Schönheit fängt in einem selber an

Schön ist eigentlich alles, was man mit Liebe betrachtet. (Christian Morgenstern)

Bist du auch schon einmal durch die Welt gelaufen und sie war alles andere als schön? Die Sonne schien nicht, Abfall lag am Strassenrand, die Menschen zogen mürrische Gesichter, die Stadt erschien grau? Und liefst du nicht auch schon durch die Stadt und wo du auch hinschautest, war alles schön? Blumen blühten in den buntesten Farben, die Menschen lachten, Häuserwände glitzerten in der Sonne? Und war es nicht beides Mal vielleicht sogar die gleiche Stadt, durch die du gingst?

Hatte die Stadt sich so verändert oder warst es nicht eher du, der mit einem anderen Blick auf die Stadt schaute? Wie wir uns fühlen, prägt oft unseren Blick. Wir transportieren quasi unsere innere Haltung in die Aussenwelt und bestimmen durch diese innere Haltung, wie wir die Welt sehen. Schauen wir positiv darauf, erscheint sie wunderschön und hell, schauen wir im Ärger drauf, sehen wir alles düster. Genauso geht es auch mit den Menschen: Schauen wir sie mit liebenden Augen an, erscheinen sie uns liebenswert, sind wir selber von Ärger durchdrungen, finden wir bestimmt etwas an ihnen auszusetzen.

Wenn wir also wieder mal durch die Welt gehen und alles dunkel und ärgerlich erscheint, hilft ein Blick ins eigene Innere: Tragen nicht wir selber die Ärgernisse in uns, die wir in der Welt sehen?

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