In den Sozialen Medien kursiert mal wieder ein neuer #Hashtag.
#metoo
Es geht darum, aufzuzeigen, wie weit verbreitet sexuelle Übergriffe sind auf dieser Welt. Wir geben uns so aufgeklärt, wollen so weit schon sein in Sachen Gleichberechtigung. Und doch gibt es sie. Und das öfter, als man es sich träumen liesse:
Sexuelle Übergriffe
Sie finden statt und sie tun es meist im Verborgenen. Die Gründe, wieso man damit nicht hausieren geht, sind mannigfaltig: Scham, Unterdrückung, mangelnder Selbstwert, Angst und viele mehr.
Ich finde es gut und wichtig, werden diese Themen endlich öffentlich angesprochen. Es ist schwer. Es ist unschön. Es macht Angst. Es geht tief. Und: Man weiss nicht, was nach einer eigenen Äusserung auf einen zu kommt.
Das wusste man schon nicht, als es passierte. man war ausgeliefert. Einer Handlung, die über einen kam, ohne dass man es wollte und oft ohne, dass man sich dagegen hätte wehren können. Und: Wenn man sich wehrte, stiess man auf Fronten. Widerstände.
Bei #metoo geht es nur drum, aufzuzeigen, dass es viele sind, denen es passierte. Es geht um die Demonstration des Ausmasses. Damit soll ein Bewusstsein geweckt werden, wo wir stehen in unserer Welt. Nur: Das verstehen viele nicht. Einige belächeln es, andere wollen es für sich benützen. So finden die einen, dass es nichts brächte, die anderen fordern, man solle ihnen doch bitte einen Artikel liefern, Namen nennen – ganz vertrauensvoll.
Nur haben weder die einen noch die anderen sich die Mühe gemacht, hinzusehen, worum es überhaupt geht. Es sind verdammt viele Menschen in dieser grossen Welt, die sexuell angegangen wurden. Schlicht, weil jemand dachte, in einer Position zu sein, in der er sich das leisten konnte. Er hatte die Macht und jemand brauchte oder wollte etwas.
Was ich hier ganz oft höre:
Wieso hat man sich nicht gleich gemeldet?
Es liegt auf der Hand. Eine Schauspielerin, die den Produzenten angeht nach einem Film, wäre gleich abgestempelt. Sie machte die Beine breit für die Rolle. Alles, was sie beruflich geschaffen hätte, stünde unter einem Hochschlafverdacht. Sie als Mensch wäre käuflich und damit minderwertig. Kaum einer ginge den Produzenten an, der darauf setzte. Wieso? Weil die meisten Menschen in der Rolle der Suchenden und nicht der Gebenden sind. Dass jemand was schaffte, muss Abgründen geschuldet sein, ansonsten müssten wir uns selber hinterfragen. So können wir auf unsere ethischen Werte setzen bei der Begründung eigenen Misserfolges.
Böse? Ja, wohl schon. Aber auch menschlich. Wir versuchen, unser Leben vor uns und nach aussen zu rechtfertigen. Wir greifen dabei auf Muster zurück. Muster sind – liegt in der Natur der Sache – immer von Gestern. Und genauso haften gewisse Verhaltensmaximen in den Köpfen. Drum gehen solche Dinge heute noch.
Wer also meint, solche #hashtag-Aktionen taugen nix: Sie bilden Boden. Auf diesem können Werte wachsen. Werte, die im neuen Boden neu gesät werden. Das passiert nicht von heute auf morgen. Das braucht Zeit. So fing aber alles an. Eine ging studieren. Und eine bewarb sich um ein Amt. Und eine…
Man muss nicht immer Namen nennen. Ab und an reicht es, hinzustehen und zu zeigen, was ist. Damit wächst ein Bewusstsein. Und dann kommt ein Umdenken. Mit der Zeit.
Ganz traurig sind im Ganzen aber Journalisten, die finden, das brächte nix, man würde besser Namen nennen, ihnen persönlich berichten, was war. Dazu sage ich nur soviel: Traurig, dass jemand, der sich Journalist nennt, nicht vorerst recherchiert, worum es in einer Aktion überhaupt geht, sondern nur den eigenen Profit wittert und gerne im Mittelpunkt stünde….sie reihen sich in all die ein, welche verunmöglichen, dass konkrete Fälle geahndet werden: Jeder schaut auf seinen Profit. Da verlieren Opfer meistens.
haupt – am Schluss noch praktische Übungen anhängt. Es lohnt sich aber, diesem ungewöhnlichen Ansatz eine Chance zu geben, denn erstens liest es sich sehr locker, zweitens erfährt man dabei ganz viel auf unterhaltsame Weise, das vielleicht in Theoriefluten untergegangen wäre, und drittens sieht man, wie unterschiedliche Fotografen mit unterschiedlichem Werkzeug, Blick und Anspruch unterschiedlich auf ihr Objekt zugehen. Zudem ist es interessant zu sehen, wie ein Foto mit gewissen Einstellungen aussieht, da man so ganz genau die einzelnen Einstellungen nachvollziehen kann und sieht, welche Effekte sie nach sich ziehen.
Heilig Abend steht vor der Tür, die Kinder sind voller Erwartungen, was für sie auf dem Gabentisch liegt. Sie werden nicht enttäuscht; Bilderbbücher, Süssigkeiten und Spielzeug warten auf sie. Plötzlich entdeckt Marie einen kleinen Mann mit grossem Kopf und kleinem Körper: Ein Nussknacker. Weil er Marie so gut gefällt, darf sie ihn behalten. Bis alle ins Bett gehen, hat der arme Nussknacker allerdings alle Zähne verloren vom vielen Knacken der Nüsse. Marie will ihn drum besonders weich betten, damit er sich erholen kann.
Es gibt eigentlich keine Regeln, was in ein Skizzenbuch gehört, das kann von der Tasse Kaffee vor einem über einzelne Bäume und Blumen bis hin zu ganzen Landschaften alles sein. Es muss auch nicht beim Zeichnen bleiben, ergänzende Notizen können dazu beitragen, beim Wiederbetrachten den gezeichneten Moment noch genauer wieder vor Augen zu führen.
Wer hat nicht schon versucht, das eigene Haustier zu fotografieren, während dieses sich gar nicht modellike verhielt und sich meist just dann bewegte, wenn man den Auslöser drückte? Entstanden sind dann oft Fotos mit Katzen, die aus dem Bild laufen oder verwackelte Hundeköpfe. Damit ist nun Schluss.
Im vorliegenden Buch nehmen drei Tierfotografen den Leser mit auf eine Reise durch die Tierfotografie. Sie erklären anhand eigener Fotos, wie es zu den Aufnahmen kam und worauf man achten muss, um ein gutes Bild zu erhalten. Dabei erfährt man, dass es nicht immer nur auf das Hauptmotiv – das Tier – ankommt, sondern auch die Umgebung wichtig ist. Man lernt, dass manchmal eine kleine Änderung der Perspektive eine grosse Auswirkung auf das Gelingen haben kann oder wie man Licht gezielt einsetzt, um Wirkung zu erzielen.
Wer Fotoschulen kennt, die mit viel technischen Begriffen daherkommen und am Schluss ein paar Übungen anhängen, der mag zuerst irritiert sein. Aber: Es lohnt sich, diesem ungewöhnlichen Ansatz eine Chance zu geben, denn erstens liest es sich sehr locker, zweitens erfährt man dabei ganz viel auf unterhaltsame Weise, das vielleicht in Theoriefluten untergegangen wäre, und drittens sieht man, wie unterschiedliche Fotografen mit unterschiedlichem Werkzeug, Blick und Anspruch unterschiedlich auf ihr Objekt zugehen. Zudem ist es interessant zu sehen, wie ein Foto mit gewissen Einstellungen aussieht, da man so ganz genau die einzelnen Einstellungen nachvollziehen kann und sieht, welche Effekte sie nach sich ziehen.
Mit diesem Versprechen leitet Dietmar Spehr seine Einführung in die digitale Fotografie ein. Wer dabei nur Bahnhof versteht, weil er keine Ahnung hat, was eine Blende oder Belichtungszeit ist, der hat das richtige Buch in den Händen, denn der Autor hält, was er verspricht.
Wenn man an Immanuel Kant denkt, denkt man an Philosophie. Man hat Begriffe wir Kritik, Kategorischer Imperativ, Vernunft im Sinn und denkt an einen der grössten deutschen Denker. Immanuel Kant, der nie sein Königsberg verliess, ein Philosoph, der wohl selten als Mensch wahrgenommen wird, mehr durch seine Schriften.