Wollen und Können

Unsere Wünsche sind die Vorboten der Fähigkeiten, die in uns liegen.
(Goethe)

Was Goethe hier sagt, entspricht in weiten Teilen dem, was man heute in den wie Pilze aus dem Boden schiessenden „Ich kann-Schulen“ hört. Wenn man nur genug an etwas glaubt, wird es wahr, heisst es da. Energie folge Energie und der Glaube an die versetzten Berge mache denen Beine. So sehr ich Goethe verehre, in diesem Punkt kann ich ihm nicht zustimmen. Es klingt gut, dass alles in uns angelegt ist, das wir gerne hätten und wollten. Aber ist es tatsächlich so? Ist der Mensch so wenig Individuum, dass in jedem alles steckt, er es nur nicht ausschöpft?

Das erinnert stark an die Einfangparolen der Scientologen früher. Wir nutzen nur einen Bruchteil unserer Fähigkeiten, mit den nötigen Kursen ihrer ach so hilfsbereiten Organisation könne man das ändern. Meist hat nicht das eigene Können zugenommen, eher die Geldbörse ab, aber zu dem Zeitpunkt war es schon zu spät und man sass in den Fängen fest.

Jeder Mensch hat Wünsche und unerfüllte Wünsche können das gefühlte Lebensglück massgeblich beeinträchtigen. Wünsche und Ziele sind die Motivatoren des Handelns im Leben, hätten wir sie nicht, würden wir lethargisch, bewegungslos und damit leblos. So gesehen sind Wünsche etwas Positives und sollten gar nicht alle erfüllt sein. Trotzdem ist es sicher wichtig, die eigenen Wünsche zu hinterfragen. Wünsche können ihre Tücken haben:

Nicht alle Wünsche entspringen einem selber, viele sind dem Umfeld geschuldet, der Zeit oder sie sind Überreste von elterlichen Ermahnungen, die man so sehr verinnerlicht hat, dass man sie als eigene Wunschvorstellungen annimmt. Berufe, sportliche Karrieren, Prüfungsdruck – alles kann dem gefallen Wollen geschuldet sein und nicht dem eigenen Wollen. Die Erfüllung dieser Wünsche wird kaum eine tiefe Befriedigung hervorrufen, da die kurze Bestätigung von aussen, von denen, die den Wunsch eigentlich durch uns hindurch gelebt haben, schnell vorbei ist. Da das eigene Herz bei diesem Wunsch eher unbeteiligt war, vergeht auch die Befriedigung schnell.

Es gibt Wünsche, die hegt man zwar selber, sie sind trotz allen Wollens unrealistisch. Ich würde gerne einen Picasso malen (qualitativ), doch dazu wird es nie kommen. Ebenso wenig werde ich je den New Yorker Marathon gewinnen, werde keine Primaballerina und auf dem Klavier keinen Rachmaninov spielen. Bei den einen (sicher nicht sehr tiefen, aber durchaus vorhandenen) Wünschen fehlt es an Talent, bei den anderen an Disziplin und Leidensfähigkeit. Diese Wünsche entsprechen mir einfach nicht, da ich nicht der Mensch bin, diese Wünsche zu verwirklichen. Wenn ich mich nun darauf versteife, dass mein Lebensglück von solchen Wünschen abhängt, wird es ein von mir selber verursachtes Unglück sein, denn mit ein wenig Selbsterkenntnis könnte ich diese Wünsche als meiner Natur fremd abtun und mich auf mich selber und meine wirklichen Stärken im Leben besinnen. Das wäre überhaupt die beste Basis für gefühltes Glück.

Zu guter Letzt gibt es Wünsche, die schlicht nicht erfüllbar sind, weil die äusseren Faktoren nicht passen. Wünsche können aufgrund von Lebensumständen, Geld- oder Zeitmangel unerfüllbar sein und wohl auch bleiben. Die Villa am Zürichsee als allein selig machend wird das genaue Gegenteil sein: nichts als Unglück über mich bringend. Auch die neun Monate dauernde Weltreise oder die Auszeit auf den Malediven sind momentan eher unrealistisch, von Kronjuwelen oder George Clooney als Mann ganz zu schweigen.

So gesehen denke ich nicht, dass alle Wünsche unsere Fähigkeiten offenbaren, sie können aber helfen, uns besser kennen zu lernen, indem wir in uns hineinhorchen, wieso wir sie haben und ob sie für uns und jetzt realistisch sind. Unser Glück hängt selten von einzelnen Wünschen ab, selbst wenn wir das glauben. Viel mehr ergibt sich Glück dann, wenn wir mit dem, was ist, in Einklang leben können und das Leben so einrichten, dass es uns selber entspricht. Sich nicht verbiegen zu müssen und zu sich stehen zu können ist wohl das Grösste, was man im Leben erreichen kann. Das klingt auf den ersten Blick sehr einfach, ist es aber für viele bei Lichte betrachtet gar nicht – zu stark sind die Prägungen, Muster, (äusseren) Zwänge, welche in und auf uns wirken.

15 Kommentare zu „Wollen und Können

  1. „Viel mehr ergibt sich Glück dann, wenn wir mit dem, was ist, in Einklang leben können und das Leben so einrichten, dass es uns selber entspricht…“

    „Kein Ich ohne Du“ ( Martin Buber )

    Der Einklang zwischen dem Ich und dem Du, darum scheint es mir zu gehen,
    wenn man von Glück sprechen möchte.

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  2. Ein weiterer sehr guter Artikel der zum Denken anregt!
    Ja, in unserer Welt gibt es sehr viele Wünsche die von aussen betrachtet unrealistisch sind. Die Reflektionen der äusseren Umstände sind immer sehr wichtig, nur wer dies für sich selber machen kann ist auf einem Weg, Wünsche auch so zu sehen, dass er Glück finden kann.
    Hier sehe ich auch eine Art Freiheit, die nicht für alle gleich sind. Leider gibt es sehr viele Menschen in unserer Welt, die nicht die Freiheit haben, Wünsche für die wichtigsten Dinge zu hegen – da schlicht die Grundbedürfnisse und Grundrechte für sie nicht existieren.
    Vergeiche ich die Möglichkeiten die ich habe, sollte eine Demut da sein. Daher bin ich glücklich, kann ich viele meiner Wünsche überhaupt haben, und Wünsche auch zu erfüllen. Ich hoffe ich bin auch fähig dazu, Menschen, die mir wichtig sind, beizustehen, damit diese die eigene Wünsche angehen und erfüllen können.

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    1. Die Demut und Dankbarkeit für die Möglichkeiten, die vergisst man sehr schnell ob all dem, was man nicht hat. Dass du dann noch an die Menschen um dich denkst, denen das Glück des Erfüllens ihrer Wünsche genauso gönnst und dahinter stehst ehrt dich. Würden Menschen generell mehr mit- und füreinander denken statt nur das Eigene (und bevorzugt das Fehlende) zu sehen, wäre die Welt eine schönere.

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  3. Ein sehr guter Artikel! Ich würde noch betonen, dass der Weg das Ziel ist. Ohne den anstrengenden Weg kommt man beim Glück niemals an. Deshalb reicht es nicht zum Glück, einfach nur in der Villa am See im Liegestuhl zu dösen mit Papas Millionen auf der Bank.
    Glück heisst aber auch nicht, sich nur mit dem zu begnügen, was man hat…

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  4. Sehr interesssanter Artikel. Viele Denkansätze. Viel Raum zum Denken- in alle Richtungen.

    Klasse. Danke.
    Ein Thema, mit dem ich mich schon ganz viele Jahre und immer wieder beschäftige. Inzwischen habe ich mir einen – zumindest auf den ersten und zweiten Blick- vollkommen anderen Ansatz erarbeitet.
    Ich überspitze mal, um nicht zu viel zu schreiben:
    Ich glaube z.B., dieser Spruch vom Weg, der das Ziel ist, erlaubt am Ende der Reise jede „Ausrede/Erklärung”, warum nicht erreicht, was so unbedingt gefunden werden s(w)ollte. Bin zwar nicht dorthin gekommen, aber der Weg war ja sowieso das Ziel. Gekoppelt mit dem: „Die Hoffnung stirbt zuletzt”, kann es meines Empfindens nach auch der Schlussstein fürs Grab aller Aktivitäten sein.
    »Ich sitze da und wünsche und hoffe bis zuletzt, sie mögen sich erfüllen …« ??? Und was wurde währenddessen getan?

    Und nein, ich denke dabei nicht an z.B. die Fluthelfer, die bis zuletzt gehofft haben, der Deich möge durch sie haltbar gemacht worden sein, und das Wasser hat ihn dann doch durchweicht. Ich meine tatsächlich -das- Wünschen (und Hoffen) …
    Wünsche sind nur Motoren und Treibstoff zugleich, solange sie nicht als Bremsklotz/Ausrede dienen (sollen).
    Wer sich wünscht, ein grosser Opernsänger zu werden und keine Stimme dazu hat, kann sein ganzes Leben auf dem Sofa verbringen und sich das als: „Der Weg ist das Ziel” verkaufen. „Hätte ich Stimme- wäre ich geworden …”
    Auf dem Zahlenstrahl der Geschichte geht´s in Aktivität nicht rückwärts, nur in Theorie. „Wäre ich damals- hätte ich heute”… ist wenigstens gut für die Kiste der Erfahrungen.
    Andersherum: „Wenn ich mal…. – dann mache ich…” funktioniert mMn nicht. Denn: Wenn ich das „mal” erreicht habe, werde ich eine ganz andere sein, weil ich mich mit dem Erreichen natürlich auch entwickle. Dann hat das „dann mache ich” mit mir wahrscheinlich nichts mehr zu tun.
    Selbst in Aktivität ist nicht jeder Wunsch anhaltend. Wer sich mit 14 ein Fahrrad wünscht und darauf spart, hat mit 18 wahrscheinlich das Geld zusammen, aber das Fahrrad ist entweder unmodern und die nächste Generation davon kostet das Doppelte, oder die Lebensumstände schreien längst nach Moped oder auch Rollstuhl.
    Warum nicht akzeptieren, mit welcher Vielfalt sich Wege kreuzen und entwickeln und ein Irrgarten möglichweise die passende Beschreibung für manchen interessanten Lebensweg ist?
    Irrgarten ist doch nichts verwerfliches, eher fantasievolles. Fantasie bei Wünschen ist erlaubt, beim Leben aber verpönt? Wieso? Was ich mir heute wünsche, kann morgen schon so unwichtig sein wie die Antwort auf die Frage, ob es Mittwoch vor drei Jahren vielleicht doch wichtig gewesen wäre, einen Schirm mitgenommen zu haben.
    Wir werden, im Vergleich zu früher, viel älter und das auch noch aktiver und schöner. Wieso also Standpunkt statt freie Koordinate? Veränderung ist möglich uns spannend.

    Warum wünschen, warum nicht machen?
    Und andersherum:
    Warum machen, warum nicht nur einfach wünschen?
    Es gibt auch Wünsche für den »Giftschrank« des Lebens. Schafft es der Mensch, sich das klar zu machen und zu erlauben, ist er weniger unzufrieden, weniger unglücklich.

    Und da bin ich bei meinem Schlüsselwort: Glück.
    Der Ausgangspunkt Glück, scheint mir irreführend, mindestens, wenn sich der Wünscher vorstellt, Glück sei ein anhaltender Zustand. Im Übrigens bin ich der Ansicht, gerade das macht unzufrieden und bin genau bei dem Ansatz, zu dem ich tendiere: Der Mensch verwechselt Glück und Zufriedenheit miteinander.
    Wohlfühlen, Wohlgefühl -àAusgangspunkt und Ziel vieler Wünsche, aber eben aller Handlungen. Ohne Handlung werden Wünsche zu Konserven und die haben bekanntlich ein begrenztes Haltbarkeitsdatum. Die Krux, es ist weit entfernt. Ehe Konserven echt hochgehen, dauert. Das mag bei sauren Gurken oder Lebenwurst in der Büchse gut für die Vorratshaltung und Haushaltskasse sein.
    Vom Leben aber, sind mittels tatenloser Wünscherei etliche Jahre weg. Unwiederbringlich. Die Möglichkeit zur Erfüllung der Wünsche damit auch. Mit 60 nach 30 Jahren auf dem Sofa davon zu träumen. Skispringer zu werden, ist gesundheitsgefährlich. Nicht nur für die Knochen. Auch für´s Hirn. Aber das fällt dem Hirneigner wahrscheinlich sowieso nicht mehr auf. Und genau dann war der Weg das Ziel? Na Hallo, solche Wege sollte Mensch meiden- jedenfalls nach meinem Lebensbild.
    Ich bin bei allen Denkansätze hier angekommen:
    ‚Ist Glück vielleicht nur ein winziger Moment, den man erst beim Blick in die Vergangenheit erkennt? (Wann sagt Mensch denn, er sei glücklich und vor allem – woher weiss er es? Es ist erlebt- wenn er es empfindet oder kann er sagen- er sei glücklich, bevor er es fühlt?)
    Beginnt Unbehagen aus dem Irrtum zu wachsen, diese Glück-Momente müssten sich zwanghaft und endlos aneinanderreihen?
    Sind dagegen anhaltende Gefühle lediglich anheimelndes Wohlbefinden, und der Mensch schäumt sie fälschlicherweise ungehemmt zu Glück auf?
    Überfordern sich Menschen in der fortwährenden Erwartung, sich dauerhaft und ohne Pause glücklich machen zu wollen?
    Verbiegt sich der Mensch in dem unaufhaltsam gesteigerten Wunsch, den anderen glücklicher als er bereits ist, zu machen?’

    Beste Grüsse
    charlotte
    (ACR)

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    1. Wieder mal eine wunderbare Antwort von dir. Ich packe mir einen Punkt davon:

      „Der Weg ist das Ziel“. Ich mag den Spruch nicht. Er ist in meinen Augen ein Spruch für die, welche den Biss nicht haben wollen. SIe begnügen sich mit dem Weg und sind so immer schon da. Wieso noch weiter gehen. Man ist ja schon da. Das heisst nicht, dass das Ziel jeden Weg rechtfertigt, sowie nicht jeder Zweck alle Mittel rechtfertigt. Aber der Weg ist nie das Ziel, er ist immer Weg – per definitionem. Das heisst aber nie, dass der Weg als solches nicht auch geschätzt werden kann.

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  5. Huch- da muss ich gleich nochmal. DU bist der erste Mensch ausser meinem Liebsten, der meine Gedanken bezüglich des Spruches mit dem Ziel als Weg nachvollzieht und „teilt“.

    Das ist zwar nun für mich nicht lebenswichtig, aber eine kleine wertvolle Entdeckung. Ein Schatz- dieses: ‚Da treffen sich zwei und teilen Gedanken, auf dass sie sich vermehren.‘
    Selten und Klasse!

    Beste Grüsse
    charlotte

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  6. Liebe ACR, liebe Cosima,
    jetzt habt ihr´s mir aber gegeben 😉 ! Eigentlich finde ich den Satz „Der Weg ist das Ziel“ auch ziemlich banal und abgedroschen. Dennoch stimmt die message: Um glücklich sein zu können, muss man selbst etwas dazu beitragen, man muss sich auf den Weg dahin machen, etwas (er)schaffen. Der „Haken“ an unserem Sein ist aber doch, dass das Ankommen nicht garantiert ist. Das Schicksal kann einem einen Strich durch die Rechnung machen. Übrigens wollte ich keinesfalls damit zum Ausdruck bringen, dass wenn man das Ziel aus eigener Bequemlichkeit nicht erreicht oder auf dem Weg immer wieder sinnlose Umwege/Fluchten einschlägt, das als Ausrede gültig wäre.
    Das Thema Glück/Sinn ist sehr spannend, gerne mehr dazu!
    Ich grüße Euch!

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  7. @Zeitspiegel: Bitte glaube mir, ich bin weit entfernt vom „jemand eine geben wollen“. Wieso auch? Sowas frisst nur Lebenszeit und nutzt jedem gar nichts. Klinge ich allerdings so, ziehe ich mich gern zurück, dann vermag ich nicht, mich -entsprechend- zu äussern und sollte ausserhalb meiner eigene Blogs still sein.

    Es kann mMn bei solcherlei Gedankenaustausch nicht um Recht oder Unrecht gehen, wir sind frei in unseren Gedanken, die Cosima auf ihre Weise immer neu herausfordert. Genau das gefällt mir und genau deshalb komme ich hierher. Ich äussere mich nicht nach jedem Beitrag, kommentiere nur, wenn es (m)ein Thema ist, dann aber auf meine Weise, frei von jedem Angriff- eher schreibt es sich von allein.

    Beim Denken bin ich egoistisch. Ich bin begeistert vom: „Denk was Du willst, aber sage es mir, damit ich zusätzliche Sichtweisen bekomme.“ Denken kann/darf/soll anderem „widersprechen“, sich unterscheiden; manchmal sogar sich und von sich selbst. Denken ist nicht wie schreiben in Schönschrift. Denken ist nie fehlerhaft, sondern wunderbar anders. Die Vielfalt der freien Gedanken macht das Hirnmenü aus – für mich.
    Nach meiner Überzeugung soll, ja muss, die Eitelkeit des letzten Wortes und der Zustimmung aller, dabei unmassgeblich sein.

    Ohne mich erklären zu müssen:
    ich mag Sprüche grundsätzlich nicht (habe ich in meinem Blogs ausführlich beschrieben) und Zitate bereits Verstorbener auch nicht- jedenfalls nicht als Ersatz für eigene Gedanken. Die bereits verstorbenen Urheber- vielmals aus vollkommen anderen Kulturen und Gesellschaftsordnungen- können sich nicht mal dagegen wehren, wozu sie heutzutage benutzt werden.
    Nicht immer tun sich die Nutzer einen Gefallen- nur müsste dazu näher hingeschaut werden. Ein Zitat als Ersatzhandlung fürs eigene Nachdenken, Formulieren, Äussern und sich diskutabel machen, verführt zu dem Pingpongspiel der Fremdgedanken. Zitat gegen Zitat, Spruch gegen Spruch, am Ende war der Weg das Ziel. Nichts sagen müssen, aber Recht bekommen, weils die weltweit bekannten Gedanken eines ganz Grossen der Geschichte sind. Dagegen kann keiner was sagen. Beispielhaft hier das vielseits gern genommene Rosa-Luxemburg- Zitat von der Freiheit der Andersdenkenden. Bei genauer Betrachtung hat sie genau das Gegenteil von dem geschrieben, wozu es heute verbogen wird.

    Zitate Lebender haben den Vorteil, nachfragen zu können, ob sie wirklich meinen, was andere daraus machen. Sprüche sind nach meinem Lebensbild nicht banal, sondern schlichtweg irreführend und sie erlauben oftmals auch keine Antwort, mittels Spruch wird häufig nicht geantwortet, sondern abgebügelt. (abgebrochen, unterbrochen, abgewürgt) Mitten in einem ernsten Gespräch ein: „Na, die Hoffnung stirbt zuletzt“ … Darauf ein: „Ja, denk ich auch immer“, der anderen Beteiligten und das Gespräch wird beerdigt.

    Tiefer schauen, hinterfragen, auf den Weg machen … nicht gewollt, nicht nötig? Anderes habe ich oben schon geschrieben … ganz subjektiv.

    Und nun zitiere ich Dich:
    „Das Thema Glück/Sinn ist sehr spannend, gerne mehr dazu!“
    … und freue mich auf mehr und tiefer und neu …

    Ich schicke viele Grüsse
    aus der ungarischen Sonne.

    charlotte
    (ACR)

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    1. Von diesem Austausch leben doch solche Themen und es ist schön, verschiedene Meinungen zu hören, da man mit jeder wieder Neues hinzugewinnt. Der Mensch wäre in einem Gefüngnis eigener Schranken, würde er sich nicht anderen Argumenten öffnen.

      Danke dafür!

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