Single. Und die Klage: Alle guten Männer sind vergeben oder schwul. Und damit fangen wir wieder vorne an. (Einfach wieder oben anfangen zu lesen). Bei Beziehungsfragen: Einfach fragen. Irgendwas fällt mir immer ein. Wie man sieht.

Manchmal wünsche ich mir…

…ich liebte jemanden so, dass meine Welt zusammenbräche, wäre er nicht mehr

…ich könnte mir ein Leben ohne den Einen nicht vorstellen

…der Eine wäre alles für mich, ich nichts ohne ihn

Dann sehe ich…

…die Welt wird immer weiterbestehen, egal, wer kommt oder geht

…es gibt ein vorstellbares Leben auch ohne den Einen

…ich bleibe ich, wer immer kommt oder geht

Und irgendwie ist das gut so!

Lieber Michael

Ich erinnere mich noch gut, wie du mir damals im Bahnhof Bern entgegen kamst. Von weitem schon sah ich dich. Du lächeltest mich an. Ich konnte dir nicht entgegen gehen, war wie festgenagelt. Ich stand schon lange da, viel zu früh war ich gekommen. Die Vorfreude hatte mich getrieben, die Neugier, die Aufregung. Wie ich dich so kommen sah, warst du mir vertraut. Und innerlich warst du es ja auch. Wir hatten so viele Stunden geredet, so viel geschrieben. Wir kannten uns so tief. Das hier war nur noch der letzte Funke – und er sprang über.

Wir verstanden uns blind und ohne Worte, trotzdem ging uns der Gesprächsstoff nie aus und ein Blick aus deinen Augen bedeutete mir die Welt. Er hüllte mich ein mit Wärme und gab mir die Geborgenheit, die ich so lange gesucht hatte. Du hast mich immer verstanden, in meinem Sein, in meinem Tun. Du hast mich bestärkt in meinen Träumen, machtest mir Mut, zu wagen, was ich wünschte. Mit dir sah ich mich dazu in der Lage.

Du hast gesagt, ich hätte in dir ein großes schwarzes Loch geschlossen, das seit langem da gewesen sei. Du sagtest, ich sei das, was deinem Leben Sinn gäbe. Ich glaubte dir. Weil du mich nie angelogen hättest. Weil ich dasselbe fühlte.

Unser Weg war kein gradliniger, er war nicht so schön, wie er eigentlich gemeint gewesen wäre. Alles hätte so einfach sein können, denn wir waren einander das, was der andere brauchte. Und doch habe ich mich gesträubt. Und doch traute ich mich nicht. Weil die Welt ist, wie sie ist. Weil keiner verstanden hätte, was wir hatten, und jeder seine dreckige Phantasie in alles gelegt hätte. Trotzdem ich dich auf Abstand zu halten versuchte, warst du mir immer näher als irgendjemand sonst. Wenn es dir nicht gut ging, merkte ich es, rief dich an. Umgekehrt genauso. Selbst wenn mal eine Weile Pause war – wir trafen den Punkt.

Du hast mir versprochen, zum Arzt zu gehen. Du hast es nicht getan. Als du dann gingst, war es zu spät. Du riefst mich aus dem Krankenhaus an, meintest, alles sei nur Routine. Ich wollte kommen, du sagtest, du kämest bald und verabschiedetest dich. Als ich dich nicht mehr erreichte, suchte ich im Internet. Ich las deine Todesanzeige. Meine Welt brach in Stücke. Ich schrie sie laut heraus, brach zusammen. Tränen flossen, um mich ein großes, schwarzes Loch. Wohl so schwarz wie das, das ich dir füllte – und dann nicht geschlossen hielt wegen meiner Angst.

Es sind nun sechs Jahre vergangen. Sechs Jahre, in denen kaum ein Tag verging, an dem ich nicht an dich dachte. Wenn es mir schlecht geht, wünsche ich mir dich her. Wenn ich nicht weiter weiß, frage ich mich, was du gemacht hättest. Wenn ich mich unverstanden fühle, weiß ich, du hättest mich verstanden. An gewissen Tagen hadere ich und gebe mir die Schuld. Was wäre geworden, wäre ich nicht so feige gewesen? Du fehlst mir. Jeden Tag. Aber du bist auch bei mir. Jeden Tag. Ich blicke zum Himmel und frage mich, ob du mich siehst, auch wenn ich nicht daran glaube. Ich höre noch heute deine Stimme. Dein Lachen. Sehe deinen Blick. Wenn ich ganz hilf- und haltlos bin, fasse ich den Anhänger an meiner Halskette. Du hast ihn mir geschenkt. Drei Herzen. Du meintest, eins für dich, eins für mich, eins für meinen Sohn. Dein Herz ist immer bei mir und du bist in meinem Herzen. Dafür bin ich dankbar.

In Liebe

Sandra

 

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Dieser Brief ist Teil des Buches 1000 Tode schreiben, erschienen als E-Book und hier erhältlich.