Fragen

Meine Blogs sind meist Einwegkommunikation. Eigentlich schade. Drum dachte ich, ich stelle mal ein paar Fragen. Zwar sagen Fragen immer auch etwas über den Fragenden aus, aber der hat vielleicht die Chance, durch die Antworten seine Leser kennenzulernen? Wäre nett, eure Bekanntschaft zu machen!

1) Wieso will man immer das, was einem eigentlich nicht gut tut, was man nicht hat, statt sich an dem zu freuen, das da ist und eigentlich gut ist?

2) Wohin gehen Träume, wenn sie gehen?

3) Was passiert, wenn man keine Träume mehr hat?

4) Was ist Glück?

5) Was ist Liebe?

6) Ist das, was du bei 5 dachtest, wirklich Liebe? In all ihren Facetten? Ihren Ausprägungen? Nicht nur Verliebtheit? Leidenschaft?

7) Muss man sich Vertrauen erst erarbeiten oder ist es da und kann dann verwirkt werden?

8) Gibt es Liebe auf den ersten Blick oder wächst Liebe langsam?

9) An welchem Ort würdest du – unabhängig von allen Pflichten – gerne wohnen?

10) Wohin würde dein nächster Traumurlaub gehen?

11) Lieblingsfarbe?

12) Hast du eine Frage an mich?

Ich bin ja mal gespannt 🙂

25 Comments

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  1. 1) Das ist eine Frage der Eigenen Reife und Lebenserfahrung. Und was man daraus gelernt hat.

    2) Nebst dem Karma vielleicht für Abendländer ins Traumparadies?

    3) Man ist erleuchtet oder man ist geistig eingeschlafen.

    4) Zufrieden mit sich selbst und gesund zu sein.

    5) Welche Form davon willst du beantwortet haben? 😉

    6) Ich hoffe ich denke da richtig. Bisher zeigt es sich als richtiger Weg. Aber wie bei allem kann man sich täuschen.

    7) Wenn man nicht von Anfang an jedem das Vertrauen gibt. Kann man es sich dann erarbeiten? Oder ist es dann nur eine Form von Kontrolle bewahren wollen? Und kann man Vertrauen überhaupt verlieren? Schliesslich ist man selber ja auch nicht perfekt und wünschte sich auch bei einem „gemachten Fehler“ das „Vertrauen“ nicht zu verlieren? Sorry. Nur weitere Fragen. 😉

    8) Es gibt beides. Wobei bei der auf den Ersten oft mehr Leidenschaft im Spiel ist, als Liebe.

    9) An einer Steilküste in einer Wohnung die in den Felsen hinein gebaut worden ist. Mit grossen Fenstern und Balkonen.

    10) Kamtschatka

    11) Orange

    12) Wie siehst du das alles was du so Fragst. 😉

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  2. Fatimas Antworten:

    1 a) Will man das wirklich? Immer? Schade, wenn man das so fokussiert, weil man genauso gut sehen könnte, dass man auch Sachen will und auch bekommt, die einem extrem gut tun. „You get, what you focus on“.

    1 b) Warum sich nicht freuen? Lustig, genau das habe ich mich heute in der früh gefragt. Warum freut man sich nicht mehr, dass man ein Dach über dem Kopf hat, zu essen, Augenlicht, Bücher … Ich denke, wir haben Dankbarkeit nicht gelernt. Zeit also, sich damit zu beschäftigen. Eine Liste zu machen mit Dingen, die uns mit Dankbarkeit erfüllen – und die alles andere als Selbstverständlich sind für 75 % der Weltbevölkerung.

    2) Sie schweben davon, ins Traumland.

    3) Dann fallen uns die Flügel ab, die Haut verwelkt, das Herz zerspringt.

    4) Dem Rauschen der Wellen zuzuhören und zu lächeln. Hier und jetzt.

    5) Eine Fähigkeit, die nicht alle haben.

    6) Zum Thema Liebe bin ich im Übrigen auch überfragt.

    7) Vertrauen kann so oder so entstehen. Manchmal sofort, manchmal mit der Zeit. Je nachdem, ob der betreffende Mensch etwas Bekanntes in uns abruft.

    [8)] Mal so, mal so.

    9) In einer Stadt, mit einem See (Fluss, Meer) und Berge und in der Nähe eines Flughafens.

    10) Nach Indien

    11) Blau wie das Meer

    12) Dein grösster Wunsch?

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  3. Headroom, die Frage ist gemein, ich könnte nun sagen, lies meine Blogs, dann weisst du es – wobei, ich weiss, dass du sie liest – und danke für die Kommentare dann und wann auf welchen Kanälen auch immer 😉

    Fatima: Mein grösser Wunsch? Das ist sehr schwer. Ich habe ein paar Wünsche, frage mich, ob Träume auch Wünsche sind oder ob die schon eher in einem Stadium sind, wo man sie sich erträumt hättte, aber langsam nicht mehr dran glaubt? Muss ein Wunsch realisierbar sein oder ist ein eher unrealisierbarer Wunsch schon ein Traum?

    Ich träume von einer Parkbank an einem Hügel mit Blick in die Weite, auf der ich nebem jemandem sitze, dessen Hand halte und über die Weite blicke, mit einem zufriedenen Lächeln auf beiden Gesichtern, weil wir an die glückliche gemeinsame lange Vergangenheit zusammen denken und dafür dankbar sind.

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  4. Dann will ich mich mal versuchen…

    1) Vielleicht, weil man das, was man hat zu wenig achtsam anschaut. Zu wenig dankbar ist dafür. Es für zu selbstverständlich sieht? Und vielleicht, weil man das andere „spannender“ sieht? Wobei du recht hast, die eigene Reife lässt den Blick umschwenken – Gott sei dank! 😉 Darum macht man irgendwann die Fehler nicht mehr oder ist sich ihrer schneller bewusst.

    2) Am liebsten in die Erfüllung, vielleicht in die Ent – Täuschung, vielleicht aber auch ins Nirwana.

    3) Ich würde auch sagen: man ist abgelöscht.

    4) Das Bewusstsein und die Achtsamkeit für das, was man hat und die Zufriedenheit damit.

    5) Alles

    6) ich denke schon, ja

    7) Muss man sich Vertrauen erst erarbeiten oder ist es da und kann dann verwirkt werden?

    8) Ich glaube, man weiss beim ersten Blick, was möglich ist und was nicht. Wachsen kann es dann immer noch, aber grundsätzlich bin ich der Überzeugung, tief drin weiss man es schnell – vielleicht nicht immer erster Blick, aber erste paar Blicke.

    9) Da bin ich zerrissen… in einer Wohnung/Haus irgendwo am Hang mit Blick nach unten, im Grünen aber Stadt nah oder aber in einer Altbaualtstadtwohnung in einem ruhigen Innenstadtquartier – nah am Grünen. Oder aber am Strand irgendwo… oder in München…da dann in einer Lokation wie PUnkt zwei

    10) Hm…ich habe keine Ahnung, aber viele Träume 😀

    11) violett/lila

    12) Wer bin ich? 🙂

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  5. Ein Wunsch unterscheidet sich für mich kaum von einem Traum. Beides kann in Erfüllung gehen. Oder auch nicht. Nehm aber alles so wie es kommt. Beides ist gut und hat seinen Sinn. Beide haben aber eine karmische Wirkung. Wie alles. 😉

    Du hast dir ja schon einige Dinge in die Tat umgesetzt. Das ist schon viel mehr als das etliche von sich sagen können. Wir sind privilegiert in Zeit und Raum wo wir uns bewegen und leben können. Drum vielleicht zu Punkt 1) schau es dir an, als wär es gerade eben jetzt und hier in Erfüllung gegangen. Jeden Tag auf's neue. Gestern existiert nicht und Morgen ist weit weg. Sagst du ja selbst. Hier und jetzt. 😉

    Das mit der Bank ist von dir abhängig, was du dir daneben hinsetzt. 😉

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  6. Das muss ja auch da sitzen wollen 😉

    Aber im Ernst, es ist schon so, und ja, ich bin dankbar für den Weg, den ich gegangen bin, gehen durfte, zu gehen wagte ab und an. Und so geh ich ihn auch weiter. Immer mal wieder strauchelnd, zweifelnd, hadernd, wieder aufstehend, nach vorne blickend, neuen Mut fassend.

    That's life 😉

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  7. Sag ich ja. Ist von dir abhängig ob es da sitzen möchte. Einfach so passiert das höchst selten. Ausser zwei Alzheimer Patienten treffen sich auf der Bank. 😉 Ohne das jetzt despektierlich zu meinen. Das war grad so das Erste Bild das mir dabei in den Sinn kam. Wobei das lächeln mehr einem kichern ähnelte. Typisch. Ich und meine eingebaute Comicview. 🙂

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  8. … ist es wirklich so kompliziert? Ist es im Wesentlichen nicht von uns selber gemacht?
    … wenn ich selber nicht vertrauen kann, wile soll ich Vertrauen erleben können?

    Viele Fragen beantworten sich selber, wenn wir versuchen das Gute und Schöne zu sehen. Einen gewissen Blick dafür zu entwickeln.

    Es wird soo vieles von Umständen und auch von uns selber gefärbt, dass wir uns stark beeinflussen lassen.

    Könnte es nicht sein, dass es nicht so kompliziert ist wie wir das jeweils sehen?

    Die Einfachheit des Tons ist die Basis aller Musik.

    Lieber Gruss
    bre

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  9. Bre, ich verstehe nicht, worauf du dich beziehst – es waren „nur“ Fragen, ob es kompliziert ist oder nicht? Ich weiss es nicht. Einfach finde ich es nicht immer. Wieso? Weil man als kleines Ego immer nach etwas strebt und das nicht immer kriegt. Das Kind in dir… aber ab und an lernt man was draus – und wächst. Wird erwachsen. Eigentlich ganz leicht – wenn nur nicht die inneren Widerstände wären, die doch so gerne haben wollten. 😉

    Also, gib dir einen Ruck – 1- 12 😉

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  10. 1) Weil wir uns zu sehr nach aussen orientieren. Uns von aussen beeinflussen lassen und zu wenig in uns hinein hören.

    2) Sie gehen nicht. Sie bleiben im Universum bestehen. Wir verlieren sie weil wir nach einiger Zeit nicht mehr daran glauben.

    3) Weis ich nicht. Ich stelle mir das sehr sehr schlimm vor und hoffe dass es nie soweit kommt! Dann müsste ich wirklich abgelöscht sein….

    4) Innerer Frieden 😉 Innere Zufriedenheit!

    5) Die Liebe zu einem Menschen ist die absolute Form der Geborgenheit, das totale Vertrauen, die Erweiterung und Ergänzung meiner selbst.
    Die Liebe im Allgemeinen ermöglicht ungeahntes. Alles wird möglich und bedeutet tief empfundene Schönheit. Diese empfundene Schönheit spendet unglaublich viel Kraft.

    6) Alles andere ist schönes was wir geniessen sollten, sonst würde es nicht existieren.

    7) Vertrauen kann wachsen, muss aber bestätigt werden. Unser Selbsterhaltungstrieb (Limisch) ist ja immer da. Aber das Vertrauen hängt stark mit der Liebe zusammen. Somit bestätigt sich das Vertrauen immer wieder von selbst solange Liebe gespürt wird.

    8) Es gibt beides!

    9) An einem riesigen See mitten im Wald 😉

    10) Ich möchte einmal rund um Australien segeln und einige gute Leute besuchen.

    11) Orange

    12) Die stelle ich dir viel lieber persönlich 😉

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  11. 1) Wenn man sich an dem freuen kann, was ist, dann ist man eigentlich ziemlich nahe an dem, auch zu wollen, was einem gut tut. Zu wollen was einem nicht gut tut, kommt meist davon, dass man die Konsequenzen nicht sieht oder nicht sehen will. Und dann ist’s vielleicht ganz gut, wenn man‘s nicht bekommt. Viel drastischer sagt es Paulus, nämlich dass der Mensch und auch er selbst das Gute will und das Böse tut. Liegt im Menschen drin, ist seine Zerrissenheit, die zu überwinden ist.

    2) Sie lösen sich in Luft auf oder sie gehen in Erfüllung.

    3) Dann ist man „tot“.

    4) Wenn es nur mehr diesen einen Augenblick gibt.

    5) Genau dasselbe. Wenn ich jemanden „erkenne“, dass er/sie so ist und unendlich viel mehr, und dieses Unendliche so zu mir gehört wie mein eigenes. Und wenn ich dieses unendlich viel mehr erspüren kann, ohne es benennen zu können. Wenn er/sie ständig in mir präsent ist. Wenn wir bei aller Verschiedenheit seelisch eins sind. Etwas das man nicht machen kann, sondern das ist. Man kann nicht sagen, warum man liebt (wer einen Grund hat, liebt nicht). Man kann nicht einmal sagen, wie der andere ist (wer weiß, wie der andere ist, hat die Beziehung schon beendet, weil ihn das in seiner/ihrer Entwicklung hemmt). Wenn ich jemanden so annehmen kann, wie er/sie ist, aber alles offenlassen kann. Wenn mit dieser Liebe die Welt eine andere geworden ist. (Das ist nahezu ein Kriterium für Liebe).
    6) In all ihren Facetten? Ihren Ausprägungen? Ja, im Idealfall auf allen Ebenen menschlichen Seins.

    7) Vertrauen ist da oder nicht da. Es ist zuerst einmal da, kann aber auch erschüttert werden.
    8) Ich neige dazu, auch hier zu sagen, sie ist da oder nicht. So ziemlich vom ersten Eindruck her. Aber das muss in der Tiefe ankommen. Da geht’s nicht um das schöne Gesicht, die schöne Figur, den schönen Charakter oder was immer man benennen kann. Es geht um die Zwei, aber darüber hinaus um das „Dazwischen“, um unendlich viel mehr, das man nicht benennen, nicht beeinflussen, erst recht nicht machen kann.

    9) An einem Ort, den ich switchen kann: zwischen Himalaya und einer Stadt am See.

    10) Ins eigene Innere.

    11) blau

    12) ja

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  12. Zu 1: Immer will man das gar nicht. Ich nur, wenn das, was da ist, nicht gut ist.
    Zu 2: Die Träume kommen und gehen, wohin sie wollen. Bewußt sollten sie zum Guten gehen.
    Zu 3: Man ist wunschlos glücklich oder tot.
    Zu 4: Mit Schopenhauer gesagt: die Abwesenheit von Unglück.
    Zu 5: Eros und Caritas.
    Zu 6: Ich glaube, die antwort ist umfassend, wenn auch nicht sehr ins Detail gehend.
    Zu 7: Im engsten Familienkreis sollte es da sein, weiter entfernt muß es erarbeitet oder verdient werden.
    Zu 8: Sowohl als auch.
    Zu 9: Berlin, Weimar, Rom.
    Zu 10: Rom
    Zu 11: Grün, aber eigentlich sind alle Farben schön.
    Zu 12: Was sagen Dir die Antworten?

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    • Danke für deine Antworten. Zu deiner Frage:

      Sie zeigen mir, dass es auf eine Frage nicht nur eine Antwort gibt, dass es zwar schon unendlich viele Fragen, aber noch viel mehr Antworten gibt. Das Interessante daran ist, dass es hier kein richtig oder falsch gibt, es sind persönliche Ansichten, die bunt und vielfältig sind. Und jede neue Ansicht bringt auch wieder einen neuen Aspekt in die Welt hinein, erklärt die Tragweite der Frage noch mehr.

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      • … so ‚vielfältig‘ wie das Leben selbst (wird doch mit jeder Antwort ein ‚Universum‘ neuer Fragen ‚geboren‘ …) … Wie sollte auch begriffliche Kongruenz – sowohl denotativ als auch konnotativ – zwischen Individuen vollständig ‚herstellbar‘ sein …?!
        Schon (’nur‘) ein Begriff, ein Wort wie Mutter oder Vater ließe sich zwar deterministisch ‚festzurren‘, steht im Grunde aber – für jeden von uns – für (s)ein eigenes Ganzes Universum … soo viel, was ‚mitschwingt‘ an rein individuellen Prägungen, Erfahrungen, Empfindungen, Konnotationen etc. unbewusst und bewusst … Wie sollte man/n bspw. ’nur‘ Ein Bild, das man/n – für einen AugenBlick ’nur‘ – betrachtet hat – rein sprachlich – in All jenen (detail)reichen Aspekten der Re- und Perzeption auch ’nur‘ annähernd (bspw.) be-schreiben können?!
        Keine ‚Sprache‘ der Welt und Keine ‚Papiermenge‘ der Erde würden ausreichen … ganz zu schweigen von eben jenem, was unter der Oberfläche des ‚Bewusstgewordenen‘ und -reflektierten ‚mitschwingt‘ …
        Und das bei ’nur‘ einem Bild, einem AugenBlick … und einem ‚Wort‘ …
        Eine ganze Satz-, Frage- oder Wortkaskade ist in diesem Kontext um ein Vielfaches komplexer … auch in der so immanenten und intrinsisch individuellen ‚Divergenz‘ …
        Daran ist – rein ‚kommunikativ‘ – nichts ‚Schlechtes‘, wenn man/ns berücksichtigt … Diese wunderbare und bereichernde Vielfalt ‚ein-zufalten‘, ist möglich, jedoch ’nur‘ außerhalb sprachlicher ‚Barrieren‘ … die Auflösung des ‚Ichs‘ im ‚Wir‘ … im ‚Einen‘, das zugleich ALLes und Nichts ist … der (‚irreversibel‘ aufgelöste) ‚Tropfen‘ (im Ozean (!) ), in dem sich – mandelbrotfragmentarisch – doch zugleich das ganze Mee(h)r widerspiegelt … letztendlich ein ‚Gnadenakt‘ der ‚Heimkehr‘ (siehe weiter unten 🙂 ) … Welle-Teilchen-Dualismus (sic!) und dessen dialektische ‚Aufhebung‘ … in ‚Raum&Zeit‘ …die Reise retour zum ‚Urknall‘ … durch das ‚Schwarze Loch‘ unserer inkarnierten Individualität …
        Apropos ‚Gedanken-Reise‘ … Weißt Du, wohin du (Wirklich! wirken) willst, weißt Du, wer du (WahrHaftig (und frei von Haftung) und (selbst-)(ver)Wirk(t)-Lich(t)!) bist (siehe Deine Kartesianische Frage 12 …) … (mit dem ‚Licht‘ wären wir übrigens wieder beim ‚W-T-D‘ … 😉 ) … Eine ‚äußere‘ Antwort ähnelt dem ‚hoffnungslosen‘ Unterfangen eben jener Bild-Ein- bzw. -Be-Schreibung … Ein Jeder geht seine ‚Eigenen‘ Wege, ein Ende ist nicht abzusehn …
        „Eigene Wege sind schwer zu be-schreiben(sic!) – sie entstehn ja erst beim Gehn …“ (HRK)
        Die (‚Deine‘) Welt als ‚Allein‘ Dein Gedankengebäude … Jede Erfahrung, Jede Begegnung, Jedes Gespräch, ja Jedes vernommene Wort als Ein! von Dir kreiertes ‚Gedanken-Spiel‘ zu Be-Greifen, das Deinem tief verborgenen ‚inneren Kompass‘ und (ozeanischem) ‚ALLWissen‘ entspringt, um Dich – mal sanft wie ein Kuss, mal ‚brutal‘ wie ein Stoß – ‚zurückzuführen‘ – auf Deiner LebensReise – zu jenem Ozean (dem das Leben ja einst entstieg 😉 ) … kannst Du damit. etwas anfangen?!
        Das wäre meine Frage an die Chefin 😉 …
        Liebe Grüße Allseits 🙂

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  13. Ich versuche es auch mal.

    1) Mit der Frage tue ich mich gleich recht schwer, weil es wohl eine philosophisch gelagerte scheint. Davon lesen, hören, sehen… das mache ich gern, aber selbst „philosophieren“… das fällt mir schwer.
    Ich denke, man sollte sich an dem Guten freuen, was da ist – dafür dankbar sein, was man hat. Ich nenne hier nur mal einige Beispiele, bei uns selbstverständliches: saubereres Trinkwasser und das auch noch „aus der Wand“ und davon jede Menge. Ich erinnere mich an einem Australier, der auf die Frage: „Was ist das schönste an Deutschland?“ antwortete: „..dass man unter der Dusche so viel volle Brause hat und das so lange, wie man möchte. In Australien hätte er nur ein Rinnsal und muss sehr sparsam damit sein“.
    Desweiteren eine „warme Stube“, das geht auch noch automatisch. Ein gutes, funktionierendes Gesundheitssystem mit nahezu immer verfügbaren notwendigen Medikamenten; im Unglück ist der Notarzt/Heli sehr schnell da…
    Ist mir nach einem Kaffee oder Tee… kein Problem, geht ruck zuck… unsere doch zumeist guten Bildungssysteme… und und und… könnte ich lange fortsetzten.
    Der erste Teil der Frage ist wohl evolutionstechnisch… Gene aus der Urzeit und so… vielleicht auch Triebfeder für das Suchen des Menschen nach Lebensoptimum…

    2) Nun, eine schwere Frage für mich. Ich träume regelmässig und intensiv in den entsprechenden Schlafphasen; kann mich aber morgens nicht wirklich daran erinnern – es sei denn, ich werde beim Träumen direkt wach.
    Ich habe folgendes mal wo gelesen: Träume sind wie Seifenblasen. Auch wenn sie zerplatzen, ist es schön, dass sie da waren. Denn ein Traum ist immer ein Anfang!

    3) Viele Schlafforscher sagen ja, das Träumen wäre eine Art „Defragmentierung des Gehirns“… Ich glaube das auch und denke es ist ein „Refurbishment + Müll-entsorgung“ des Gehirns/des Geistes.
    Aber menschlich-emotional-seelisch… da brauchen wir unbedingt diese Träume, die du meinst. Sie sind wohl auch Triebfeder für das tägliche go“. Wer keine mehr hat… mhhh, ich denke, das wäre nicht gut! Möge es mir nie passieren.

    4) Glück ist ein Gefühlszustand tiefster Zufriedenheit. Um es zu kennen und zu schätzen, muss man unglücklich gewesen sein – genauso wie nur ein Kranker die Gesundheit schätzen lernt u.ä.

    5) Ambrose Bierce sagte mal dazu: „Die Liebe ist eine vorrübergehende Geisteskrankheit, die entweder durch Heirat heilbar ist oder durch die Entfernung des Patienten von den Einflüssen, unter denen er sich die Krankheit zugezogen hat.“
    Dann auch schon mal gelesen: „Das Verliebtsein ist bei physiologischer Betrachtungsweise tatsächlich als Geisteskrankheit zu bezeichnen.“
    Das liest sich amüsant und enthält auch ganz gewiss Wahrheiten.
    Ich sehe das schon ganz anders. Für mich ist es das schönste, grösste und edelste aller menschlichen Gefühle, wobei wohl die Mutterliebe die allergrösste und dauerhafteste ist.

    6) Die wahre Liebe ist ohne Kalkül, bedingungslos, ganz grosses menschliches Gefühl und das dauerhaft oder zumindest über einen sehr langen Zeitraum. Für eine echte grosse Liebe würde man sein Leben opfern, um das der/des Geliebten zu retten.

    7) Vertrauen muss man sich in aller Regel erarbeiten. Bei grosser Zuneigung und Sympathie gibt es einen uneingeschränkten Vertrauensvorschuss. Damit sollte man tunlichst sorgsam umgehen.

    8) Ich glaube nicht, dass es die wahre, volle „Liebe auf den ersten Blick“ gibt. Angeblich scannt der Mensch beim ersten Treffen sein Gegenüber in Sekundenbruchteilen und entscheidet: sympathisch ja/nein. Dann kommen die „evolutionsbedingten Gefühle“ dazu: „Wow… könnte ein guter Partner für mich sein; hübsch, nett, sympathisch usw.“ Jetzt muss ich mich aber von meiner besten Seite zeigen… und wenn Gegenüber auch so „denkt“… dann kann ein Liebe heranwachsen… eher langsam. Das andere wäre wohl Leidenschaft und so.

    9) Ich würde gerne an einem friedlichen, ruhigen Ort in schöner Umgebung/Natur mit guter Infrastruktur in der Nähe wohnen; vom Land her gerne in der Schweiz. Da träume ich z.B. von einem Chalet mit schönem weiten Bergblick über einen See. Temporär durfte ich ja sowas schon mehrmals erleben, z.B. in Morschach SZ mit Blick über den Urnersee auf die Urner Alpen; am Walensee mit tollem Blick über den See auf die imposanten Churfirsten; am Thunersee usw.
    Aber auch das Mediterrane liebe ich. Deshalb kämen auch Inseln wie Mallorca u.ä. in Frage.

    10) Schweiz sowieso, weil Herzensheimat
    USA/Westküste + evtl. Hawaii dabei
    Thailand | Australien | Kanada

    11) Naturfarbtöne, insbesondere die warmen Farbtöne der Sonnenauf- und Untergänge… die Türkisfarbtöne und ähnlich unvergleichlich schillernde Farbnuancen des Meeres. Hier konnte ich mich z.B. in der Ägäis nicht dran satt sehen… und die Farbverläufe des ganzen Regenbogen-Spektrums.

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    • Für einen, der nicht gerne philosophiert, hast du dich aber ganz schön aus dem Fenster gewagt. Danke für diese tollen, tiefgründigen Antworten. Ich war vor allem von diesem Bewusstsein für die Dankbarkeit sehr erfreut, denn du triffst es so auf den Punkt: Wir haben so viel, das wir einfach für selbstverständlich nehmen, obwohl es das gar nicht ist, sondern eigentlich ein ganz grosses Glück.

      Danke dir für deine Antworten, Hubert, danke, hast du dir die Zeit genommen und auch ein wenig Einblicke in dein Denken gewährt.

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  14. ❤ Mit Abstand das Warmherzigste, Schönste und Edelste was ich seit Langem – in diesem Kontext – habe lesen dürfen, nicht nur auf dieser Seite … durchdrungen von innerer – und eben nicht von 'äußerer' – Klarheit …
    Lieben Dank für so etwas Schönes, das sind 'Belehrungen' einer Wahren Lehrenden Seehle, die nicht belehren will – die 'nur' ist im (Gewahr)Sein … mithin Lebendig … wünschte mir viiel mehr von Deiner Art "Normalo-Ratio-Philosophie" in dieser Welt … Liebe Grüße 🙂

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