Rezension: Hervé Le Tellier: Neun Tage in Lissabon

Als Vincent, ein Journalist, und Antonio, Pressefotograf, in Lissabon zusammenkommen, um über den Prozess eines Serienmörders zu berichten, interessieren sie sich weniger für die beruflichen Aufgaben als ihre persönlichen Geschichten – heute wie in der Vergangenheit.

In Lissabon schwelgen sie in Erinnerungen über alte, machen sich auf die Suche nach verlorenen und finden neue Lieben – das alles in der typischen Atmosphäre Lissabons.

Autor
Hervé Le Tellier wurde 1957 in Paris geboren. Er veröffentlichte viele sehr originelle Bücher, Romane, Erzählungen, Gedichte und Kolumnen. Seit 1992 ist er Mitglied der Autorengruppe OuLiPo (Ouvroir de Littérature Potentielle), die von François Le Lionnais und Raymond Queneau gegründet wurde und der Autoren wie Georges Perec, Italo Calvino oder auch Oskar Pastior angehörten. ›Kein Wort mehr über Liebe‹ ist das erste Buch von Hervé Le Tellier in deutscher Übersetzung.

Fazit
Ein Versuch, Fado zwischen zwei Buchdeckel zu packen. Wer Lissabon liebt, wird es in dem Buch finden.

Angaben zum Buch:
TellierLissabonTaschenbuch: 280 Seiten
Verlag: Deutscher Taschenbuch Verlag (1. Juni 2013)
Übersetzung: Jürgen Ritte, Romy Ritte
ISBN-Nr.: 978-3423249683
Preis: EUR 14.90 / CHF 29.90

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