Selbst-Vertrauen

Ich habe mir Gedanken gemacht

Yoga für mich

Wenn man ein Ziel erreichen will, gibt es eigentlich zwei Hauptzutaten: Ausdauer und Disziplin. Vielleicht noch eine dritte: Geduld. Wenn man denn noch eine vierte nennen dürfte, wäre es wohl Willenskraft. Also: Alles ganz einfach: Man setzt das Ziel und dann wendet man die 2,3,4 an und erreicht es.

Das ist schon schwer genug, was aber, wenn man auf dem Weg plötzlich merkt: Das Ziel passt gar nicht? Muss man dann dran festhalten, nur weil man es sich mal gesetzt hat? Sollte man es dann anpassen, weil man ja schliesslich durch den Weg etwas gelernt hat und es drum für unpassend hält?

Ändert man die Zielvorgaben für etwas, wovon man anderen schon erzählt hat, birgt das immer Risiken: Sie fanden so von aussen das Ziel gut und sahen dich drin. Und sie verstehen nicht, wieso du das nun änderst. Sie versuchen, von ihrem Standpunkt aus zu argumentieren. Nicht immer einfach…

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4 Comments

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    • Die sind sicher immer gut, ich denke aber in der Tat, dass sie meist den kleinsten Anteil haben, sondern vielleicht eher noch ein Quäntchen „gewisses Extra“ dazu geben

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  1. Man muss das nicht durchziehen. Man ändert das Ziel oder verwirft es ganz. Es ist egal, wie viel Zeit/Geld/Energie man schon in die Sache investiert hat. Davon sollte man sich nicht hindern lassen, die Sache ganz oder in Teilen aufzugeben. Das sagt jemand, der ein ungeliebtes (und im Nachhinein auch völlig unnützes) Studienfach durchgezogen hat, 1. und 2. Staatsexamen … völliger Unsinn. Heute weiß ich, ich hätte eins der Fächer wechseln sollen.

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    • Ja, die alte Weisheit des „später ist man immer schlauer“ – ich würde im Nachhinein die Fächerwahl auch ändern, obwohl ich grundsätzlich mein Studium sehr mochte, einiges war aber auch Durchbeissen mit dem Gedanken: Nun bist du schon so weit, nun machst du auch fertig. Das habe ich auch in anderen Bereichen ab und an gemacht und musste später merken, dass man aus solchen Dingen nie etwas Befriedigendes herausholt. Ich bin – über die Jahre – zur Einsicht gelangt, dass man wohl nur da wirklich etwas auf die Beine stellen kann, wo man auch mit dem Herzen dabei ist (meistens zumindest).

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